Forum: Politik
Rechtsruck bei Wahl: Euro-Kritiker triumphieren in Finnland

Sie sind gegen den Euro, aber auch gegen Ausländer und Abtreibungen: Bei der Parlamentswahl in Finnland zeichnet sich ein Erfolg der rechtspopulistischen Partei Wahre Finnen ab. Neuer Ministerpräsident wird nach ersten Prognosen der bisherige Finanzminister Jyrki Katainen von den Konservativen.

Seite 2 von 42
Baikal 17.04.2011, 19:56
10. Auch zurück..

Zitat von ++arthur
Diesen aufkommenden nationalen "Protektionismus" in Europa halte ich für rückständig. Auch wenn er teilweise verständlich ist.
.. kann eine gute Richtung sein - zumal dann, wenn es die ganze Fortschrittsglobalisiererei als neoliberale Ausbeutungsmaschine erwiesen hat. Immer noch mehr immer unterschiedlichere Länder - Türkei,Kroatien, Mazedonien, Montenegro und Mafia-Kosovo etwa - zu einem Brüsseler Moloch zu verschmelzen war, ist und wird weder ökonomisch noch politisch tragbar sein.Vorwärts, wir müssen zurück, GR zu seiner Drachme und Portugal zum Escudo, dann kommen die auch wieder auf die Beine.Mit dem Euro nicht - oder zur Gewalt.

Beitrag melden
nici2412 17.04.2011, 19:58
11. Ansichtssache

Zitat von ++arthur
Diesen aufkommenden nationalen "Protektionismus" in Europa halte ich für rückständig. Auch wenn er teilweise verständlich ist.
Und ich halte es für rückständig immer mehr nationale Befugnisse an ein zentralistisches, künstliches Gebilde, fernab von demokratischer Legitimation und medialer/nationaler Kontrolle abzutreten. Das letzt solche Gebilde ist vor 21 Jahren zusammengebrochen und hat nur Leid, Elend und Armut hinterlassen. Die EU weist leider erschreckende Parallelen zur Sowjetunion auf.

Beitrag melden
matt1981bav 17.04.2011, 20:00
12. FDP so gehts.

wenn die Rechten die einzigen sind die gegen die Verteilung von Steuergeld nach Griechenland sind dann bekommen sie eben die Stimmen.

Wenn die FDP etwas heller wäre dann hätte sie da auch nicht mitgemacht. Wäre dann zwar von den ganzen linken Journalisten massiv verunglimpft und angegriffen worden, hätte im Volk aber Respekt und Zustimmung und Wählerstimmen.

Beitrag melden
wurzelei 17.04.2011, 20:00
13. Rechtsruck bei Wahl

Wird europaweit langsam notwendig. Die Linkspolitik mit ihrer Gleichmacherei durch die durch nichts legitimierte Bürokratie in Brüssel erwürgt jeden Fortschritt. Und die zerstörerischen Banken hat sie nicht ansatzweise in den Griff bekommen, noch nicht mal die staatlichen. Die unsolide Schuldenpolitik stinkt zum Himmel. Der Steuerzahler ist der Dumme, obwohl er in dem Spiel durchaus bei den "Wahlen" eine Rolle spielt als doppelt Dummer. Die Wähler sollten endlich wach werden und das derzeitige verkalkte System in den Orkus schicken. Nur sehe ich dummerweise kein Personal, das dies glaubwürdig anpacken könnte.

Beitrag melden
Lobesamen 17.04.2011, 20:01
14. eu

Zitat von ++arthur
Diesen aufkommenden nationalen "Protektionismus" in Europa halte ich für rückständig. Auch wenn er teilweise verständlich ist.
Wir werden langfristig feststellen, dass es der EU als Staatengemeinschaft besser bekommt, wenn nationale Strömungen zugelassen, wenn nationale Eigenheiten nicht in einem EU Einheitsbrei untergehen müssen und wenn die Mitgliedsstaaten weiter in Souveränität ihre Innenpolitik bestimmen können.

Dies sollte man nicht gleich als protektionistisch brandmarken.

Beitrag melden
barney_gumble 17.04.2011, 20:11
15. WAS ist in Deutschland bitte...

..."linkslastig"!?

Ich selbst bezeichne mich als gestandenen "Linksextremisten", und "Linkes" kann ich im Land wirklich nicht erkennen.

Ich bitte Dummheit/Lobbyismus/Ausplünderung/etc. nicht mit "Links" gleichzusetzen ;-)

Mich amüsiert der Erfolg der "wahren Finnen" - Sand im Getriebe der EU-Diktatur ist kein Schaden.

Beitrag melden
lynx2 17.04.2011, 20:14
16. Was heißt hier 'fernab von demokratischer Legitimartion'?

Zitat von nici2412
Und ich halte es für rückständig immer mehr nationale Befugnisse an ein zentralistisches, künstliches Gebilde, fernab von demokratischer Legitimation und medialer/nationaler Kontrolle abzutreten. Das letzt solche Gebilde ist vor 21 Jahren zusammengebrochen und hat nur Leid, Elend und Armut hinterlassen. Die EU weist leider erschreckende Parallelen zur Sowjetunion auf.
Die Politiker (CDU/CSU, Rot, Gelb, Grün), die Sie in den letzten Jahren oder Jahrzehnten in D demokratisch gewählt haben, haben diese EU-Verträge feierlich unterzeichnet.
Da hätten Sie eben was anderes wählen sollen oder gar nichts.
Parallele zur UdSSR ist natürlich Quatsch. Oder glauben Sie, was in BLÖD oder Bayernkurier steht?

Beitrag melden
lynx2 17.04.2011, 20:14
17. Was heißt hier 'fernab von demokratischer Legitimartion'?

Zitat von nici2412
Und ich halte es für rückständig immer mehr nationale Befugnisse an ein zentralistisches, künstliches Gebilde, fernab von demokratischer Legitimation und medialer/nationaler Kontrolle abzutreten. Das letzt solche Gebilde ist vor 21 Jahren zusammengebrochen und hat nur Leid, Elend und Armut hinterlassen. Die EU weist leider erschreckende Parallelen zur Sowjetunion auf.
Die Politiker (CDU/CSU, Rot, Gelb, Grün), die Sie in den letzten Jahren oder Jahrzehnten in D demokratisch gewählt haben, haben diese EU-Verträge feierlich unterzeichnet.
Da hätten Sie eben was anderes wählen sollen oder gar nichts.
Parallele zur UdSSR ist natürlich Quatsch. Oder glauben Sie, was in BLÖD oder Bayernkurier steht?

Beitrag melden
justus0jonas 17.04.2011, 20:14
18. peter0shaw und bob0andrews meinen...

Über die Politiker zu schimpfen ist eine Sache, es besser zu machen eine andere:

In einer heutigen Welt, die dermaßen vernetzt ist, dass ich...

... morgens mit einem mir unbekannten Inder, Koreaner und Niederländer zusammen eine Runde "Siedler online" spielen,
... mittags meinen Cafe direkt aus Kuba ordern,
... abends mit meinem Patenkind aus Uganda email-Korrespondenz führen oder skypen und dabei ständig mit Freunden aus aller Welt via Facebook in Kontakt sein kann,

die nationale Sicherheit ob der sich abzuzeichnenden Probleme zu suchen, ist nicht nur kindisch, sondern auch kurzsichtig und rückwärtsgewandt.

Längst kämpfen wir mit Problemen, die - wenn überhaupt - nur noch international noch zu lösen sind, und das nur auf Grundlage einer soliden Vertrauensbasis. Singuläre Interessen behindern diesen Lösungsprozess - ob dies nun raffgierige Bänker sind oder Spießbürger, die immer noch denken, dass die (noch) heile Welt innerhalb ihres eigenen Gartenzauns nichts, aber auch gar nichts, mit dem Rest der Kausalkette da draußen zu tun hat...

Schönen Abend.

Beitrag melden
mischamai 17.04.2011, 20:15
19. tja...

hmm,.uns hat ja überhaupt erst Niemanden gefragt,bei einer Wahl zum Thema hätten die Deutschen wohl genauso gewählt.Aber wir haben diese ganze Euromisere ungefragt wie ein schlechtes Essen aufgetischt bekommen,ungefragt,ungewollt und sowieso...

Beitrag melden
Seite 2 von 42
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!