Forum: Politik
Rede zur Lage der Nation: Mal präsidial, mal konfus, typisch Trump
REUTERS

Der US-Präsident ruft die Demokraten in seiner Rede zur Lage der Nation zur Zusammenarbeit auf, macht aber keinerlei Zugeständnisse. Eine seltsame Warnung zu den Russlandermittlungen lässt aufhorchen.

Seite 6 von 24
carlitom 06.02.2019, 10:16
50.

Zitat von LinkerTroll
Während seit Jahren Trump der Vorwurf gemacht wird dass er eventuell von Russland unterstützt wurde
Der Vorwurf ist längst bewiesen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pickle__Rick 06.02.2019, 10:20
51.

Zitat von omop
Komisch, dass dies von den Medien nicht positiv aufgegriffen wird. Aber vermutlich wartet man auch hier schon sehnsüchtig auf den nächsten Einsatz, um wieder "live" vor Ort zu berichten. Unter Hillary wäre da bestimmt schon etwas gelaufen, siehe ihre Verantwortung im Nahen Osten/Nordafrika.
Er hat es doch nachweislich schon mehrfach versucht. Siehe Venezuela und Syrien. Einmal ist es ihm fast passiert. Siehe Nordkorea. Zum Glück hatte er Leute um sich, die das verhindert haben. Siehe Mattis, der es leider nicht mehr mit ihm aushält. Aber klammern Sie sich doch meinetwegen an irgendwelche vollkommen hypotethischen Horrorstories über Frau Clinton. Wenn man sonst nix vorzuweisen hat, bleiben die Märchen und das ist doch auch schön.
Immerhin schafft Mc Donald Trump es wieder tausende Menschenleben zu gefährden, durch seine dilettantische Vorgehensweise gegen den IS.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rst2010 06.02.2019, 10:20
52. "So zeigt sich einmal mehr die Spaltung im Kongress, aber auch im ...

... ganzen Land. "

Aha. Nette These, die Sie auch unterfüttern sollten. Soweit ich das kenne, wird auch in unserem Parlament sehr genau darauf geachtet, wer, aus welcher Partei, wem applaudiert. Redner werden regelmäßig durch die gegnerische Partei ignoriert, die AFD verlässt regelmäßig das Plenum, wenn etwas ihr unangenehmes zur Sprache kommt, so wie bei der Rede Knoblochs im Landtag. Aber hier wird keine Spaltung des Parlaments oder des Landes konstatiert?
Was Trump mit seinen Mauerforderungen bezweckt, ist noch unklar; denn er hatte ein Jahr Zeit, sie mit der Mehrheit in beiden Kammern zu bekommen. Jetzt gehts wohl nur noch darum, die Demokraten vorzuführen.
Einfach mal abwarten, was daraus wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pickle__Rick 06.02.2019, 10:21
53.

Zitat von Hans_Suppengrün
Definieren Sie "erfolgreich". Was macht den Präsidenten erfolgreich? Ich kann's nicht erkennen....
Er hat die meisten und besten Lügen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
robbery 06.02.2019, 10:22
54. Akzeptieren und dann abwählen

so funktioniert Demokratie und nicht mit political correctness! Der Trump ist halt ein Querdenker mit geringem IQ aber nach dem intellektuellen Tsunami Obama wollten die Wähler mal was anderes! Also akzeptiern und an der Abwahl arbeiten. Aber bei uns in D ist es doch auch nicht anders. Jetzt hatten wir 15 Jahre Ruhe und Frieden im Lande also gehen wir doch mal ein bisschen Krawallen. Atomausstieg, Kohleausstieg, Bauern wegen Bienen ausstieg Hartz4 Ausstieg Diesel Ausstieg Ferntrassen Ausstieg... habe ich was vergessen? Da steckt dieselbe Motivation dahinter wie der krasse Wechselwunsch von Obama zu Trump!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mima84_84 06.02.2019, 10:23
55.

Zitat von ruhepuls
Da mögen Journalisten die Rede noch so sehr zerpflücken und auf Unwahrheiten oder Halbwahrheiten hinweisen, es wird Trump nicht schaden. Diejenigen, die sich die Mühe machen, die Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu analysieren, sind eh nicht die Zielgruppe von Trump. Und die, die ihn gut finden, interessiert es nicht, ob er "hier und da" ein wenig Probleme mit Zahlen hatte. Bei uns interessiert es viele AfD-Wähler auch nicht, ob Aussagen wie "Flüchtlinge leben bei uns besser als deutsche Rentner" nun stimmen oder nicht. Ihrem "Bauchgefühl" nach stimmt es - und nur darauf kommt es an. Auch daran ändert kein Journalist etwas...
Und doch ist es Aufgabe der Journalisten an Hand von Fakten Behauptungen zu überprüfen und Lügner zu überführen. Das ist eben Information.

Deshalb stehen die Lügner der AfD und eben auch der Lügner Trump mit dem Journalismus auf Kriegsfuß.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
KingTut 06.02.2019, 10:25
56. Agenda

Der an die Demokraten gerichtete Aufruf zur Zusammenarbeit bedeutet nach Trumps Verständnis doch nur, dass sie seine Agenda absegnen und die lästigen Ermittlungen gegen ihn einstellen sollen. Trump versteht sich nicht als Präsident aller Amerikaner. Er stellte wiederholt unter Beweis, dass er nur die Interessen seiner Klientel zu vertreten gedenkt, und die macht gerade mal 30 % der Amerikaner aus. So würde ein verantwortungsvoller Präsident beim Thema Mauerbau auf die Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung eingehen und nicht versuchen, sein Projekt mit allerlei Lügen zu rechtfertigen.

Übrigens: wenn man Fox News schaut (was ich mir manchmal antue), dann könnte man meinen, Jesus Christus persönlich habe diese Rede gehalten. Zu gerne würde ich wissen, an welcher Hochschule den angehenden Journalisten beigebracht wird, derart tendenziös und wahrheitswidrig zu berichten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Atheist_Crusader 06.02.2019, 10:26
57.

Zitat von omop
Keine törichten Kriege.. Komisch, dass dies von den Medien nicht positiv aufgegriffen wird. Aber vermutlich wartet man auch hier schon sehnsüchtig auf den nächsten Einsatz, um wieder "live" vor Ort zu berichten. Unter Hillary wäre da bestimmt schon etwas gelaufen, siehe ihre Verantwortung im Nahen Osten/Nordafrika.
Ah ja, da ist ja wieder das Hillary-Märchen. Irgendwas müssen die Trumpisten ja finden um ihren Gott besser aussehen zu lassen.

Erstens mal hat Trump bereits beinahe zwei Kriege vom Zaun gebrochen: einen gegen Syrien (durch Ermordung von Assad), einen mit Nordkorea (durch gezielte Angriffe auf Atomanlagen). Beides scheiterte nur an der Weigerung seines Verteidigungsministers.
Und Zweitens würde ich sein Gepoltere gegen Venezuela und Iran auch nicht gerade als friedfertig sehen.

Wir haben hier den impulsivsten, uninformiertesten Präsidenten der US-Geschichte, mit Null Respekt vor den Leben die er aufs Spiel setzt. Hören Sie sich nur fünf Minuten an wie der Mann über Atomwaffen redet und Sie merken vielleicht was für eine Gefahr der mann ist.
Aber klar, Hillary wäre irgendwie noch schlimmer gewesen. Eine erfahrene Staatsmännin mit jahrzehntelanger Erfahrung und emotionaler Reife ist natürlich eine schlechtere Wahl als ein geistesschwaches Kleinkind mit Vernichtungsphantasien das den brutalsten Regimes des Globus die Füße küsst und friedliche Demokratien beleidigt...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
isi-dor 06.02.2019, 10:27
58.

Zitat von kuac
Mexiko hat bereits abgelehnt die Mauer zu bezahlen. Ich verstehe nicht warum Trump deshalb keine Sanktionen gegen Mexiko verhängt!
Ja, und warum will er in Venezuela einmarschieren, wo doch Mexiko eine nationale Bedrohung ist?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
interessierter Laie 06.02.2019, 10:27
59. und auch das ist kein Wunder...

Zitat von raton_laveur
Ist das ernst gemeint? Was hat er denn erreicht, was ein anderer republikanischer Präsident in zwei Jahren mit einer Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses nicht erreicht hätte? Aber Trump hat selbst unter diesen Verhältnissen seine Mauer nicht bekommen - weil sie unsinnig ist. Der einzige bemerkenswerte Erfolg besteht darin, daß er sich trotz seiner zahllosen Lügen, Beleidigungen und Skandale bis jetzt im Amt halten konnte. Es ist schon erstaunlich, wer alles auf Trumps Realityshow hereinfällt.
denn der amerikanische Präsident ist seitens der Verfassung gestellt wie ein König. Man kann ihn praktisch kaum loswerden. Selbst Nixon ist zurückgetreten. Eine Chance dazu gäbe es überhaupt nur dann, wenn es parteiübergreifenden Widerstand gegen ihn gäbe. Das war bei Nixon der Fall. Damals gab es aber in der republikanischen Partei noch echte Patrioten, die das Land schützen und nicht einen Lügenpräsidenten, der Verfassungsinstitutionen angreift (Justiz, Polizei, FED...) und Verfassungsgrundsätze ignoriert. Trump richtet sich schließlich gegen die US-Demokratie selbst. Heute sind die Patrioten im Lager der Rebublikaner ausgestorben. Diese Partei hat kaum noch Figuren mit Rückgrat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 24