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Rede in Florenz: May will Übergangsphase nach Brexit
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Im März 2019 wird Großbritannien nicht mehr Mitglied der EU sein - doch für danach soll es Übergangsregeln geben, fordert Premierministerin May.

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chardon 22.09.2017, 17:13
30. @#8 disi 123

Zitat von disi123
also ich fand die Rede gut und die Fragen der Reporter am Ende daemlich. Bis auf die 600k Italiener in der UK :) Das doofe sind Zahlen die vielleicht noch nicht zu den Worten passen. Aber sie meinte auch die Forderungen der EU sollten angemessen sein, ich denke das spielte auf die Zahlungen an...
Wenn ich richtig verstanden habe, will GB die EU verlassen, und nicht die EU hat GB aufgefordert zu gehen. Was will GB noch? Die Ausgangstür ist offen. Hat nicht Theresa May gesagt, besser kein Deal als ein schlechter Deal? Also, inwiefern wäre die Rede gut, Forderungen zu stellen warum? Dass GB geht? Aber genau das, nämlich g-e-h-e-n will GB, also geht endlich! Oder will May noch das Konto und die Kasse mitnehmen? Als Belohnung sozusagen? Vielleicht ist mein Kommentar so dämlich wie die Fragen, bzw. die Antworten Frau Mays.

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LariFariMogelzahn 22.09.2017, 17:15
31. Taschenspielertrick

"Es sei nun wichtig, so früh wie möglich die Regeln für die Übergangszeit festzulegen."
Diese Bitte oder Aufforderung ist lediglich der versuch aus den bisherigen verhandlungen rauszukommen und Zeit zu schinden. Die Briten selbst haben zugestimmt, zuerst die Austrittsmodalitäten festzulegen (wie es auch im entsprechenden Artikel steht) und dann die zukünftigen Beziehungen zu verhandeln. Da versucht sie nun heraus zu kommen, indem sie "Übergangsregeln" verhandeln will, so dass sie eine Blaupause für die späteren Beziehungen hat. Ein kleiner Taschenspielertrick, der aber wohl von der EU durchschaut wird. Die Austrittsregeln sind natürlich ebenfalls vor den Übergangsregeln festzulegen.

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Luscinia007 22.09.2017, 17:18
32.

Zitat von myengland
Diese Kommentare zeigen, dass wir nichts gemein haben. Der Harte Brexit ist ueberfaellig.
Reisende soll man nicht aufhalten.
Aber wenn die Reisenden zwar Tschüss sagen, aber dann nicht gehen, ihren Restmüll im Gästezimmer liegenlassen, und dafür das Tafelsilber einstecken wollen, wird es Zeit, den Abschied zu forcieren.

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Luscinia007 22.09.2017, 17:19
33.

Zitat von jewill
Gilt in der Übergangsphase die Freizügigkeit? Ich vermute in den zweijährigen Übergangsphase zahlt Großbritannien zwar seinen Beitrag verpflichtet sich aber zu keinen langfristigen Zahlungen, das macht dann den Abschied 2021 günstiger. Mehr Zeit würde die Verhandlungsposition der Briten verbessern - ich befürchte da spielt Brüssel nicht mit.
Umd die Regeln für die Übergangsphase zu verhandeln, brauchen wir beim britischen Tempo mindestens 5 Jahre.

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Zwei09 22.09.2017, 17:20
34. Übergangslösungen...Hurra!

Nach den zähen und erfolglosen Verhandlungen ist es vielen Politikern klargeworden, dass ein Brexit bis 2019 nicht zu schaffen sein wird. und somit kommen die Verhandlungen für die Übergangslösungen ins Spiel. Wenn das auch so träge verläuft.......

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desmoulins 22.09.2017, 17:22
35. Symbolpolitik

Und wenn dann die Übergangszeit immer wieder verlängert werden wird, werden es vielleicht alle merken: es geht hier im Kern um den Versuch, Souveränität einem Teil der (britischen) Bevölkerung vorzugaukeln, und sei es um den Verlust reeller Einflussmöglichkeiten. Warum? Damit die Tories auch weiterhin an der Macht bleiben.

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cobaea 22.09.2017, 17:22
36. kreativ?

Theresa May wünscht sich "kreative Lösungen" - sagt aber nicht ein einziges Mal, wie so eine kreative Lösung aussehen könnte. So lange die Briten da nicht mal mit ein paar Besipielen rum kommen, ist das leeres Gerede. (Vermutlich bedeutet "kreativ". Wir dürfen weiter mitspielen, müssen aber weder Beitrag zahlen, noch uns an EU-Regeln halten). "Übergangsfrist" - hat GB vergessen, dass es sich derzeit gerade in einer solchen befindet? Für mich hört sich dieser Wunsch eher an wie: Wir wissen auch nicht, wie das gehen soll - und weil uns dazu nichts einfällt, was unsere Wähler auch nur halbwegs zufrieden stellen könnte, würde wir gerne noch ein Weilchen weiterkutschieren wie bisher und jeweils der EU die Schuld daran geben, dass es nicht vorwärts geht.

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sabrina74 22.09.2017, 17:22
37. Der politische Brexit ...

... ist doch ohnehin (fast) nur Formsache - die Wirtschaft wird den Brexit schon viel früher als bis zur Ablauf der Frist vollziehen. Welches Unternehmen lässt sich denn auf jahrelange Zitterpartien ein? Schon jetzt werden britische Arbeitnehmer in der EU quasi "kalt gestellt", weil niemand weiß, ob sie nach dem Brexit weiterhin problemlos in verschiedenen Ländern der EU arbeiten werden können. Überall bereitet man sich auf den Brexit vor und trifft Maßnahmen ... eher nicht zum Vorteil GBs.

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Paddel2 22.09.2017, 17:24
38. Regeln sind zu befolgen

Auf grober Ebene ist es eigentlich recht einfach: Der Zugang zum EU-Binnenmarkt ist an klare Regeln geknüpft. Solange GB die Grundfreiheiten akzeptiert und seinen finanziellen Beitrag leistet (Vorbild Schweiz und Norwegen, nicht Kanada), steht einer Übergangslösung nichts im Weg. Mays Rede beinhaltet allerdings nur Rechte für EU-Bürger die bereits in GB sind und deswegen bleibt Stand jetzt nur der harte Brexit. Meine Haltung zur EU steht und fällt mit der Konsequenz zu diesen Themen.

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catman40@web.de 22.09.2017, 17:25
39.

Zitat von nisse1970
... bekommt sie aber nicht. und das ist gut so!
da bin ich mir nicht sicher!
Die Jungs und Mädel der EU lassen sich bestimmt mal wieder einlüllen!

lg
Harry

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