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Rede zur EU: Cameron liest Europa die Leviten
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Der britische Premier David Cameron stellt der EU ein miserables Zeugnis aus. In seiner mit Spannung erwarteten Europa-Rede fordert er Reformen und warnt vor Denkverboten. 2017 sollen seine Landsleute über den Verbleib in der Staatengemeinschaft abstimmen.

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thebike 23.01.2013, 10:24
40. Was immer die Lösung sein wird, aus GB kommt sie nicht!

Es ist leicht, auf real existierende Probleme hinzuweisen, allerdings bietet Cameron keine Lösungen. Der grösste Konstruktionsfehler der EU ist die Mitgliedschaft von GB, da diese in der Vergangenheit eine sinnvolle Entwicklung stets zu verhindern wussten und jede klare Linie verwässert haben. GB sollte austreten, da Kontinentaleuropa die Lösung in einem mehr an Europa, GB aber im Gegenteil sieht. Das passt tatsächlich schlecht zusammen. Allerdings lässt das Datum 2017 erkennen, das Cameron selbst nur den Antieuropäern in seiner Partei das Wort redet. Ich halte einen Austritt für unwahrscheinlich. Und wenn doch, dann hätten alle Euroskeptiker in der EU die Möglichkeit, zu beobachten wie negativ sich ein Austritt für ein Land auswirkt. Und die ganz unbelehrbaren könnten dann ja nach GB als Zuflucht vor der großen, bösen, undemokratischen EU fliehen. Alle anderen könnten endlich notwendige Reformen vorantreiben und einer sichereren und vor allem friedlichen Zukunft entgegensehen.

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festuca 23.01.2013, 10:26
41. ...und tschüß.

Damit schiesst sich Cameron selbst ins Knie, indem er den Schotten die Separierung samt EU-Beitritt + Euro-Einführung erst richtig schmackhaft macht. Ich empfinde die britische Arroganz unerträglich, die geht soweit dass auf den Fähren nach Spanien nur das Pfund als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Da ist jeder dänische Bäcker flexibler.

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kabian 23.01.2013, 10:26
42. Wieder ein Schwätzer

Zitat von
Die fünf Grundprinzipien der künftigen EU sollten nach Ansicht Camerons Wettbewerbsfähigkeit, Flexibilität, ein Rückfluss der Macht an die Mitgliedstaaten, demokratische Gerechtigkeit und Verlässlichkeit sein.
Was will uns der Herr damit sagen? In der Vergangenheit kümmerten ihn diese Prinzipien wenig.
Nach seiner Wiederwahl wird er alle Briten und EU-Bürger glücklich machen? :-)

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Kalix 23.01.2013, 10:27
43. Zuerst sich informieren! Mr. Primeminister

Der Ursprung der EU war die Montanunion; der Zusammenschluss der deutschen, belgischen und französischen Kohle- und Stahlindustrie. Die Verantwortlichen wollten damit verhindern, dass ein Waffenproduzent wie Krupp neu entstehen konnte. Der 2. Schritt waren die römischen Verträge; mehr wirtschaftlich als politisch orientiert. Mit der EG wandelte sich das Bild; die Zusammenarbeit der Länder untereinander war mehr politisch, weniger wirtschaftlich orientiert. Mit der Wende 1989/1990 war das Ziel, so viele Länder politisch zu vereinen, dass ein Krieg in Europa keinerlei Option mehr hat. Dies alles hat Cameron wahrscheinlich nie verstanden; es geht nicht um die Souverinität eines Inselstaates; es geht um ein gefestigtes Europa als wichtiger Faktor in einer globalisierten Welt. Europa braucht nicht UK; aber UK hat ohne Europa keine Chance.

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HäretikerX 23.01.2013, 10:28
44. So sehe ich das auch..

Zitat von Benjowi
Wieso ausgerechnet Herr Cameron als Vertreter Großbritanniens der EU eine zu hohe Staatsverschuldung ankreidet, ist kaum nachvollziehbar, denn bekanntlich hat sein Land in diesem Punkt alle Grenzen überschritten und es gibt kaum ein Land der EU mit.....
..frei nach dem Motto: Angiff ist die beste Verteidigung! Im Vordergrund stehen zweifelsfrei die nationalen Interessen der Briten, bzw. der Konsevativen! ..und bei aller berechtigten Kritik an den überzogenen Forderungen von der Insel.. wenn die EU etwas beweglicher reagieren könnte.. müssten sich die anderen Länder nicht auf das Affentheater einlassen. ;-)

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Stelzi 23.01.2013, 10:28
45. Träumer

Zitat von LibertyOnly
Die Mehrheit in UK und DE denkt so wie Cameron. Diese EU ist eine totale Katastrophe. Korruption, Misswirtschaft und Inkompetenz. Sowie wie die EU jetzt ist, darf sie nicht überleben. Schade das wir nicht solche gebildete Gründungsväter hatte wie die in den USA
Traumtänzer. Nein, die Mehrheit denkt nicht so wie Cameron. Der denkt übrigens nur an seine Wiederwahl.

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frubi 23.01.2013, 10:36
46. .

Zitat von sysop
Der britische Premier David Cameron stellt der EU ein miserables Zeugnis aus. In seiner mit Spannung erwarteten Europa-Rede fordert er Reformen und warnt vor Denkverboten. 2017 sollen seine Landsleute über den Verbleib in der Staatengemeinschaft abstimmen.
Es sollte viel öfter das Volk nach seiner Meinung gefragt werden. Dieses Referendum wäre ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Uns wird man auch irgendwann fragen müssen, wenn man Deutschland in einen europäischen Superstaat integrieren möchte und dann wird die politische Elite ein böses Erwachen erleben.

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didiastranger 23.01.2013, 10:37
47. @jo2312

Was hat das mit dem 21st century zu tun? Lebe seit ueber 10 Jahren inGB. Cameron is a loudmouth. Er kaempft um sein Ueberleben. Und da er z.Zt. in den polls nur knapp vor UKIP liegt und Labour bei 40% inszeniert er diesen ganzen Aufstand. Heute jedenfalls waere Cameron und seine Conservativen weg. Und die noch folgenden austerities und besonders die NHS werden ihm das Genick brechen.Den Leuten hier wird bald klar, dass das TRIO INFERNALE keinen Plan hat die Econmy wieder zum Wachstum zu fuehren.

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laolu 23.01.2013, 10:38
48. Ja, Jo, das war sicher

Zitat von jo2312
hab die Rede live gehört und obwohl ich die Torries nicht so mag, war es eine vernünftige Rede...und bevor die hetze jetzt in Deutschland wieder losgeht, sollte man sich Fragen, wo Deutschland heute ohne die alliierten wäre...England war schon Großmacht zur See, da war Deutschland noch in 1000 Zollvereinen untergliedert...in dem Sinne..rule Britannia
eine tolle Zeit.
Damals.
Als das United Kingdom noch was war.
Kann man von träumen, nicht wahr?

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deus-Lo-vult 23.01.2013, 10:38
49. ...

Zitat von sysop
Der britische Premier David Cameron stellt der EU ein miserables Zeugnis aus. In seiner mit Spannung erwarteten Europa-Rede fordert er Reformen und warnt vor Denkverboten. 2017 sollen seine Landsleute über den Verbleib in der Staatengemeinschaft abstimmen.
Wer blockiert denn sämtliche Reformen mit Sonderwünschen?
Je schneller die Briten die EU verlassen, desto besser!

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