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Rede auf Parteitag: Schröder streichelt die SPD-Seele
DPA

Es war sein erster Auftritt bei einem SPD-Parteitag seit acht Jahren, und er bekam auffallend viel Applaus: Gerhard Schröder hat in einer ungewohnt nachdenklichen Rede den großen Bogen gespannt - von Grass, Bahr und Schmidt zu Sigmar Gabriel.

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kuddikurt 10.12.2015, 15:54
40. Rentengehalt

Vielleicht sollte man Schröder mal für 1 Jahr ein Durchschnitts Rentengehalt zahlen, dann weiß er was er angerichtet hat und welch ein Tsunami von Altersarmut auf uns zukommt. Ach ja, Rentner sind ja auch nur Kollateralschäden.

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localpatriot 10.12.2015, 16:01
41. Acht Jahre sind eine Ewigkeit her

Zitat von pamhalpert
irgendwas nicht braucht, dann ja wohl Streicheleinheiten. noch viel weniger von dem Mann, der für die aktuelle Politik der Partei und die damit verbundenen schlechten Umfragewerte ursprünglich verantwortlich ist und dessen unterirdisches politisches Erbe Gabriel & Co. munter weiterführen. Mit Gabriel als Kanzlerkandidat kann man Merkel die Wahl jedenfalls gleich schenken - und das haben selbst einige SPDler mittlerweile begriffen.
Die Welt hat sich um einiges Gedreht und in der Politik zählt die Gegenwart. Fuer die SPD und fuer Herrn Gabriel ist diese Gegenwart eine Zeit als Anhängsel der grossen deutschen Einheitspartei.

Herr Gabriel sollte sich die Rolle der CSU anschauen. Es ist allgemein bekannt das ein CSU Chef nie Kanzler werden kann. Dasselbe ist fuer den linken Flügel dieser Gruppierung wahr. Ein SPD Kandidat kann aus einer solchen Konstellation nie mehr Kanzler werden.

Ausserdem ist die Kanzlerin bei den US Medien die Frau der Welt: Fortune Mächtigste Frau der Welt und nun Time Magazine Person des Jahres.

Herr Gabriel, sie sind nicht alleine. Manch ein Politiker in den USA und sonstwo wünscht sich Popularität ihrer Chefin, der Kanzlerin.

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Brilly_Wandt 10.12.2015, 16:01
42. Als Kommentierender könnte man an dieser Stelle

auch ggf. mal in Betracht ziehen, dass so etwas wie die Agenda 2010 o.ä. zu der damaligen Zeit vielleicht einfach nötig war... (?) weil z.B. die schönen kuscheligen Zeiten der kleinen alten Bundesrepublik vorbei waren, weil man sich den Sozialstaat eigentlich schon seit den 70ern in der Form gar nicht leisten konnte, außer durch die Anhäufung von immer noch größeren Schulden (was ja auch genau so gemacht wurde). Vielleicht sollte man anerkennen (auch wenn's nicht in Weltbild passt), dass es einen gewissen Prozentsatz Menschen gibt, die einfach nix arbeiten, wenn die Allgemeinheit ihr Auskommen sichert. Was dabei heraus kommt, wenn man in sozialistischer Bewahrer-Manier nichts ändert, kann man wunderbar an Frankreich sehen. Dort gab es keine Agenda 2010, keine daraus resultierende wirtschaftliche Blüte, dafür hohe Arbeitslosigkeit (welches Unternehmen macht schon freiwillig einen Produktionsstandort in F auf, um sich dann von Gewerkschaftern vorschreiben zu lassen, wer welche Arbeit machen und welche Farbe das Klopapier haben darf ?). Arbeitslose aus dem Elsass strömen in Scharen nach D um einen Job und damit selbst VERDIENTES Geld zu bekommen; und der Rest von F wählt zunehmend rechtsradikal. Deutschland hat auch nach Einführung der Agenda 2010 immer noch ein gut funktionierendes Sozialsystem, was man nicht zuletzt an der Zahl der Menschen, die alle gerne hier leben würden, erkennen kann. Welches Land mit ähnlichem Hintergrund wie Deutschland (bzgl. Größe, Einwanderungsland, keine zu Weltmarktpreisen bezahlbar abbaubaren Rohstoffe) steht denn ähnlich gut da wie unseres - auch sozial? Und das alles hat verdammt viel mit Gerhard Schröder zu tun, einem der größten und besten Kanzler, die dieses Land bisher hatte. Das ist für einige jetzt aber sicherlich viel zu positiv - also immer feste druff' und weiter klagen und jammern. Denkt doch mal ans Auswandern, z.B. nach Kuba?

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Wellness 10.12.2015, 16:09
43. Keine Lehren gezogen

Es war Schröder und Steinmeier die der SPD jede Grundlage zum Regieren genommen haben.Die Sozialen Verwerfungen werden erst später bei den Babyboomern in der Rente sich bemerkbar machen.Es ist ein Trugschluss das man bei den Sozialausgaben kurzfristig einspart und im Alter bis zum Lebensende auf Hartz4 angewiesen ist.

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mitch72 10.12.2015, 16:15
44. G. Schröder?

War das beste, was Deutschland passieren konnte. A. Merkel führt seinen Kurs fort, und das ist richtig.

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defy_you 10.12.2015, 16:15
45. Haha... Schröder!

Agenda 2010!
Die heutige (auf mehr Schein als Sein gebaute) wirtschaftliche Stärke Deutschlands hat er geschaffen!
Aber das hat er auf dem Rücken der Schwachen in der Gesellschaft getan. Die Quittung kommt in Form bisher unvorstellbarer flächendeckender Altersarmut! Das war wahrlich eine Glanztat der Sozialdemokratie!

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claudiosoriano 10.12.2015, 16:19
46. Ein

Zitat von Semmelbroesel
..Gerhard Schröder. Sigmar Gabriel in einem Atemzug mit Egon Bahr, Helmut Schmidt und sogar Günter Grass zu nennen wir den letztgenannten nicht gerecht. Sigmar Gabriel ist der Totengräber der SPD.
politisches Doppelgrab für Schröder und Gabriel. Im versagen übertrifft die SPD mit Gabriel sogar noch die FDP! Bundesparerteitag mit belegten Brötchen, und als Belag Worthülsen und Selbstbeweihräucherung.

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gigi76 10.12.2015, 16:27
47. vergangene Zeit

Schröders Rede mag auch verdeutlicht haben, diese charismatischen Politikgrössen gibt es nicht mehr in der SPD. Gabriel hat nicht das Format. Die SPD ist profillos und beliebig geworden in der grossen Koalition. Ein Absturz bei der nächsten Wahl ist vorprogrammiert.

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sweety007 10.12.2015, 16:30
48. Wie bitte?

...Schmidt habe die SPD "als Partei der wirtschaftlichen Kompetenz in der Mitte der Gesellschaft verankert"
H. Schmidt hat es geschafft die Arbeitlosigkeit und Neuverschuldung ca. zu vervierfachen (!) Kompetenz stelle ich mir anders vor.

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Melange 10.12.2015, 16:36
49.

Zitat von Brilly_Wandt
auch ggf. mal in Betracht ziehen, dass so etwas wie die Agenda 2010 o.ä. zu der damaligen Zeit vielleicht einfach nötig war... (?) weil z.B. die schönen kuscheligen Zeiten der kleinen alten Bundesrepublik vorbei waren, weil man sich den Sozialstaat eigentlich schon seit den 70ern in der Form gar nicht leisten konnte, außer durch die Anhäufung von immer noch größeren Schulden (was ja auch genau so gemacht wurde). Vielleicht sollte man anerkennen (auch wenn's nicht in Weltbild passt), dass es einen gewissen Prozentsatz Menschen gibt, die einfach nix arbeiten, wenn die Allgemeinheit ihr Auskommen sichert. Was dabei heraus kommt, wenn man in sozialistischer Bewahrer-Manier nichts ändert, kann man wunderbar an Frankreich sehen. Dort gab es keine Agenda 2010, keine daraus resultierende wirtschaftliche Blüte, dafür hohe Arbeitslosigkeit (welches Unternehmen macht schon freiwillig einen Produktionsstandort in F auf, um sich dann von Gewerkschaftern vorschreiben zu lassen, wer welche Arbeit machen und welche Farbe das Klopapier haben darf ?). Arbeitslose aus dem Elsass strömen in Scharen nach D um einen Job und damit selbst VERDIENTES Geld zu bekommen; und der Rest von F wählt zunehmend rechtsradikal. Deutschland hat auch nach Einführung der Agenda 2010 immer noch ein gut funktionierendes Sozialsystem, was man nicht zuletzt an der Zahl der Menschen, die alle gerne hier leben würden, erkennen kann. Welches Land mit ähnlichem Hintergrund wie Deutschland (bzgl. Größe, Einwanderungsland, keine zu Weltmarktpreisen bezahlbar abbaubaren Rohstoffe) steht denn ähnlich gut da wie unseres - auch sozial? Und das alles hat verdammt viel mit Gerhard Schröder zu tun, einem der größten und besten Kanzler, die dieses Land bisher hatte. Das ist für einige jetzt aber sicherlich viel zu positiv - also immer feste druff' und weiter klagen und jammern. Denkt doch mal ans Auswandern, z.B. nach Kuba?
Schwafeln Sie doch nicht über Unfinazierbarkeit. Dieses Land leistet sich Milliarden von der Bankenrettung über Griechenland bis zu den Flüchtlingen. Nur für die hart arbeitende Bevölkerung bleibt nichts übrig. Unzureichende Einkommen, unsichere Zukunft und Altersarmut sind nur Teil dieser Doppelbödigkeit.

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