Forum: Politik
Rechtspopulisten in Sachsen: Kampf um die Stadt, Kampf ums Land
Martin Debes

In Görlitz könnte die AfD erstmals einen Oberbürgermeister stellen. Wenige Monate vor der Landtagswahl in Sachsen geht es am Sonntag um mehr als das Stadtoberhaupt.

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Fuxx81 15.06.2019, 14:14
1. Kein Mitleid

Die AfD ist ja nun auch kein ganz so neues Phänomen mehr. Man hätte von Seiten der Regierungsparteien genug Zeit gehabt, wieder Politik für die Bürger statt für die Lobbys zu machen. Ist nicht geschehen. Die Quittung kommt.

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echtermünchner 15.06.2019, 14:14
2. Veränderung

Wen wunderts?
Seit 30 Jahren gibt es keine,
-DAX-Konzerne im Osten
-Chefredakteure bei überregionalen Zeitungen aus dem Osten, vermutlich beim Spiegel ähnlich.
-keine Verfassungsrichter aus dem Osten etc.

Über den Osten wird nur berichtet, so wie es der Westen gerne hätte.
Man hätte zuerst die eigenen Leute innerhalb der letzten 30 Jahre integrieren sollen, statt sich um unsere derzeitigen Gäste aufopferungsvoll zu kümmern. Und jetzt wundert man sich weshalb der Osten an die AfD verloren geht? Lachhaft.

?Die blühenden Landschaften" brauchen keinen Soli mehr.

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lynx999 15.06.2019, 14:24
3. Warum diese Verteufelung

Der Artikel strotzt nur so vor Unterstellungen gegen den Bürgermeisterkandidaten der AfD - immer schön ausgesprochen von anderen Personen.
Um richtige Inhalte geht es dem Artikel doch gar nicht. So sind in Görlitz wichtige Themen:
1. Ausbau der zu einer Technischen Europa-Universität
2. ländliche Infrastruktur ausbauen, um Abwanderung der jungen Bevölkerung zu verhindern
3. Wirtschaftsförderung
4. Aufrechterhaltung eines adäquaten Rettungssystems
5. Rekultivierung der Landschaften nach dem Braunkohleabbau.
Themen die bei der CDU nicht vollständig beantwortet werden. Die CDU Görlitz probiert sich stattdessen mit vielen kleinen YouTube Schnipseln irgendwie sympathisch zu machen. Inhalte weit entfernt.
So kann man doch keinen Wahlkampf machen!

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jjcamera 15.06.2019, 14:29
4. Warum im Osten?

Meine Theorie: die Bürger in den neuen Bundesländern betrachten Wahlen nicht als aktive Mitbestimmung bei politischen Entscheidungsprozessen, sondern als Ausdruck von Unzufriedenheit und Protest. Das hat mit den demokratischen Gepflogenheiten in der DDR zu tun: unzufrieden durfte man sein, etwas daran ändern durfte man nicht.

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r.staffen 15.06.2019, 14:31
5. gefährlicher mensch

Als ehemaliger Mitschüler habe ich noch gut in Erinnerung, dass er schon damals krude Vorstellungen hatte (und zB im Ethikunterricht des häufigeren äußerte) und sich mit minder intelligenten Rechten umgeben hat. Er selbst war intelligent, eloquent und manipulativ. Als ich von seiner Kandidatur und seinem Erfolg in meiner Heimatstadt erfuhr, stimmte mich das sehr trarig, dass so viele ihm und den anderen Bauernfängern der AFD auf den Leim gehen, zumal Görlitz sich selbst als offene Europastadt versteht, was überhaupt nicht zu den Zielen und Gebaren der AFD passt.

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dasfred 15.06.2019, 14:35
6. Wenn es die Görlitzer glücklich macht

Sollen sie doch. Görlitz ist weit entfernt und hat seine eigene Mentalität, geschaffen aus DDR und der Nachbarschaft zu Polen. Wenn sie meinen, es ist gut für sie, dann sollen sie mit den Folgen klar kommen. Allein innerhalb Hamburgs hat jeder Stadtteil seine eigenen Schwerpunkte. So ist es Bundesweit. Selbst ein Bürgermeister von Görlitz, muss sich aber an rechtliche Rahmenbedingungen halten, egal welcher Partei er angehört. Also messen wir dieser Personalie bitte nicht mehr Bedeutung zu, als sie verdient.

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sam46 15.06.2019, 14:40
7. Der Brief aus Hollywood ....

sollte eigentlich den letzten Anhängern der AfD klar gemacht haben , dass wenn der braune Sumpf in diesen Ländern nicht nachhaltig ausgetrocknet wird , Investitionen , die Arbeitsplätze schaffen , in diesen Teilen Deutschlands nicht stattfinden . Zu dem Fremdenhass dieser Partei kommt dann noch hinzu , dass sie zwar regieren will aber mangels Professionalität dazu nicht in der Lage ist und sich auf grossmäulige Hetzerei beschränkt. Die Meinungen , die Weidel und Gauland zu aktuellen Problemen absondern , enthalten viel heisse Luft aber keine realistischen Lösungsvorschläge .

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Stereo_MCs 15.06.2019, 14:41
8.

Auch von meinem Steuergeld wurde diese marode DDR wieder so schön hergerichtet, siehe Görlitz,
aber jetzt voll in der Opferrolle und mit möglichst größtmöglicher Provokation dem bösen Westen mal zeigen, was eine Harke ist.

Laufen einer Kreml nahen Partei hinterher, wo doch genau der Kreml ihnen den Schlamassel überhaupt erst eingebrockt hat.
Zum Glück ist Ostdeutschland im Allgemeinen und Sachsen im Speziellen Luftlinie so richtig schön weit weg.
Und wenn das dort noch Jahre so weiter geht und die AFD irg. 50% dort bekommt, melde ich mich persönlich als Maurer für den "antifaschistischen Schutzwall". Dann stimmt die Wortschöpfung auch endlich mal.

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hdwinkel 15.06.2019, 14:45
9. Kernkompetenz deutsch sein

Zitat von Fuxx81
Die AfD ist ja nun auch kein ganz so neues Phänomen mehr. Man hätte von Seiten der Regierungsparteien genug Zeit gehabt, wieder Politik für die Bürger statt für die Lobbys zu machen. Ist nicht geschehen. Die Quittung kommt.
Was ist denn das für eine Quittung, wenn anschließend alles noch viel schlimmer wird? Ich meine, welches Problem lässt sich denn völkisch-rassistisch lösen?
Stehen jetzt Investoren auf der Matte, speziell internationale, weil Sachsen, insbesondere dessen Osten jetzt rechts-außen wählt?
Das ist doch lachhaft.
Aber höhere Löhne fordern. Wofür? Weil man deutsch ist?
Es hat in Deutschland schon mal eine gigantische Protestwahl gegeben. Das Ergebnis ist bekannt. Man sollte sich FÜR etwas entscheiden und nicht gegen etwas.

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