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Rede im Parlament: May bietet Abstimmung über Brexit-Aufschub an
AFP/ PRU

Theresa May hat im britischen Parlament erklärt, wie es beim Brexit weitergehen soll. Demnach könnte es zu einer Verschiebung kommen. Zuerst aber soll ein Votum über einen Austritt ohne Deal möglich sein.

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Sotnik 26.02.2019, 16:52
50. Mein Vorschlag;

Am 26. März 2019 treten ausnahmelos alle Mitgliedsstaaten - mit Ausnahme des Vereinigten Königreiches! - geschlossen aus der EU aus und gründen eine juristische Sekunde später einen neuen Verein, nennen wir ihn die "Europäische Konföderation" (EK). Die neue "EK" übernimmt dabei dann das komplette Regelwerk, das zuvor in der EU galt. Und meinethalben sollen sie sich noch dem Grundsatz verpflichten, dass die "EK" zukünftig anstrebt, gutnachbarschaftliche Beziehungen zur EU zu pflegen, die dann nur noch aus Großbritannien und Nordirland besteht. Ende der Geschichte.

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Elementar 26.02.2019, 16:53
51. Super Nachricht. Problem endlich gelöst!

"Wenn wir müssen, machen wir aber auch den Austritt ohne Abkommen zum Erfolg", sagt PM May. Mit Erfolg! D.h. man war in London seit Juni 2016 doch nicht so untätig und hat schon einen klren Umsetzungsplan für einen direkten Ausstieg. Alle Achtung! Folglich braucht's doch keine Verlängerung mehr, und die verbleibende EU kann sich nun voll und ganz auf wichtige Dinge konzentrieren, z.B. eine ungestörte Wahl. Na dann, Machen! Wir sprechen uns wieder in einem Monat zum Abschiedstee.

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bernteone 26.02.2019, 17:05
52. Wer da wohl Profit raus schlägt

wäre mal interessant zu erfahren . Es kann ja nicht nur Verlierer geben . Letztendlich geht es doch immer nur ums Geld .

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tucson58 26.02.2019, 17:08
53. 2.Referendum

Ich verstehe einfach nicht wie hier immer wieder User schreiben das jetzt der Bürger besser informiert sei und nochmals wählen sollte ......Der Brite hatte schon vor dem Referendum die Möglichkeit sich über Vor und Nachteile eines EU Austritts zu informieren , er hat es einfach nur nicht .Alle die vor diesem Br3xit gewarnt haben 1urden doch als Panickmacher hingestellt und man folgte wie die Schafe den Populisten, die das Märchen erzählten das es ohne EU allen besse4 gehen würde . Heute nun so tun als wären die Wähler Opfer die missbraucht wurden und nun eine 2.Referendum bekommen müssen weil sie nun informiert sind, ist doch lächerlich

So werden Volksbefragungen zur Lachnummer dekradiert und deren Ergebnisse sind für die Mülltonne

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thermo_pyle 26.02.2019, 17:11
54. Wir sind also bei Wünsch Dir Was ?

Nicht schlecht: Die Briten stimmen ab, aus der EU auszutreten, so weit, so demokratisch. Jetzt, einen Monat vor dem Austritt, jetzt versucht man zu verschieben...oder halt neu abzustimmen. Was soll ein Verschieben des Termins bringen ? Noch mehr Rosinenpickerei für GB ? Auf Kosten der #blöden Mitgliedsstaaten ? Oder nur ein: Ätsch, wir haben es uns anders überlegt, aber wenn wir bleiben, dann... ? Weiter im Sinne von Maggie Thatcher, aber entgegen den Interessen der EU ? Was soll das Rumgeeiere, liebe Briten: Ihr wolltet raus, also geht !

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j.vantast 26.02.2019, 17:14
55. Der helle Wahnsinn

Bis zum 12. März? Und wenn das wieder schiefgeht bleiben nur noch zweieinhalb Wochen bis zum Brexit. Und das alles unter den jetzigen Umständen mit einer völlig zerstrittenen Regierung?
Die Frage ist doch ob May mit einer Verschiebung im Unterhaus durchkommt. Tut mir leid, aber die Briten handeln noch immer so als hätten sie alle Zeit der Welt.

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Elementar 26.02.2019, 17:19
56.

Zitat von Sotnik
Am 26. März 2019 treten ausnahmelos alle Mitgliedsstaaten - mit Ausnahme des Vereinigten Königreiches! - geschlossen aus der EU aus und gründen eine juristische Sekunde später einen neuen Verein, nennen wir ihn die "Europäische Konföderation" (EK).
Nette Idee, aber wir wollen doch keinen unkontrollierten Exit oder gar Chaos stiften; zudem steht diese Option nur im Fall eines Rückzugs vom Brexit zur Verfügung, es muss ja noch jemand da sein, in Brüssel, als Verhandlungspartner. Außerdem, an die Regeln müssen wir uns schon halten, und das bedeutet, alle anderen Mitgliedstaaten stellen je einen Antrag nach Artikel 50 als ersten Schritt. D.h. es liegen dann in London 27 Anträge auf dem Tisch. Bitte gesammelt überreichen in Begleitung eines TV-Teams (die Gesichter - unbezahlbar!). Dann beginnen die Verhandlungen, um den Ausstieg geordnet abzuwickeln, so wie man das halt macht, oder? Ende 2021 sagen wir mal grob, sind wir dann E.K.

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carlitom 26.02.2019, 17:21
57.

Zitat von fountainebleau
@Klaus Busse @Apfelesser Europa-Wahlen finden am 26. Mai 2019 statt. Am 29.März 2019 soll die Bekanntgabe des Exits feststehen. Es verbleiben dann noch 24 Monate bis zum eigentlichen Austritt. Im Juni 2019 soll lt Theresa evtl ein 2. Referendum erfolgen. Damit können die Briten an den EU-Wahlen im Mai teilnehmen. Übrigens MÜSSEN die Briten nicht teilnehmen, sondern sie KÖNNEN, wie jeder Bürger der EU auch. Ich hoffe, dass damit alle Unklarheiten bis heute Abend geklärt sind. ?
Naja, Ihr Schlusssatz passt leider nicht zum Text, denn fast alles, was Sie da schreiben, ist einfach falsch. Der Austritt findet ohne Vertrag am 2.3.2019 statt und nicht 24 Monate später. Von einem zweiten Referendum will in GB bisher kaum jemand was wissen. Die Briten können Stand heute NICHT an den Europawahlen teilnehmen. War also alles Quatsch, was Sie schreiben.

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eisbaerin 26.02.2019, 17:24
58. 2. Referendum

Man sollte aber nicht vergessen, dass das Ergebnis des 1. Referendums einerseits durch massive Fehlinformationen der EU-Gegner und andererseits mehrheitlich durch das Votum der älteren Bevölkerung zustande kam.
Daher plädiere ich für ein 2. Referendum, in der Hoffnung, dass die UK in der EU verbleibt.

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Gunter 26.02.2019, 17:31
59. keine Kompromisse

Die EU hat doch schon gesagt, dass sie keine Kompromisse mehr eingehen möchte. Nachverhandlungen soll es nicht geben. Eine Verschiebung ist nur sinnvoll, wenn die EU bereit ist weiter zu verhandeln.

Eine Verschiebung um 2 Jahre fände ich gut, oder besser noch solange bis auch über die zukünftigen Beziehungen zwischen der EU und GB abschließend verhandelt und entschieden wurde. Dann kann das nahtlos ineinander übergehen. Damit braucht man auch keinen Backstop mehr, der für die Briten selbstverständlich inakzeptabel ist.

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