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Rechtspopulisten: Weniger Flüchtlinge heißt nicht weniger AfD
AFP

Die Zahl der Asylanträge in Deutschland geht zurück. Wird die AfD deshalb Wähler verlieren? Wohl kaum. In einem Teil des Landes haben sich die Rechtspopulisten längst in der Gesellschaft verankert.

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obiwarndemokrat 23.01.2019, 21:34
10. Politiker der anderen Parteien+Medien

machen die AFD stark. Sie reden immer über deren Themen, laden sie in Talkshows ein...etc - einfach mal ignorieren. Warum ist Vogelschiss Gauland bei bei Frau Illner in der Talkshow - als Provokation, für die Quote - so ärmlich. Redet über unsere Probleme: Wohnungen, Schule, Zukunft der Arbeit.... von mir aus über die Chinesen, die uns langsam aufkaufen.

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DerAraber 23.01.2019, 21:38
11. Weniger neuankommende Flüchtlinge heißt nicht "weniger Flüchtlinge"!

"Weniger Flüchtlinge" hier fängt die Fehlwahrnehmung der Realität bereits an.

Nur weil die Zahlen der neuankommenden Asylbewerber zurückgehen, bedeutet das nicht, dass deshalb die Zahl der im Land wohnhaften "Flüchlinge" zurückgeht. Die Asylmigranten, die in den letzten Jahren ins Land gekommen sind, sind mehrheitlich noch immer im Land.

Die Zahl der Abschiebungen ist gering, und dürfte durch die Zahl der Familiennachzügler, die in der offiziellen Asylstastistik gar nicht aufgeführt werden, mehr als ausgeglichen worden sein.

Wenn die Zahl der neu hinzukommenden Asylmigranten zurückgeht, so bedeutet das nur, dass die Zahl der Flüchtlinge und die Zahl der Migranten aus fremden Kulturkreisen langsamer wächst , aber sie wächst weiterhin und mit ihr alle Probleme, kulturellen Konflikte und Ressourcen-Kämpfe, die der Haupt-Grund sind, warum Menschen die AfD -ihrer Defizite und programmatischen Unklarheiten zum Trotz - wählen.

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paysdoufs 23.01.2019, 22:07
12. Lieber Herr Weiland

Das Ossi-Bashing können sie stecken lassen. Den "Verdienst" die AfD gross gemacht zu haben darf sich der überwältigende Teil der (West-)Presse (also auch Sie) ruhig selbst ans Revers heften... - Indem sie jede noch so gerechtfertigte Kritik am merkelschen Migrations-Irrsinn sofort und immerzu ganz weit in die rechte Ecke geschoben haben (Zitat di Lorenzo: "Wir waren geradezu beseelt..."). Dass die Menschen dann irgendwann nach dem Motto "Ist der Ruf erst ruiniert..." agieren, finde ich nicht wirklich verwunderlich.

Davon abgesehen hat es ja auch immer noch keine wirklichen strukturellen Reformen gegeben (Jedes neue sichere Herkunftsland muss dem Bundesrat abgezittert werden) und der Herbst 2015 könnte sich jederzeit wiederholen. Das Geschäftsmodell der AfD ist also nach wie vor intakt.

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Sendungsverfolger 23.01.2019, 22:08
13. Ich bin für die AfD ...

... dann weiß ich wenigstens immer, wo sich gewisse Gruppierungen befinden. Und ich will die auch gar nicht mehr "zurück", weil die schon so in "Ihrem Universum" (wie ein Forist über mit treffend bemerkte) verankert sind, dass sie eh nicht mehr argumentativ aufnahmefähig sind. 20% Dumpfbacken gibt es in jeder Sparte, in jeder Schicht, jedem Beruf und jeder Gruppierung, also auch in der politischen Landschaft. Damit muss man sich einfach abfinden. Und so "verstecken" sich diese Gestalten wenigstens nicht unter fremden Deckelchen. Man soll nur aufpassen, dass der Kreis der Dachlatten nicht noch größer wird. Aber vernagelt ist vernagelt.

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Findus_1 23.01.2019, 22:11
14.

Zitat von DerAraber
"Weniger Flüchtlinge" hier fängt die Fehlwahrnehmung der Realität bereits an. Nur weil die Zahlen der neuankommenden Asylbewerber zurückgehen, bedeutet das nicht, dass deshalb die Zahl der im Land wohnhaften "Flüchlinge" zurückgeht. Die Asylmigranten, die in den letzten Jahren ins Land gekommen sind, sind mehrheitlich noch immer im Land. Die Zahl der Abschiebungen ist gering, und dürfte durch die Zahl der Familiennachzügler, die in der offiziellen Asylstastistik gar nicht aufgeführt werden, mehr als ausgeglichen worden sein. Wenn die Zahl der neu hinzukommenden Asylmigranten zurückgeht, so bedeutet das nur, dass die Zahl der Flüchtlinge und die Zahl der Migranten aus fremden Kulturkreisen langsamer wächst , aber sie wächst weiterhin und mit ihr alle Probleme, kulturellen Konflikte und Ressourcen-Kämpfe, die der Haupt-Grund sind, warum Menschen die AfD -ihrer Defizite und programmatischen Unklarheiten zum Trotz - wählen.
" und die Zahl der Migranten aus fremden Kulturkreisen langsamer wächst, aber sie wächst weiterhin..."

Kein Problem, so lange die Zahl der AfD-Anhänger nicht wächst und mit ihr alle Probleme, kulturelle Konflikte und allgemeine Fremdenfeindlichkeit.

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quark2@mailinator.com 23.01.2019, 22:18
15.

Zitat von jla.owl
... wurden halt anders Sozialisiert, kein BAP, kein, Bots, keine Scherben, keine Filme zu anderen Kulturen...
Ähm, tut mir leid, aber damit liegen Sie falsch. Es gab jede Menge Filme zu anderen Kulturen und Von Drinne nach Druse (oder so ähnlich) lief ständig. Die Aggression kommt von woanders - dem mangelnden eigenen Selbstwertgefühl und dem unter den Füssen weggezogenen Teppich. Sie können sich die Verunsicherung durch so einen grundlegenden Paradigmenwechsel wie 1990 nicht vorstellen.Bei einigen hakt es dann leider aus. Grob gesagt, glückliche Menschen die in sich selbst ruhen, sind eher selten so drauf.

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dennis3110 23.01.2019, 22:22
16.

Da haben wir Wessis eben während der Wende nicht aufgepasst, geht man in zum Beispiel Eberswalde auf die Straße trifft man auf politische Unkenntnis! Merkel weg, afd gut und Facebook ist drüben auch noch hoch in Mode. Das Partei Programm vielleicht mit Plakaten den Leuten öffentlich machen würde vielleicht helfen. Die sind nicht alle rechts, nur leicht verführbar und mit der Lebens Situation unzufrieden. Das die alternative noch bescheidener ist, das müssen wir klar machen! Mit der 1000 Debatte über Flüchtlinge wird das aufhalten jedenfalls nichts!

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Trollflüsterer 23.01.2019, 22:23
17.

Zitat von karlo1952
das die AfD hochhält, sondern auch die Unzufriedenheit mit der EU.
Und diese bringt D. einen großen finanziellen Nutzen.
Will die AFD und ihre Wähler diesen abschaffen?
Diese Partei kennt nur populistisches DAGEGEN, aber nicht eine sinnvolle Lösung die den Realitäten standhält.

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Ökofred 23.01.2019, 22:37
18. ach so..

Zitat von karlo1952
das die AfD hochhält, sondern auch die Unzufriedenheit mit der EU.
Welche Art von Unzufriedenheit soll das sein? Die niedrigen Preise in Europa durch den Binnenmarkt und den Euro? Diese ständige Verbesserung unserer Produkte durch das penetrante Hochschrauben von Grenzwerten oder Anforderungen (wie das EU Roaming im Mobilfunk?). Die Freizügkeit, die es jedem erlaubt sich überall in Europa niederzulassenund dort einen Job zu suchen, wo es besser bezahlt wird? Oder was?

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Ökofred 23.01.2019, 22:40
19. Geht nicht...

Zitat von obiwarndemokrat
machen die AFD stark. Sie reden immer über deren Themen, laden sie in Talkshows ein...etc - einfach mal ignorieren. Warum ist Vogelschiss Gauland bei bei Frau Illner in der Talkshow - als Provokation, für die Quote - so ärmlich. Redet über unsere Probleme: Wohnungen, Schule, Zukunft der Arbeit.... von mir aus über die Chinesen, die uns langsam aufkaufen.
die regen sich dann auf, dass sie vom "Staatsfunk" ignoriert werden. Aussedem redet die Afd ständig über unsere Probleme (auch über die Chinesen übrigens), dass ist doch ihr Erfolgsrezept!
Sie bitte allerdings keine Lösung für diese Probleme an, warum auch, klappt ja auch so.

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