Forum: Politik
Rechtsruck in Deutschland: Besorgte Bürger
DPA

Die Rechte vergiftet die Stimmung im Land, einer Mehrheit der Bürger macht das Sorge. Es ist Zeit, dass sich die Bundesregierung ihre Flüchtlingspolitik nicht länger von einer radikalen Minderheit diktieren lässt.

Seite 28 von 86
sekundo 31.07.2018, 19:31
270. Es wäre sehr viel klüger

Zitat von nickleby
Er ist alarmistisch, diffamierend und übertreibt maßlos. Die Menschen, die heute kommen, sind keine Flüchtlinge, somderr Migranten , die hier arbeiten wollen,und zwar ohne Legalität. Die syriscchen Flüchtlinge können wieder nach Syrien zurückkerhren, um dort ihr Land aufzubauen und damit auch unsere Sozialkassen zu entlasten. Inzwischen leben hier Millionen von Menschen, die nichts mit der deutschen Kultur zu tun haben. Sie müsssen sich integrieren oder sollen sich eine andere Heimat suchen. Das Bewahren unserer deutschen Kultur ist nicht rechts, sondern patriotisch. Wenn der Autor so leicht seine Heimat und seine Kultur abwerfen kann, ist das seine persönliche Lebensauffassung, aber Deutschland ist ein geschichtlich gewachsenen Gemeinwesen, das große Denker, Wissenschaftler und Denker hervorgebracht hat und noch hervorbringt. Patrioten sind nicht rechts, sondern selbstbewusste Staatsbürger
wenn Sie sich zunächst einmal um Ihr
Schriftdeutsch, soziale Kompetenz,
Ihre mangelnde Empathie und Ihre
fragmentarische Bildung kümmern
würden, bevor Sie hier noch einmal
Ihr notorisch substanzloses Geschwätz
anbieten. Es ist, unabhängig von den
unterschiedlichen AfD-Jüngern hier,
das immer gleiche inhaltslose Geheule
von der Benachteiligung der Deutschen
gegenüber den Milliarden Zuwanderern!

Beitrag melden
ach-nur-so 31.07.2018, 19:32
271.

Die Bundesregierung unter Angela Merkel lässt sich ihre Migrationspolitik von keiner radikalen Minderheit diktieren. Weder von der rechten, die brüllt "Alle raus!" noch von der linken, die brüllt "Alle rein!". Das ist der Grund, warum ich nachts noch schlafen kann.

Beitrag melden
demokratie-troll 31.07.2018, 19:33
272. 50er Jahre gegen Mittelalter, was für ne Wahl!^^

Linke Politik wäre gewesen, soziale Sicherheit herzustellen, Klassenverhältnisse abzubauen, die Freiheitsrechte der Bürger zu stärken, Wohlstand für alle zu schaffen. Stattdessen haben wir eine neue Unterschicht, Hartz IV, prekäre Verhältnisse, eine kaputte Infrastruktur, eine digitale Schnüffelgesellschaft und den Überwachungsstaat, während die Reichen in nie gekanntem Ausmaß abgesahnt haben.
Das Dilemma der Rechten war ja immer, dass ihnen zum Sozialstaat nichts eingefallen ist, also hat der Wähler sich für sie nicht interessiert.
Seit die Altparteien sich nur noch für Flüchtlinge interessieren und dieses Land mit dem von Marx so genannten "Lumpenproletariat" der 3. Welt auffüllen, stellt sich eben die Frage, wer die größeren Demokratiefeinde sind, die Reaktionäre, die zurück in die 50er Jahre wollen, oder die 3.Welt-Utopisten, die ihre Gesellschaft mit Leuten aus dem Mittelalter entsprungen, realisieren wollen. Bei diesen Alternativen kann man ja nur noch besorgt sein.
Weimar ist an den Leuten gescheitert, die den reaktionären Verhältnissen des 19. Jahrhunderts verhaftet waren und mit den aufgeklärten Freiheitsideen des Rechtsstaats nichts anfangen konnten. Mit dem, was man jetzt ins Land holt, ist hingegen überhaupt kein Staat mehr zu machen.

Beitrag melden
mhuz 31.07.2018, 19:34
273.

Ob der Spiegel recht hat oder nicht, ob die rechten recht haben oder die Linke(wobei die Linke selber nicht wissen was bei den Flüchtlingen richtig ist) ? Aber es ist interessant, wie der Spiegel/Medien ihre Meinung durchdrücken will .Will der Spiegel gar Politik machen?.Das Problem ist, in einer Demokratie, dass man zwar Moralisch im Recht sein kann aber der Wähler bei den Wahlen mit bestimmt. Eigentlich war es von Anfang an klar, dass dieser ganze Flüchtling Hype mal ins Gegenteil Umschlägt - es ist alles nur ein weile schön und es war klasse, zu den guten zu gehören.So wie Spanien nach der Absage von Italien freudig eingesprungen ist und jetzt schon an seine Grenzen kommt.

Beitrag melden
teflonhirn 31.07.2018, 19:34
274. 2 Drittel aller Deutschen?

2 Drittel aller, die an der Umfrage teil genommen haben wäre ja wohl ehrlicher. und wenn diese Umfrage nicht von Bild bis Spiegel gemacht wurde ist es lediglich einen Mehrzahl der Spiegel-Leser.

So enstehen Gerüchte, und es dient denen die von Lügenpresse schwafeln.

Beitrag melden
wasnu23 31.07.2018, 19:34
275. Deutschland hat nach wie vor die großzügigste Flüchtlingspolitik

und zwar eu-weit. Nirgends gibt es etwas vergleichbares wie den Artikel 16a GG, nirgends nimmt man es in Kauf, die Justiz so zu belasten mit Verfahren, die aus einem Individualrecht erwachsen.

Beitrag melden
m.breitkopf 31.07.2018, 19:36
276. Sieht so der Kampf gegen Rechts aus?

In den Kommentar haben sich ein paar Fehler eingeschlichen:
- Die Rechte behauptet eben nicht die Mitte zu sein. SPD und CDU behaupten sie seien die Mitte, was dazu führte das rechts ein Vakuum entstanden ist, in dem sich die AfD einfach breit gemacht hat.
- Zwei Drittel der Bürger 'beklagen' einen Rechtsruck? Laut der verlinkten Umfrage stellen sie nur fest, dass es ihn gibt. Das ist, mit Verlaub, ein Riesenunterschied.
- Die Hälfte der Bürger soll sich seit 2015 in irgendeiner Form für Geflüchtete engagiert haben? Über 40 Mio Bürger? Absurd.
- Die Rechte hat die Stimmung im Land vergiftet? Sie haben wohl vergessen, dass die Rechten fortwährend als Rechtsradikale, Rassisten, Mob und Faschisten beschimpft werden.
- Zwei Drittel der Bürger sind mit dem Rechtsruck nicht einverstanden? Wie kommt der Autor darauf?

Es ist absolut legitim gegen die Rechten anzuschreiben. Aber nicht so. SPON sollte endlich wieder aus seinem Nischendasein herauskommen und zu den altbewährten Standards zurückkehren.

Beitrag melden
HeisseLuft 31.07.2018, 19:39
277. Spaltung

Zitat von Hank Hill
wurde zu Nichts gedrängt. Sie hat das Thema noch nicht mal im Bundestag diskutiert sondern auch hier "durchregiert". Das hat dazu beigetragen unser Volk zu spalten, in die Guten mit der Willkommenskultur und in die Bösen, die das abgelehnt haben. Egal welche Partei man vorher gewählt hatte, man fand sich in der rechten Schmuddelecke wieder. Das wird auf Dauer nicht funktionieren.
"und in die Bösen, die das abgelehnt haben"
Wohl kaum böse, weil sie die Aufnahme der Flüchtlinge abgelehnt haben.
Sondern weil sie ihren Hass vor Flüchtlingsheimen skandiert haben, auch dann wenn Flüchtlinge mit Kindern ankamen.
Oder Flüchtlingsheime niedergebrannt haben.
Oder schwangere Frauen zusammengeschlagen haben.
Oder davon geschwafelt haben die Religionsfreiheit einzuschränken.
Oder allzuoft deutlich gemacht haben eben einfach nichts abgeben zu wollen. Auf keinen Fall.
Oder abstruse Vorschläge gemacht haben, etwa die Flüchtlinge zu nötigen die Grenzübergänge zur Türkei zu blockieren - um so den türkischen Handel zum Erliegen zu bringen.
Allzu oft waren sie dann hinterher "auf der Maus ausgerutscht".

Solche Leute haben sich ganz freiwillig in die rechte Schmuddelecke begeben.

Beitrag melden
ingo.adlung 31.07.2018, 19:39
278. Mal so ganz nebenbei ...

Zitat von nordlicht123321
Wenn die Mehrheit der Bürger mit der Flüchtlingspolitik einverstanden sind,warum haben Die Linke und Grüne nicht die Bundestagswahl gewonnen? Und warum sitzt die AfD im Bundestag?Warum ist die CSU in Bayern mit riesigen Vorsprung immer noch stärkste Partei? Vielleicht sollte man nicht nur eine Spiegel(!)-Umfrage als Maßstab der Realität sehen.?Ich habe eher den Eindruck,es sieht ein wenig anders aus.Sollten wir nicht zumindest die Europa-Wahl abwarten?In einer Demokratie entscheiden Wahlen,nicht Umfragen.
... eine Mehrheit haben heiß übrigens auch nicht im Recht zu sein. Die NSDAP ist auch nicht durch einen Staatsstreich an die Macht gekommen, sondern demokratische Wahlen, von vielen "besorgten Bürgern" der 1930er Jahre gewählt. Die heutige Situation ist mit der damaligen nicht vergleichbar, aber manch eine Äußerung aus der AfD ist grenzwertig und stellt den Wertekanon unseres Grundgesetzes auf den Kopf. Um den Tagesspiegel zu zitieren, der Gauland auf dem Bundesparteitag der AfD zusammengefasst hat (ja, ich weiß, eine Linke Postille ...) :
"Er forderte, nicht nur Kanzlerin Angela Merkel sondern ein „ganzes System, ein ganzer Apparat“ müsse weg. Er fühle sich derzeit an die „letzten Tage der DDR“ erinnert. Gauland sprach von der deutschen Regierung als „Regime“, vom „Brüsseler Kreml“, und verglich die Kanzlerin mit Erich Honecker. Wieder gingen Bürger auf die Straße, „wieder ist Sachsen das Herz des Widerstands“."
So so, das System muss weg, weil die AfD, die mit den Worten des US Botschafters die schweigende Mehrheit in Deutschland repräsentiert, eine andere Gesellschaft möchte, ganz offensichtlich eine andere Verfassung und glaubt sich nach den Prinzip Jean-Jacques Rousseaus im Besitz des "allgemeinen Willen" (des "volonté général"). Die Revolutionäre der französischen Revolution haben nach diesem Prinzip bereits Andersdenkende verfolgt ... ungeachtet des Standes.

Beitrag melden
hansa_vor 31.07.2018, 19:39
279.

Zitat von gruenerfg
Die Mehrheit war für die Grenzöffnung und ist es immer noch, da können gewisse Schreihälse poltern was sie wollen, die Mehrheit der Deutschen ist immer noch denkend und wissend und somit logischerweise für Merkels Flüchtlingspolitik. Ich habe diesen Kohl-Verschnitt noch nie gemocht und werde sie nie mögen, aber diese Entscheidung traf sie im Sinne der Deutschen Mehrheit.
Dann könnten sie ja so gnädig sein und ihre Behauptung mit Daten belegen?

Können sie nicht?

Dachte ich mir.

Dann schreie ich halt mal, Sie sind ein Lügner!

Beitrag melden
Seite 28 von 86
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!