Forum: Politik
Rechtsruck in Deutschland: Besorgte Bürger
DPA

Die Rechte vergiftet die Stimmung im Land, einer Mehrheit der Bürger macht das Sorge. Es ist Zeit, dass sich die Bundesregierung ihre Flüchtlingspolitik nicht länger von einer radikalen Minderheit diktieren lässt.

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der-junge-scharwenka 31.07.2018, 20:20
380.

Zitat von Meine Heimat
und sie haben Probleme sich mit der Mehrheitsmeinung argumentativ auseinanderzusetzen. Das was Sie negieren ist aber die Realität.
Ernsthaft? Es wäre genügend Geld für gute Schulen da, wenn nur endlich diese Migranten weg wären? Dann müssen Sie mir aber bitte erklären, warum die Schulen vor 2015 auch schon marode waren. Und sagen Sie nicht, dass sie das nicht waren: Sie waren es! Vor allem möchte ich wissen, wer damals daran Schuld war. Hat die Regierung das Geld möglicherweise vorsorglich für die kommende Migrantenwelle zur Seite gelegt?

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vlscout 31.07.2018, 20:21
381.

Zitat von SteffenzurSee
Ich halte das was sie schreiben für kompletten polemischen Unfung im typischen AFD Sound. Wer soll genau hier Menschen angelockt haben? Mit was bitte? Die Masseneinwanderung gibt schon längst nicht mehr, sie findet nur noch in der Fantansie von Leuten wie Ihnen statt. Gegen Masseneinwanderung zu sein ist doch jeder, nur dass eben für Leute wie Sie Masseneinwanderung schon bei ein paar 1000 Migraten im Jahr beginnt. Leute wie sie werden nie mit der Flüchlingspolitik der jetzigen Regierung zufrieden sein, völlig egal um dieses Jahr 5,10, oder 50 Mio Flüchtlinge nach Deutschland kommen würden.
Leider hat der "AfD-Sound" in diesem Punkt vollkommen recht. Die Migranten wurden angelockt von Merkel, Schulz, den Willkommens-Medien ("refugees welcome"), durch die in bar bezahlten Sozialleistungen (Fluchtursache Bargeld), Aussetzung der Dublin-Prüfung und -Regeln, des faktischen Nicht-Zurückschickens (Duldung) selbst bei Asyl-Ablehnung, etc.

Bitte überlegen Sie sich, warum nach Deutschland 2 Mio. Migranten kamen und nach Frankreich maximal 50 Tausend (40 mal weniger). Das liegt doch nicht am Krieg in Syrien. Das liegt doch an Unterschieden zwischen F und D. Wollen Sie sich dieser Logik verweigern?

Im übrigen irren Sie sich bezüglich meiner Person. Ich lebe selbst im Ausland. Habe auch nichts gegen gesteuerte und kontrollierte Einwanderung, solange sie dem Land nützt (Modell Australien). Wo ich die Grenze zu "Masseneinwanderung" ziehen würde, kann ich nicht genau sagen. Aber aktuell kommen ca. 15 Tsd. Migranten pro Monat = 180 Tsd. pro Jahr. Mit Familennachzug etc. kommt damit pro Jahr eine Stadt wie Augsburg. Ich halte das für viel zu viel und nicht verkraftbar, insbesondere da es sich um Menschen mit einer großen kulturellen Distanz zu den Einheimischen handelt.

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quercusuevus 31.07.2018, 20:21
382.

Zitat von undog
war damals wissenschaftlich noch nicht widerlegt, jedoch spätestens nach Genom Analyse in den 1990gern war klar: Es gibt keine Menschenrassen. Ich bin mit einem Schwarzfrikaner genetisch objektiv so gut wie identisch. Der Nebeneffekt: dadurch war der Vorwurf des Rassismus inhaltsleer und man konnte sich allein auf unterschiedliche Kulturen und Sozialiisierung konzentrieren. Die Linken merkten, dass sich ihre Rassismuskeule aufgelöst hatte. Trotzdem reden sie immer noch über Rassismus, weil sie nicht über Verhalten reden wollen - aber nur das interessiert die Mehrheit der Deutschen einschliesslich der Rechten.
Das stimmt so nicht. Die "Genomanalysen der 1990er" haben einen kleinen Schönheitsfehler: sie erlauben nur Aussagen über die Beschaffenheit und Abfolge der Gene im Genom, nicht aber über die Genexpressionsprogramme, d.h. die Aktivität der Gene. Kleine Änderungen in der Aktivität bestimmter Gene können dazu führen, dass Menschen z.B. niemals Sprache erwerben oder aufrecht gehen können (googlen Sie mal nach VDLDR mutation turkey). Die Aktivität einzelner Gene kann starke Dimorphismen hervorrufen, das müssen nicht zwingend Unterschiede in der Nukleotidsequenz sein.

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radioactiveman80 31.07.2018, 20:22
383. Guten Abend mannakn

Zitat von mannakn
...diese unglaublich verbreitete These, die Migranten seien an irgendwas Schuld. Können sie nicht sein, sie sind noch gar nicht so lange hier. Hier waren aber die ewig unzufriedenen deutschnationalen Brüllaffen aus dem Osten wie aus dem Westen, die wir mit unseren Steuergeldern durchfinanzieren, weil sie keine Jobs haben. Und das ich für die Steuern zahle ärgert mich wirklich. Denn ein Syrer der 4000 km flieht, auf den geschossen worden ist, der möglicherweise seine Familie, ja sogar seine Kinder verloren hat und alles was er er besitzt, der dann hierher kommt um sich was Neues aufzubauen, hat tausendmal mehr Mumm als dieses ganze "Wir sind das Volk". Und davor haben die Rechten Angst. MK
Vielleicht werden bei Ihnen andere Forenbeiträge angezeigt als bei mir. Bis jetzt hat sich niemand persönlich negativ ausfallend ggü. Migranten geäußert. Die große Mehrheit der Foristen beklagt die Politik der Kanzlerin, die Tatsache dass der Autor eine simple Fragestellung in der Umfrage mit einer (gerade für einen Journalisten) groben Fahrlässigkeit umdeutet und diese Umdeutung zur Aufstellung äußerst steiler Thesen hernimmt. Sind das hier jetzt ernsthaft alles zurückgebliebene deutschnationale Brüllaffen? Die allermeisten Beiträge liefern Argumente, keine Parolen. Ja, es hat etwas ironisches, wenn ein Langzeit-Hartz 4ler einen Bus voller Asylanten als Schmarotzer beschimpft. Mindestens genauso ironisch ist es aber auch, wenn die grüne Pfarrerstochter von "geschenkten Menschen" schwärmt und ihre Parteikollegin nach der Silvesternacht 15/16 mal flugs die Horden wildgewordener Lederhosenvergewaltiger herbeilügt. Das stört die Menschen in diesem Land. Die Art, wie Porbleme ignoriert und deren Mahner mundtot gemacht wurden. BTW: mit einem geflohenen Syrer haben die allerwenigsten hier Probleme. Mit diversen Afrikanern, die ausser "Asyl" und "Geld" nicht viel mehr herausbekommen, schon eher. Deutschland hat seit 3 Jahren ein paar gute und ganz viele fatale Signale ausgesendet. Sie werden noch merken wie sich das finanziell auswirken wird. Die Sozialsysteme in diesem Land (von denen auch Sie später versorgen werden wollen) sind dafür nicht ausgelegt. Es wäre wie ein bundesweiter Stromausfall, der zeitgleich für die Zeugung hunderttausender Kinder sorgen würde. Denken Sie mal weiter... schönen Abend

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zweifelturm 31.07.2018, 20:22
384. @306 mundi

Zum grossen Entsetzen der braunen Vollpfosten bedeutet ja der Nachzug von Familie von Flüchtlingen, zumindest im Vergleich zu den braunen, unbedarften Schreihälsen, ein kultureller, zivilisatorischer und geistiger Zugewinn. Leider, leider wird der Nachzug durch ewig Gestrige in der Regierung stark behindert.

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tales.dom 31.07.2018, 20:23
385. Herr

Pop. Sulen Sie sich ruhig weiter unter Ihres Meinungsgleichen. Die Thesen, die Sie vertreten und manch andere Behauptung, findet allerdings bei seriöser und objektiver Bewertung kaum eine belastbare Basis. Das ist nicht mehr, als das Pfeifen im Walde.

Wenn Sie erwachsen sind, werden Sie irgendwann ein Blick aus dem Fenster werfen und denken, wie konnte ich nur so falsch liegen.

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sekundo 31.07.2018, 20:25
386. Wenn ich

Zitat von Knackeule
Wow, SPON, das Zentralorgan für politisch korrekte Berichterstattung und rot-grüne Gesinnungsethik, hat es der verschwindend kleinen Minderheit von unverbesserlichen Rechten in einem wegweisenden Kommentar wieder mal ordentlich eingeschenkt ! Demnach sind 2/3 der Deutschen begeisterte Anhänger der klugen Migranten-Willkommens-Politik von Angela Merkel ! Na wenn ihr fest daran glaubt, träumt schön weiter in Eurer heilen Welt !
Kommentare wie den Ihren lese, möchte
ich lieber zwischen mehr Kulturen leben,
die bereichernd, erfrischend und inspirierend
sind, als zwischen solchen Dumpf-Deutschen.

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Ranus 31.07.2018, 20:25
387. Habe selten so einen Stuss gelesen.

Bin froh über den vermeintlichen Rechtsruck, für den es seit 2015 höchste Zeit war. Nur leider sind Seehofer und noch weniger die AfD geeignet, die bitter nötige Kurskorrektur der deutschen Politik vorzunehmen. Ist auch schön zu lesen, dass hier im Forum doch einige Kommentare der Meinung des Autors diametral entgegenstehen.

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qjhg 31.07.2018, 20:26
388.

#289 Watschn

Wie weit muss man vom Leben in unserer Gemeinschaft entfernt sein, wenn man meint die Altparteien wären nach links gerückt. Meinen Sie damit das Aufweichen unserer sozialen Marktwirtschaft, wie sie die Altparteien bis etwa Ende 1999 betrieben haben? Halten Sie wirklich befristete Arbeitsverhältnisse, Arbeit auf Abruf oder Leiharbeit oder sonstige menschenverachtende Arbeitsverhältnisse als Ziele einer linken Politik? Halten Sie die Abschaffung Betriebliche Altersversorgung im herkömmlichen Sinn, die Abschaffung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld für immer mehr Arbeitnehmer, die Reduzierung von Urlaubstagen, die Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit ohne #289 Watschn

Wie weit muss man vom Leben in unserer Gemeinschaft entfernt sein, wenn man meint die Altparteien wären nach links gerückt. Meinen Sie damit das Aufweichen unserer sozialen Marktwirtschaft, wie sie die Altparteien bis etwa Ende 1999 betreiben. Halten Sie wirklich befristete Arbeitsverhältnisse, Arbeit auf Abruf oder Leiharbeit oder sonstige menschenverachtende Arbeitsverhältnisse als Ziele einer linken Politik? Halten Sie die Abschaffung Betriebliche Altersversorgung im herkömmlichen Sinn, die Abschaffung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld für immer mehr Arbeitnehmer, die Reduzierung von Urlaubstagen, die Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit ohne Lohnausgleich, ja halten Sie das alles für linke Politik? Ich denke Sie sollten Ihre Position noch einmal überdenken.

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keine-#-ahnung 31.07.2018, 20:26
389. "Es ist eine Schande speziell für Deutschland ...

Zitat von ingo.adlung
Es geht nicht um Zuwanderung sondern um den Umgang mit Kriegsflüchtlingen. Es ist eine Schande speziell für Deutschland wie viele "besorgte Bürger" unsere Geschichte vergessen oder verdrängt haben. Ja, Schande! Man muss es immer wieder laut aussprechen: Schande! Von wegen "natürliche Selbsterhaltung", wie lächerlich. Schauen Sie mal die Flüchtlingstrecks und die Entbehrungen der aufnehmenden rund um das Kriegsende an. Da ging es auf beiden Seiten um Selbsterhaltung. Vor dem Hintergrund unserer geschichte haben wir auch unser Grundgesetz formuliert und internationale Verträge geschlossen. Nein, heute ist das ein erbärmliches Argument. Wobei es unklar ist, wo die "Mitte" verläuft, weil es ja viele Millionen gibt/gab, die sich vorbildlich für die Flüchtlinge engagiert haben. Aber es geht tatsächlich auch um ein Totalversagen der vorherigen Bundesregierung, die so getan hat, als ob es um ein plötzlich aufgetretenes Phänomen gegangen wäre. Erst haben wir uns vollkommen gegen Solidarität gesperrt und auf die Einhaltungen der "Dublin" regeln gedrängt, dann haben wir eine 180° Wendung vollzogen und sind nun wieder auf dem Rückweg nach "Dublin". Und heute sind es "besorgte Bürger", die den Ton in der Diskussion angeben, weil sie im Sinne "natürlicher Selbsterhaltung" argumentieren. Wie erbärmlich.
... wie viele "besorgte Bürger" unsere Geschichte vergessen oder verdrängt haben."
Das geht aber sowas von ins Leere. Man kann nichts vergessen, was man nicht erlebt hat. Wir können uns bestenfalls an das erinnern, was uns in der Schule darüber gelehrt oder von den Grosseltern erzählt wurde. Und ich bin ein "alter, weisser Mann" - geboren Mitte der 60-er.
Da gabe es schon zwanzig Jahre keinen Krieg und keine Flüchtlingstrecks mehr ...
"Schauen Sie mal die Flüchtlingstrecks und die Entbehrungen der aufnehmenden rund um das Kriegsende an."
Schwierig - wird nur als Filmkonserve funktionieren und weckt genauso viel Emotionen wie Filme über das Massaker an Armeniern oder irgendwelche Aufzeichungen über Bürgerkriege in Afrika. Alles erschreckend, aber ohne persönlichen Berührungspunkt.
" Vor dem Hintergrund unserer geschichte haben wir auch unser Grundgesetz formuliert und internationale Verträge geschlossen."
Ich hatte sogar fast zwanzig Jahre eine richtige Verfassung :-)

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