Forum: Politik
Rechtsruck in Deutschland: Besorgte Bürger
DPA

Die Rechte vergiftet die Stimmung im Land, einer Mehrheit der Bürger macht das Sorge. Es ist Zeit, dass sich die Bundesregierung ihre Flüchtlingspolitik nicht länger von einer radikalen Minderheit diktieren lässt.

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freekmason 31.07.2018, 19:39
280.

Zitat von In-Golf
"Ich finde, die Probleme sollten gelöst werden". Das ist schon herzig. Ja, was denn sonst? Für das, was Sie heute schreiben, wären Sie vor 3 Jahren von ihren Glaubensgenossen und den "fortschrittlichen" Medien als Nazi beschimpft worden. Genauso wie in konsequenter Anwendung dieses Denkens heute Frau Wagenknecht, Frau Nöhles und -man wundere sich- Frau Merkel als Nazis beschimpft gehören. Die heute die alten Forderungen der Pegida vertreten. Was im Fall der Frau Wagenknecht, die unehelich iranischstämmig ist, fast verwundert. Da es Migranten fast nur darum geht, Deutschland für jeden ausländischen Sozialfall zu öffnen. Schon das letztere belegt, wie berechtigt die Warnungen von Pegida waren. "Ist eigentlich ganz einfach: Unsere Gesetze sollten angewandt werden." Darum geht es die ganze Zeit: Recht wurde gebrochen. Es gab einen Putsch der Regierung gegen das Volk!
haben Sie mal ein beispiel, wo jemand dafür "nazi" genannt wird? natürlich nicht! es sind nämlich nicht die einfachen, naheligenden dinge, die gefordert werden, wie dass man sich ans gesertz hält und nicht in kriegsgebiete abschiebt und menschenrechte respektiert, die jemanden verleiten, einen die rechte ecke zu stellen. es sind die "ABSAUFEN!"-rufe der vorzeigedemokraten und menschrechtsverfechter von pegida und die endlose, neurotische wiederholung von gesetzbruch, grenzöffnung und die wahnhafte übersteigerung zum "putsch" und irgendein gesülze vom "Volk!", die das ohne zutun von außen tun. ganz objektiv ist man weder "mitte" noch besonders knusper, wenn man das nicht-schließen der grenzen als "putsch" dramatisiert und dem ewigen rechten opferkult fröhnt.

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Sangit raju 31.07.2018, 19:39
281. Wann endlich ...

... wird sowohl von Politik und Medien begriffen und thematisiert, dass die BRD - genauso wie alle anderen historisch, politisch und willkürlich geschaffenen Staatsgebilde heutzutage, nichts anderes darstellen, als der klägliche Versuch, staatliche Souverenität und Autonomie als etwas gottgegebenes darzustellen..., ein auf dieses Staatsgebiet bezogenes „Wir-Gefühl”...

Dieses Narrativ erzeugt die Fantasie, dass die BRD eine Insel des glückseeligen „Deutschen” sein und dieser „Deutsche” entscheiden könnte, dass er weiterhin glückseelig sein wird, wenn er ausblendet, dass die BRD nur ein kleiner Flicken auf der Weltkarte darstellt... Selbst auf einer zweidimensionalen Scheibe ein unbedeutender Flicken... Jedoch leben auch die „Deutschen” auf einer Kugel...!!!

Die Rechten (AfD, CSU, Pegida, mein Nachbar links, etc...) verstärken dieses Narrativ der Flickensouverenität... Aus reiner persönlicher Macht- und Geldgier... Sie reden den Menschen ein, gut und von Fremden unbelästigt auf einer BRD-Insel leben zu können...

Und mehr und mehr „Deutsche” lassen sich dieses Märchen erzählen, hören zu und freuen sich, dass sie Zeitgenossen einer Zeit sein können, in der wieder laut gesungen werden kann: „Deutschland, Deutschland, ...über Alles...”

Auf ihrer Insel hören sie nicht, dass die Italiener, die Polen, die Tchechen, die Briten, die Amerikaner, die Russen, die Ungarn, die Österreicher, etc... das gleich Lied in ihrer jeweiligen Landessprache singen...

Wenn ich Erdkugel wäre, würde ich heute schon freiwillig verglühen...!

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P-Schrauber 31.07.2018, 19:41
282. Beispiel Schweden

Wenn es nicht bald klare Grenzen und Richtlinien hinsichtlich der Migration, des Asylrechts und der erfolgreichen oder nicht erfolgreichen Immigration von Einzelner in die Gesellschaft gibt gibt, wird es wird so kommen wie in Schweden. Der Weg dahin wird nicht nett sein.

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marwies 31.07.2018, 19:41
283. Jämmerlich

1. Wer kommt nach Europa und warum (Asyl,Kriegsflüchtling oder Wirtschaftsflüchtling) ?

2. Was sind die Ursachen und wie können wir sie ggf. vor Ort beheben?

3. Wahrscheinlich weniger als 1 % der aktuellen Flüchtlinge könnten bei einem Zuwanderungsgesetz bei uns eine dauerhafte Bleibe finden.

Analyse statt linken oder rechten Populismus wäre jetzt angebracht- insbesondere für den Spiegel, denn unter den Zuwanderern gewinnt ihr keine neuen Abonnenten!

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Fff15 31.07.2018, 19:41
284. Katastrophale Arbeit des Schreiberlings

So langsam hat es sich ausgespiegelt für mich. Der Spiegel wandert unaufhörlich in Richtung TAZ. Seriöse Berichterstattung fehlt teilweise völlig. Bestes Beispiel: Dieser Kommentar, weil er auf einer aktuellen Spiegel-Umfrage fußt, welche selbst schon vollkommen hirnrissig interpretiert wurde.
Damals lautete die Überschrift: "Zwei Drittel der Deutschen beklagen Rechtsruck". DIe Fragestellung war, wie dem Text zu entnehmen ist "Gibt es aktuell einen Rechtsruck in der deutschen Politik?" Ist man beim Spiegel inzwischen so dreist, einer neutralen Fragestellung nun die eigene Denke den Befragten aufzuoktroyieren. Die Konsequenz daraus "besorgte Bürger" zu machen ist ein völliger Unfug. Wenn man den Prozentteil der Bürger anschaut, welche gegen die derzeitige Flüchtlingspolitik sind, wäre das Fazit "Bürger atmen auf" aufgrund des Rechtsrucks ebenso falsch wie das von dem "Journalisten" hier (der selber schon von der Redaktion korrigiert werden muss), jedoch viel naheliegender. Spiegel, Du warst mal seriös...

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zeisig 31.07.2018, 19:41
285. Ich schreibe, also leb' ich.

Seit einigen Tagen fallen meine Posts zum Thema durch den Rost. Dabei will ich doch nur sagen, daß auch ich ein besorgter Bürger bin, nur eben andersrum. Es findet momentan eine Kapagne statt, die ihresgleichen sucht. Es wird - gerade auch hier bei SPON - versucht, Deutschland schlecht zu machen. Als seien wir ein Volk von Rassisten und Ausländerfeinden. Ich erlebe meinen Alltag anders und bin entsetzt was momentan passiert.

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Watschn 31.07.2018, 19:41
286. Im Gegenteil, die Altparteien-Politik hat sich nach links verschoben..

Nun sieht man sich in der CSU gezwungen, diesen Links-drift (Mitte-Union) in der CSU abzuwehren. Doch das wird nicht einfach. Auch in der CSU ist man davon befallen.

-Was früher (*generell vor 1998) klar rechtskonservativ war; das war die CSU von F.J.Strauss bis Stoiber.
Heute = die AfD und gering noch die CSU...
-Was früher* Mitte war; das waren CDU (bis Kohl) mit rechtsbürgerlichen Touch u. die SPD (bis Lafontaine) mit soziallinksbürgerlichen Touch. Heute = in Teilen die CSU und die Freien Wähler...
-Was früher* bürgerlichliberal u. moderat wirtschaftsliberal war; das war die FDP (bis Gerhard). Heute = Teils die Grünen und in Teilen die CDU.
-Was ab dem Milleniumswechsel neoliberal u. wirtschaftsorientiert war; das war u. ist die FDP (seit Westerwelle). Heute = Neben der FPD, die SPD (seit Schröder) und in Teilen die Grünen (stimmten für Hartz4 u. Schröder-Agenda).
-Was früher* klar Links war; das waren die Grünen bis 1998. Heute = Die Linke. teils Grüne u. mit Antifa-Ansätzen - die linksdriftende Mitte-Union CDU..

Man muss einfach sehen, dass die CDU nicht mehr die CDU Kohls ist. Die Linksgrün-Verschiebung begann nach der Übernahme des CDU-Vorsitzes durch Merkel (siehe google > Pizza connection - Politik) Da kann man den fatalen "Mitte-Move" (= Mittelinks-Kurs) mit ihren damaligen Protagonisten u. heutigen Schlüsselfiguren erkennen.

Die CSU ist noch halbwegs Kohl-konservativ geblieben. Wenn sich jetzt die Hü- u. Hott-CSU (Ausrufung 'Herrschaft des Unrechts' - aber dann Sprung auf Mutti's Schoss; erwogene - aber nicht erfolgte Verfassungsklage..ua. Lauwarmitäten) in causa Migration u. ehem. CSU-Werte, dieser Neo-Linksspur nicht den Riegel aufzeigen kann und sich endgültig der sog. "Mitte-Union" anschliesst, dann reiht sie sich zur CDU auf merkel'schem grünlinks-Kurs ein.

Die Ursache des CSU-Tiefs ist ihre anhaltend politische Inkonsequenz, und nichts anderes.
Wenn man Arm in Arm mit der CDU in einer 'Mitte-Union' wachsweich weiterkutschiert, könnte die AfD im Herbst gegen 20% erreichen...

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kleinbürger 31.07.2018, 19:41
287. ich auch nicht

Zitat von marco.zentgraf
Also ich lebe in Aschaffenburg, wir haben hier über 30% Mitbürger mit Migrationshintergrund. Nebenan in Offenbach sind es über 60%. Ich hatte nie Probleme, lebe gut, fühle mich sicher und mag die Vielfalt (wie kürzlich das Festival "Brüderschaft der Völker" hier in AB, sehr lecker Syrisch gegessen mit Ungarischem Bier).
ja ok, ich persönlich hatte auch noch nie probleme, habe noch nie einen ausländer beleidigt und wurde auch noch nie selbst beleidigt.

trotzdem bin ich gegen eine massenhafte migration, weil es das gesellschaftliche klima belastet und weiterhin belasten wird.

ich halte es nicht für zielführend die aufnahmebereitschaft der heimischen bevölkerung auszutesten nur um irgendwelchen ideologischen leitlinien gerecht zu werden, das geht in die hose.

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SteffenzurSee 31.07.2018, 19:42
288. So wie immer ...

Zitat von vlscout
Soll das ein Witz sein? Es war doch die grün-linke Minderheit in den Medien, die die Politiker zu der selbstzerstörerischen Willkommenspolitik getrieben hat, welche dann 2 Millionen Migranten angelockt und die Krise ausgelöst hat. Die schweigende Mehrheit in Deutschland und ganz Europa ist und bleibt gegen diese Masseneinwanderung. Das ist nicht rechtsextrem, sondern natürliche Selbsterhaltung.
Ich halte das was sie schreiben für kompletten polemischen Unfung im typischen AFD Sound. Wer soll genau hier Menschen angelockt haben? Mit was bitte? Die Masseneinwanderung gibt schon längst nicht mehr, sie findet nur noch in der Fantansie von Leuten wie Ihnen statt.

Gegen Masseneinwanderung zu sein ist doch jeder, nur dass eben für Leute wie Sie Masseneinwanderung schon bei ein paar 1000 Migraten im Jahr beginnt. Leute wie sie werden nie mit der Flüchlingspolitik der jetzigen Regierung zufrieden sein, völlig egal um dieses Jahr 5,10, oder 50 Mio Flüchtlinge nach Deutschland kommen würden.

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textwerker 31.07.2018, 19:42
289. Soziale Marktwirtschaft

Eine Anregung: Wie wäre es, wenn man in Entwicklungsländern vor Ort Ausbildungszentren schafft, die nach marktwirtschaftlichen Prinzipien funktionieren, d. h. bei Erfolg von internationalen Organisationen bezahlt werden und zudem Geld von Alumni erhalten. Nach einiger Zeit könnte dann das Geld der Alumni ausreichen und die Ausbildungszentren wären unabhängig. Auf diese Weise könnten mehr und mehr Ausbildungszentren entstehen und die dringend benötigte Bildung in Entwicklungsländer bringen. Das nenne ich soziale Marktwirtschaft :-)

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