Forum: Politik
Rechtspopulisten: Weniger Flüchtlinge heißt nicht weniger AfD
AFP

Die Zahl der Asylanträge in Deutschland geht zurück. Wird die AfD deshalb Wähler verlieren? Wohl kaum. In einem Teil des Landes haben sich die Rechtspopulisten längst in der Gesellschaft verankert.

Seite 1 von 13
claus7447 23.01.2019, 20:10
1. Nun, das Ziel der AfD ist Macht

Und solange nur ein Asylant (Weidel Sprachgebrauch "messerschwingend") nach D kommt wird die AfD dies litaneihaft nutzen. Denn welche Punkte hätte diese Partei sonst? Null, Zero, Nothing, Niente.....

Beitrag melden
jla.owl 23.01.2019, 20:17
2. Probleme?

Wohne in einer Kleinstadt, hatten hier früher eine niederländische Kaserne, gab damals manchmal Ärger mit jungen Männern... Allgemein haben die Niederländer die Stadt durchaus positiv beeinflußt... haben hier Russlanddeutsche integriert, heute integrieren wir Syrer, Iraker etc. Gelingt hier recht gut, das mal ein paar junge Leute über die Stränge schlagen... na ja, sind halt jung, sind auch mal ein paar Syrer dabei... Die afd hat hier keine Chance, gut so,, denen ist doch schon ein "Ausländer" zu viel... und dass der Osten da ein Problem hat... wurden halt anders Sozialisiert, kein BAP, kein, Bots, keine Scherben, keine Filme zu anderen Kulturen...

Beitrag melden
locate 23.01.2019, 20:26
3. Weniger Flüchtlinge?

Es gibt bereits eine große Menge von Menschen, die in Deutschland aufgenommen worden sind - sei es nun durch erfolgreiche Asylverfahren oder Duldung, die nicht ausgewiesen werden.

Dieses Jahr wuchs die Zahl der nach Deutschland geflüchteten bzw. zugewanderten noch weiter - nur in der ersten Ableitung sind es halt weniger. Aber trotzdem hundertausende mehr, jedes Jahr.

Warum sich also darüber wundern daß die AfD dann keine Wähler verliert? Leute die AfD gewählt haben, haben vermutlich etwas gegen diese Art von Zuwanderung, und es werden immer mehr Zuwanderer die sich in Deutschland aufhalten.

Danke SPON, aber mit dieser Art von Berichterstattung hat die AfD bei der nächsten BT-Wahl 25%. Was für ein Bärendienst für die Demokratie!

Beitrag melden
conocedor 23.01.2019, 20:32
4. AfD bleibt? Verdiente Quittung für vier Jahre Politikversagen

"Union, SPD, Grünen und FDP bleibt daher nur, die harte politische Auseinandersetzung mit den Rechtspopulisten zu suchen. Dazu gehört auch eine pragmatische, an den Realitäten ausgerichtete Flüchtlingspolitik, die auf sinkende Zahlen verweisen kann."

Schauen wir mal, wie weit die "pragmatische, an den Realitäten ausgerichtete Flüchtlingspolitik" reicht, wenn demnächst der Bundesrat und mit ihm die Grünen ihre Zustimmung zur Einstufung der Maghreb-Staaten und Georgiens als sichere Herkunftsländer beschließen soll.

Das kostenlose politische Konjunkturprogramm für die AfD, soviel kann man angesichts der schon angekündigten ideologischen Verbohrtheit der Grünen prognostizieren, wird munter weitergehen.

Zum Thema hatte 2016 im übrigen ja schon der damalige Kanzleramtsminister Altmaier seine beeindruckende Expertise kundgetan:
"Die Zahlen für die AfD werden in sich zusammenfallen wie ein heißes Souflé das den Backofen verlässt, wenn dieses Problem so geordnet ist, dass die Menschen Vertrauen haben, dass wir die Lösung herbeiführen können."

Festzuhalten bleibt, dass offenkundig weder die Menschen das Vertrauen gewannen noch das Problem geordnet wurde.
Dass das nach vier Jahren des Versagens nun anders werden soll, steht -siehe nächste Bundesratsentscheidung und siehe die nach wie vor homöopathischen Abschiebezahlen ausreisepflichtiger abgelehnter Asylbewerber- nicht zu erwarten.

Beitrag melden
pirkal 23.01.2019, 20:33
5. Zu viel Aufmerksamkeit

Solange Leute wie Seehofer ständig das "Asyl"-Thema traktieren, machen sie es dadurch zum Problem und helfen den anderen Rechten, noch mehr Zustimmung zu finden.

Beitrag melden
karlo1952 23.01.2019, 20:37
6. Es ist nicht nur das Flüchtlingsthema

das die AfD hochhält, sondern auch die Unzufriedenheit mit der EU.

Beitrag melden
artep 23.01.2019, 20:42
7. Nichts

Nichts ist so alt, wie die Zeitung von gestern. Wenn die Presse daran festhält, diese überholten Themen als Geschosse gegen die Rechten einzusetzen und damit von derzeit aktuellen Themen, wie bezahlbarem Wohnraum, gerechtem Lohn für gerechte Rente oder gute Bildung und Betreuung für alle Kinder ablenkt, macht sie sich zum Büttel aller Politiker, die den Flüchtlingshype nutzen, um ebenso von solchen Kernproblemen ablenken.
Dem letzten Absatz kann ich zustimmen. Es ist die Sache der AfD sich mit den Altparteien auseinanderzusetzen und umgekehrt. Die Bürger beobachten und wählen.

Beitrag melden
sametime 23.01.2019, 20:53
8. Nur Anlass, nicht Ursache

Die Flüchtlinge sind nicht die Ursache für die AfD, es war nur ein Anlass der ganz Rechten, sich jetzt offen zu zeigen und mit immer weniger Hemmungen rechtsradikales Gedankengut zu verbreiten.

Beitrag melden
Findus_1 23.01.2019, 21:23
9. wie die Kommentarspalten von ZON und tagesschau.de zeigen,...

...leben viele AfD-Anhänger bereits in einem Parallel-Universum. Selbst bei Null Asylanten würden sie den Untergang prophezeien.

Beitrag melden
Seite 1 von 13
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!