Forum: Politik
Rechtsruck in Deutschland: Besorgte Bürger
DPA

Die Rechte vergiftet die Stimmung im Land, einer Mehrheit der Bürger macht das Sorge. Es ist Zeit, dass sich die Bundesregierung ihre Flüchtlingspolitik nicht länger von einer radikalen Minderheit diktieren lässt.

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muellerthomas 31.07.2018, 22:19
560. @lala10 #545

Ich war schon oft in Berlin mit ÖPNV unterwegs und bin auch schon häufiger durch Duisburg gegangen. Wo sehen Sie darin ein Problem? Vielleicht sollten das gerade die besorgten Bürger Ihrer Empfehlung folgen und mal rauskommen aus ihren ostdeutschen Dörfern.

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ingo.adlung 31.07.2018, 22:20
561. Interessant ...

Zitat von Khal Drogo
Wieviele Bürger sind besorgt? Ist es die Mehrheit? Im Prinzip ist doch alles ganz einfach: Man läßt die Wähler entscheiden auf Basis glasklarer und ehrlicher Aussagen: wir nehmen alle Flüchtlinge auf, warum auch immer sie kommen und wovor auch immer sie fliehen; unser Ziel ist die Abschaffung der Nationalstaaten zugunsten eines vereinigten Europas; wir werden alle Umweltziele erreichen, auf wessen Kosten auch immer, und wenn damit unsere Industrie zerschlagen wird; wir werden die Politik des Westens stärken und Russland weiter ausgrenzen. Redet nicht drum herum sondern stellt Euch damit zur Wahl - mal sehen, was dabei rauskommt! Auf jeden Fall sollte es Volkes Wille sein.
in welchem Parteiprogramm haben sie das gefunden? Das gehört wie so vieles in den Bereich von Fake News und Legendenbildung. Wenn Sie sich rational austauschen wollen schlage ich vor, Sie versuchen es noch einmal ...

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Dark Agenda 31.07.2018, 22:22
562. Von welcher radikalen Minderheit reden wir?

Claudia Roth, Sozialarbeiter und Zeitleser?
Ich dachte die Politik der geschlossenen Augen wäre ganz im Sinne des Mainstreams und jetzt ist es wieder nicht recht.

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hugahuga 31.07.2018, 22:24
563.

Zitat von chuettler
Jedes Jahr zwei weitere Millionen Flüchtlinge reinholen, bis die Rechten endlich begreifen, wie das neue Deutschland aussieht!!
Was wollen Sie uns damit sagen? Dass Sie Zuständen das Wort reden, die zwangsläufig dazu führen, dass dieses Land verarmt, von inneren Unruhen erschüttert wird und letzlich als "failed state" in die Geschichte eingeht? Ist das das, was Ihnen vorschwebt?
Seien sie sich - die Mehrheit wird sich wehren und es zu verhindern wissen.

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dieterbernhardtp 31.07.2018, 22:25
564. Druck

Wer war größer die Bolschewiki oder die Menschewiki?
Keine Seite hört der anderen Seite zu
Jede Seite glaubt Gott auf seiner Seite zu haben
In diesen Fall hat Gott viele Namen
Und dann das Herumgeschachere mit dem Prozenten
Glaube keiner Umfrage die du nicht selbst in Auftrag gegeben hast

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karlsiegfried 31.07.2018, 22:26
565. Von einem Rechtsruck weit entfernt

Der Rechtsruck wird herbeigeredet und weiter nichts. Denn es ziehen keine braunen Horden durchs Land, welchen jeden drangsalieren, wer nicht ihrer Meinung ist. Das muss deutlich gesagt werden. Vielmehr zieht sich ein feudalistischer Ruck durch Land, ausgelöst von den sogenannten demokratischen Parteien. Was früher Kaiser hiess, heisst heute Kanzler, die Herzoge und Grfanen sind die Landesfürsten und so weiter und so weiter. Siehe dazu auch die jüngste Diätenerhöhung für Abgeordnete und so weiter. Wer sich dem Meinungsvorgaben der Medien heute nicht anschliesst ist ein Rassist und Nazi. So einfach ist das geworden. Und es wird noch viel schlimmer werden. Wer heute zur Welt gekommen ist darf sich auf eine Welt freuen, die ich niemals kennenlernen werden muss. Zum Glück bin ich schon 75 und in 20 Jahren bereits im Pflegeheim. im Himmel oder in der Hölle. Von dort aus kann ich genüsslich beobachten, wie die heutigen Schreihälse vom Rechtsruck und von der Willkommenskultur für Flüchtlinge und anderes an ihren eigenen Lobgesängen ersticken. Begreift denn niemnd, die Menschheit ist in Endstatdium getreten. Es wird nur noch schlechter und grausamer und niemals mehr soliebenswert werden, wie es in den Sechzigern und Siebzigern war. Das gab es noch Hoffnung. Heute gibt es nur noch Angst vor der Zukunft. Das Volk ist satt von den Lügen der Politiker. Und das erzeugt den sogenannten 'Rechtsrück`. Es darf auch gerne widersprochen werden.

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mac4me 31.07.2018, 22:27
566. Wir leben in einer salonlinken Republik

Wir leben eher in einer salonlinken Republik, als in einer linken. Die hat von der Linken die soziale Attitüde übernommen, aber in der Praxis betreibt sie Neoliberalismus und soziale Ausgrenzung. Ihre Vertreter sind meistens gut im Umfeld des Staates (öffentlicher Dienst, ÖR Medien und Organisationen) abgesichert. Die sind von den negativen Folgen der eigenen Politik nicht betroffen.

Und noch etwas hat sie im Interesse der herrschenden Eliten übernommen: die chaotische Einwanderungspolitik ist im Interesse der Konzerne, die gerne mehr Kunden, der Immobilienbesitzer, deren Grundstückswerte steigen, die Unternehmer, die auf mehr gehaltsdrückende Konkurrenz der Bewerber untereinander auf dem Arbeitsmarkt hoffen, des Staates, der auf mehr Steuereinnahmen aufgrund gestiegenen Umsatzes hofft. Die völlige Kulturfremdheit des größten Teils der Einwanderer gilt da höchstens als Betriebsstörung, die sich irgendwann überlebt hat.

Mit den wirklich „Abgehängten“ (was für ein Wort!) gibt es keine Solidarität: Von der Elite schon gar nicht und von den mit ihnen verbündeten Medien, Organisationen, Parteien auch nicht. Sie alle bezahlen die Rechnung ja nicht, versprechen sich aber für sich selbst Vorteile. Dass sie langfristig damit sogar den Bestand des Landes gefährden, nehmen sie inkauf, denn sie sehen sich selbst eher „international“ und fühlen sich über nationale Interessen erhaben.

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mac4me 31.07.2018, 22:27
567. Wir leben in einer salonlinken Republik

Wir leben eher in einer salonlinken Republik, als in einer linken. Die hat von der Linken die soziale Attitüde übernommen, aber in der Praxis betreibt sie Neoliberalismus und soziale Ausgrenzung. Ihre Vertreter sind meistens gut im Umfeld des Staates (öffentlicher Dienst, ÖR Medien und Organisationen) abgesichert. Die sind von den negativen Folgen der eigenen Politik nicht betroffen.

Und noch etwas hat sie im Interesse der herrschenden Eliten übernommen: die chaotische Einwanderungspolitik ist im Interesse der Konzerne, die gerne mehr Kunden, der Immobilienbesitzer, deren Grundstückswerte steigen, die Unternehmer, die auf mehr ügehaltsdrückende Konkurrenz der Bewerber untereinander auf dem Arbeitsmarkt hoffen, des Staates, der auf mehr Steuereinnahmen aufgrund gestiegenen Umsatzes hofft. Die völlige Kulturfremdheit des größten Teils der Einwanderer gilt da höchstens als Betriebsstörung, die sich irgendwann überlebt hat.

Mit den wirklich „Abgehängten“ (was für ein Wort!) gibt es keine Solidarität: Von der Elite schon gar nicht und von den mit ihnen verbündeten Medien, Organisationen, Parteien auch nicht. Sie alle bezahlen die Rechnung ja nicht, versprechen sich aber für sich selbst Vorteile. Dass sie langfristig damit sogar den Bestand des Landes gefährden, nehmen sie inkauf, denn sie sehen sich selbst eher „international“ und fühlen sich über nationale Interessen erhaben.

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Heitgitsche 31.07.2018, 22:27
568. keine Ahnung von Geschichte

Zitat von ingo.adlung
... aber dicke Backen. Es gibt historisch kein Deutschland. Es gab Dutzende von Königreichen, Fürstentümern, Grafschaften und Kirchenfürsten die unter wechselnden Grenzen und Dynastien als Wahlkönigreich "locker" im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation zusammengefasst waren. Wahlberechtigt war beispielsweise der König von Böhmen, nachgewiesenermaßen deutsches Kernland. Und es gab selbst innerhalb dieses Staatenbundes Kriege. Landstriche wie Ostpreußen, die wir mit Deutschland verbinden (bzw bis 1945 verbanden) waren nicht einmal Teil dieses Reichs, dafür das Elsaß bin zum westfälischen Frieden und große Teile Italiens bis zur Auflösung zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Es war also noch nicht einmal eine einheitliche Sprache und seit Luther war es noch nicht einmal ein einheitlicher Glaube der uns verband. Und zu behaupten, dass Friesland und Bayern einer gemeinsamen kulturellen Geschichte entsprangen und einen gleichförmigen sprachlichen Hintergrund hätten und den gleichen Landstrich als Heimat empfinden zeigt ein vollkommen fehlendes Geschichtsverständnis. Das was wir heute mit Deutschland verbinden gibt es erst seit 1871 mit dem preußischen König als deutschem Kaiser, in Versailles gekrönt. Nichts gegen Patriotismus, aber das Grundgesetz sieht vor, dass Deutscher ist, wer die deutsche Staatsangehörigkeit hat. Nicht, dass man von der Herkunft her seit Jahrhunderten Bio-Deutscher sein muss. Und Integration heißt nicht Assimilation. Und wer überhaupt sind Sie, dass sie festlegen wollen, wann jemand zurück nach Syrien sollte und wer. Glauben Sie nicht, dass das UNHCR dazu kompetenter ist als Sie?
Es gab das Althochdeutsch und das Mittelhochdeutsch - Walther von der Vogelweide usw. Deutschland war zwar - im Gegensatz zum Frankreich - kein zentralistischer Staat, sondern föderalistisch.Es war ein Fleckenteppich, mit verschiedenen Dialekten und leichten kulturellen Unterschieden. Das Heilige Römische Reich dauerte bis zur Napoleon 1806. Ostpreußen wurden von den Deutschherrenrittern im Hochmittelalter erobert, in Königsberg wurden die preußischen Könige gekrönt. Norditalien war Teil der Habsburger Monarchie bis zu seiner Unabhängigkeit. Der König von Böhmen war einer der weltlichen Kurfürsten. Sie versuchen hier, die deutsche Geschichte zu verfälschen, um ahistorisches Multi-Kulti zu rechtfertigen. Das ist unverschämt und anmassend..

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tomlex27 31.07.2018, 22:28
569. Komische Ansichten

Die Umfragewerte der Parteien sagen was völlig anderes, Herr Popp! Finden Sie den Fehler. Noch mehr Schiss als vor einem Rechtsruck, haben die Deutschen vor der muslimischen unkontrollierten.Einwanderung. In einer Welt in der auch Sie wohl der Meinung sind, dass Betonpoller und Sperren seit 2016 in den Innenstädten als normal anzunehmen sind, Kleinveranstaltungen ohne Sicherheitskonzepte keine Chance haben genehmigt zu werden und Silvesterfeiern nur noch unter massiven Polizeiaufgebot stattfinden können und das Messer scheinbar als Mordwaffe eine Wiedergeburt feiert, Parallelwelten in der Diskussion ohne Täter auskommen, frage ich mich was Sie eigentlich in den vergangenen drei Jahren von der gesellschaftlichen Realität miitbekommen haben. Wenn Sie mir jetzt erklären, die oben erwähnten Dinge hätten nichts mit muslimischen Flüchtlingen und bereits hier lebenden Muslimen zu tun kann man eh aufhören zu reden. Auch ich rede mir jeden Morgen ein, dass alles nicht so schlimm sei, aber sobald man beispielsweise nur die Öffis nutzt, an Schulveranstaltungen teilnimmt hat man den Kaffee auf. Punkt.

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