Forum: Politik
Rede zur EU: Cameron liest Europa die Leviten
Getty Images

Der britische Premier David Cameron stellt der EU ein miserables Zeugnis aus. In seiner mit Spannung erwarteten Europa-Rede fordert er Reformen und warnt vor Denkverboten. 2017 sollen seine Landsleute über den Verbleib in der Staatengemeinschaft abstimmen.

Seite 4 von 43
gundolino 23.01.2013, 10:11
30. Warum ich diese EU hasse, Subventionen für

Tierquälerei. Bauernverbände, vor allem Deutschland und Frankreich, erpressen durch eine korrupte Lobby von Abgeordneten sowie eigenen Ministerium für Landwirtschaft (CSU), die EU hält still und zahlt diesen Umweltverseuchern (zB. Pestizide) MRD-Gelder jährlich. Was für eine verlogen korrupte Politik.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Percy-Hannes Elmar 23.01.2013, 10:12
31. Ziel Englischer Politik...

... war schon immer das Niederhalten einer progressiven Entwicklung in Europa. Das war auch der Grund, warum Englang Mitglied werden wollte. Nicht etwa, um das Projekt Europa voranzubringen, sondern um es zu verlangsamen und zu sabotieren.
England ist ein Handlanger der USA, nicht erst seit Thatcher, das sollte man nicht vergessen. Und eine erfolgreiche EU ist ein Wettbewerber der Vereinigten Staaten.
Soll England doch austreten, die EU wird davon keinen Schaden nehmen. Wäre es nach Frankreich gegangen, dann wäre England niemals EU-Mitglied geworden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wire-less 23.01.2013, 10:12
32. Schädling

Man gewinnt immer wieder den Eindruck GB wäre ein Hebel mit dem die USA Wirtschaftspolitisch gegen die EU kämpft. Macht es für einen Europapolitiker Sinn immer wieder gegen die EU zu schimpfen? Wir haben doch alle gesehen was Stimmungen ausmachen. Und dieser Herr erzeugt schlechte Stimmung.
Selbst wenn er in einigen Punkten recht hat, muss er das mit seinen "Partnern" besprechen und nicht über seine Pressekanäle.
Alleine die Aussage wir machen in der EU nur mit um unseren Vorteil zu suchen ist doch peinlich. Das ist zwar ehrlich aber keine ehrenwerte Einstellung.

Scheinbar sind Inselstaaten wirklich auf Ihre Isolation stolz. Aber haben die noch nicht begriffen das es Flugzeugen egal ist ob da Wasser oder Land drunter ist??

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jo2312 23.01.2013, 10:12
33. bin deutsch und british

hab die Rede live gehört und obwohl ich die Torries nicht so mag, war es eine vernünftige Rede...und bevor die hetze jetzt in Deutschland wieder losgeht, sollte man sich Fragen, wo Deutschland heute ohne die alliierten wäre...England war schon Großmacht zur See, da war Deutschland noch in 1000 Zollvereinen untergliedert...in dem Sinne..rule Britannia

Beitrag melden Antworten / Zitieren
20099 23.01.2013, 10:12
34. optional

Der einzig Politiker der eine ehrliche EU-Politik betreibt und meiner Meinung nach die überwältigende Mehrheit der EU-Bevölkerung hinter sich hat! DANKE, Cameron!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bertburk 23.01.2013, 10:17
35.

Zitat von n+1
Einmal erzählen, auch die Wärme in den Häusern müssen aus erneuerbaren Energien kommen und dann die Glühlampen verbieten.... Fast drei Viertel aller EU-Regelungen fallen unter das Rubrum "hochgradiger Schwachsinn". Wir bräuchten auch in Deutschland mehrere Camerons.
Na sowas hört man ja immer wieder.

Drei viertel also, na dann zählen sie doch mal auf, da müssen einem ja spontan über 100 unsinnige Regelungen neben den Glühlampen einfallen (und bitte nicht mit Gurken kommen dazu gibts nichts mehr, diese sinnvolle Verordnung wurde abgeschafft nur haben jetzt einfach die Endabnehmer Verordnet dass keine krummen Gurken gekauft werden.....)
Lassen sie mal hören !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
0cht15 23.01.2013, 10:18
36. Demokratische Verläßlichkeit, wo gibt es diese in der EU?

Nigel Farage hatte schon vor Jahren recht mit dem, was er zu Angela Merkel sagte (u.a. auf „Dailymotion“ abzurufen), und nichts hat sich hinsichtlich Bürgerbeteiligung geändert in der EU. Unter demokratischen Gesichtspunkten nimmt sich da z.B. das (vorl.) BVerfG-Urteil zum ESM - womit die Steuerzahler in der BRD „par ordre de Mufti“ mit 190.000 000 000.- € in Haftung genommen wurden - wie ein schlechter Treppenwitz aus, das ist EU-Realität, Herr Schulz!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
datenberni 23.01.2013, 10:23
37. Wo er Recht hat...

Das größte Problem ist die nicht demokratische Legitimation der Brüsseler Institutionen und die von dort gefaßten Beschlüsse zu Lasten aller. Von den Zwangsbeglückungen bis zur EURO-Rettung hat alles keinen Rückhalt in Deutschland. Es ist aber völlig egal, wie wir wählen: jedes "Lager" wird sich mehr oder weniger ausliefern und wir halten still. Fatale Sätze wie: "scheitert der Euro, dann scheitert Europa" verbreiten Angst und sollen mundtot machen, damit alles so weitergehen kann.
Wenn sich dann noch ein BVerG dreht und windet, ist beinahe alles zu spät und weitergehender Unfug nicht auf-
zuhalten. Wir gehören in Millionenstärke zum Protest auf die Straße, sind aber wahrscheinlich doch zu bequem. der Marsch in die europäische Diktatur ist vorgezeichnet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eggshen 23.01.2013, 10:23
38. Wünsche...

Zitat von spiegelfechte
Ja, das wünsche ich mir auch in Deutschland!
Unser 'Führungspersonal' ist mitunter schon schlimm - aber ein dermaßen opportunes Gesabbele mutet man uns dankenswerterweise (noch) nicht zu.
Natürlich werden auch hier aus machtpolitischem Kalkül regelmäßig irgendwelche windigen Versprechen gegeben, jedoch nicht in dieser schon fast beleidigenden Plumpheit.

Aber man soll nie 'nie' sagen - vielleicht läßt sich auch hier jemand hinreißen und verspricht uns ein Referendum für das Jahr 2XXX, natürlich nur unter der Voraussetzung einer Wiederwahl.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tinalina 23.01.2013, 10:24
39. Zynischer Vorgang der eigene Parteiprobleme loesen soll

Cameron verhofft sich damit Ruhe in den eigenen Reihen - leider vergisst er dabei, dass er auch die ewige Ausrede, dass die EU an der miserablen oekonomischen Lage Schuld sei, so verlieren wird. Niemand sagt den Briten, dass der Grossteil der internationalen Investitionen von GBs Position als Eingangstor zum EU Markt abhaengen: Nissan, Honda oder Toyota koennen ja ohne weiters auch in Ungarn, Bulgarien, Spanien oder Rumaenien produziert werden. 22% des Bruttoinlandproduktes kommt in GB con den Finanzmaerkten und es war nicht zuletzt GB das den Zusammenschluss von DAX und NYSE verhindert hat weil es um seine Vorrangsstellung im casino-banking bangt. Cameron, der politische Spieler praesentiert seinen Einsatz.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 43