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Rede zur EU: Cameron liest Europa die Leviten
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Der britische Premier David Cameron stellt der EU ein miserables Zeugnis aus. In seiner mit Spannung erwarteten Europa-Rede fordert er Reformen und warnt vor Denkverboten. 2017 sollen seine Landsleute über den Verbleib in der Staatengemeinschaft abstimmen.

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stefan7777 23.01.2013, 10:04
20. willenstark oder hochmütig

" Die Europäische Union sei für die Briten ein Mittel zum Zweck. "
Genau das ist das Problem!
Die Briten haben keinerlei Interesse an einem gemeinsamen Ziel und genau das macht sie aber sowas von uneuropäisch. Die FinanzIndustrie die auf der Insel agiert macht gerade jetzt diesen Egoismus und wo dieser hinführt deutlich. Es wird ganz offen gegen und auf Kosten der 26 anderen Europäer agiert. So kann das nichts werden! Ich würde es begrüßen wenn die Briten aussteigen und die EU Ihr eigenes Finanzzentrum aufbaut. Dann würden die Briten wohl wieder auf Kartoffelanbau angewiesen sein.

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n+1 23.01.2013, 10:05
21. Ob die so gebildet waren?

Zitat von LibertyOnly
Die Mehrheit in UK und DE denkt so wie Cameron. Diese EU ist eine totale Katastrophe. Korruption, Misswirtschaft und Inkompetenz. Sowie wie die EU jetzt ist, darf sie nicht überleben. Schade das wir nicht solche gebildete Gründungsväter hatte wie die in den USA
Immerhin haben die damals nur ein paar Grundprinzipien formuliert.
Die EU-Luschen wollen alles regulieren und möglichst viel Geld in den Apparat pumpen.
Einmal erzählen, auch die Wärme in den Häusern müssen aus erneuerbaren Energien kommen und dann die Glühlampen verbieten....
Fast drei Viertel aller EU-Regelungen fallen unter das Rubrum "hochgradiger Schwachsinn".
Wir bräuchten auch in Deutschland mehrere Camerons.

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GSYBE 23.01.2013, 10:05
22. Cameron:

"Es gebe große Probleme in der EU, so Cameron: die hohen Schulden, ...".
Ganz Unrecht hat er nicht. Jedoch Staatsverschuldung UK 2011 83% und Neuverschuldung UK 2011 8,3% - da urteilt der Bock über den Gärtner.

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spon-facebook-10000232216 23.01.2013, 10:05
23. Wr ließt GB die Leviten?

ist ist schon recht das die EU zu einem Moloch wird, das es auch Demokratieverluste gibt und das sich die EU zu leicht über Staaten in Kleinigkeiten hinweg setzt. Auch sitzen im EU Parlament Politker der zweiten und dritten Garde oder sie man los werden will. Der Lobbyismus hat das erkannt und er wird Mächtig. Aber darum geht es Cameron nicht er will einfach nur einen besseren Deal, was nicht falsch ist, das will jeder. Leider kann er nur noch drohen, denn echtes verhandeln hat er in den Sand gesetzt, er ist ein Politiker der zwischen Baum und Borke sitzt.
Die lieben Mitbürger in dGB sollte sich wirklich mal überlegen, was an der EU so schlecht ist und was sie alles gewonnen haben.
Nicht vergessen die EU hat Uns Frieden gebracht, das ist doch von sehr großer Bedeutung oder. Wir in der EU müssen deutlich mehr an einem Strang ziehen und nicht danach streben was uns trennt sondern das Gegenteil.
Cameron sollte wie sein Partei sich schämen!!

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Manonymus 23.01.2013, 10:06
24. Was er wirklich will

Zitat von sysop
Der britische Premier David Cameron stellt der EU ein miserables Zeugnis aus. In seiner mit Spannung erwarteten Europa-Rede fordert er Reformen und warnt vor Denkverboten. 2017 sollen seine Landsleute über den Verbleib in der Staatengemeinschaft abstimmen.
Joschka Fischer hat in der SZ fast prophetisch voraus gesehen, was Cameron wohl will und fordern wird.
"Reformen" hört sich erstmal toll an, und mehr Demokratie ebenso. Aber ausgerechnet die Briten haben dazu nun wirklich bisher gar keine Ideen beigesteuert.
Nein - was er wirklich will ist ein "Deal". Damit will er für England einen Vorteil heraus holen und so den kritischen Flügel der Partei befrieden. Und das würde jedoch Europa torpedieren wie kein anderer Vorgang zuvor. Europa als Verhandlungsmasse. Alle Länder würden plötzlich nicht mehr miteinander sondern gegeneinander arbeiten, mit dem Ziel möglichst viele Vorteile für ihren Staat heraus zu holen. Wenn die EU dort nachgibt, dann Gute Nacht - und zwar nicht nur für die EU sondern für Europa insgesamt.

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mwroer 23.01.2013, 10:09
25. Faszinierend ...

das muss ein Politiker nur sagen was man selbst hören will und schon wird ihm geglaubt :)

Es gibt keinen Grund nicht 2013 abzustimmen oder meinetwegen 2014.
Faktisch will er wiedergewählt werden. Wird er wiedergewählt, dann benutzt er das ach so schreckliche Referendum als Druckmittel in den Verhandlungen mit der EU nach der Wiederwahl.

Stattfinden - wird es nie.
Entweder er wird nicht wiedergewählt oder die Verhandlungen laufen so 'glänzend und zum Vorteil des UK' das die englische Regierung beschließt ein solches Referendum wäre ohnehin nicht notwendig.

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mike001 23.01.2013, 10:09
26. Die Zeit der der Rosinenpickerei muß aufhören, Good Bye Britain!!

Die lieben Briten, siehe Margaret Thatcher, wollten noch nie die politische Europäische Union. Für sie war es nur eine Wirtschaft-Union von der man nur eigene Vorteile herausholen wollte und kann, siehe den Briten Rabatt der seit Jahren besteht.
"God save the Queen"- das rückwärts gerichtete Denken des British Empire ist noch nicht in allen britischen Köpfen angekommen, ich wünsche mir, dass die anderen 26 EU Mitgliedsstaaten jetzt wissen was zu tun ist- Last sie doch dahin ziehen und auf ihrer Insel weiterhin dahin vegetieren!

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PeterPaulPius 23.01.2013, 10:10
27. Kommt Zeit kommt Rat

Zitat von m-kritisch
Warum stimmen die denn erst 2017 ab? Überall Sonderlocken und dauernd queertreiben, da kann man nur hoffen, die Abstimmung ergibt einen Austritt aus der EU.
2017 ist der Crash bereits Geschichte und die FED-Eigner haben die Privatisierung der Staaten beendet und bereits eine einheitliche Währung in Amiland und Europe eingeführt. Die Bürger sitzen dann auf den Altschulden, damit den ehrwürdigen Geldhäusern die Gewinne bleiben. Aber Mutti ist immer noch Kanzlerin, obwohl oder gerade weil sie völlig unpolitisch ist und nichts vom Kapitalismus versteht.

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Olaf 23.01.2013, 10:10
28.

Zitat von sysop
Der britische Premier David Cameron stellt der EU ein miserables Zeugnis aus. In seiner mit Spannung erwarteten Europa-Rede fordert er Reformen und warnt vor Denkverboten. 2017 sollen seine Landsleute über den Verbleib in der Staatengemeinschaft abstimmen.
Vielleicht ist das alles gar nicht so schlecht. Dieser massive Druck kann dazu führen, dass sich die EU doch zu Reformen durchringt.

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J_Chef_Kennedy 23.01.2013, 10:11
29. Mal ehrlich

Zitat von sysop
Der britische Premier David Cameron stellt der EU ein miserables Zeugnis aus. In seiner mit Spannung erwarteten Europa-Rede fordert er Reformen und warnt vor Denkverboten. 2017 sollen seine Landsleute über den Verbleib in der Staatengemeinschaft abstimmen.
Das Vereinigte Königreich wird mit Sicherheit nicht aus der EU austreten. Dafür ist ihnen der Mark auf dem Kontinent viel zu wichtig. Sie wollen lediglich Druck auf die EU ausüben um noch mehr Macht und Einfluss zu bekommen. Warum macht es Deutschland nicht ähnlich? Immerhin sind wir so ziemlich die Einzigen, die die EU noch zusammen halten. Dabei könnte für uns doch auch was rausspringen...

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