Forum: Politik
Rede zur Lage der Nation: Mal präsidial, mal konfus, typisch Trump
REUTERS

Der US-Präsident ruft die Demokraten in seiner Rede zur Lage der Nation zur Zusammenarbeit auf, macht aber keinerlei Zugeständnisse. Eine seltsame Warnung zu den Russlandermittlungen lässt aufhorchen.

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descartes 06.02.2019, 10:28
60.

Zitat von ruhepuls
Da mögen Journalisten die Rede noch so sehr zerpflücken und auf Unwahrheiten oder Halbwahrheiten hinweisen, es wird Trump nicht schaden. Diejenigen, die sich die Mühe machen, die Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu analysieren, sind eh nicht die Zielgruppe von Trump. Und die, die ihn gut finden, interessiert es nicht, ob er "hier und da" ein wenig Probleme mit Zahlen hatte. Bei uns interessiert es viele AfD-Wähler auch nicht, ob Aussagen wie "Flüchtlinge leben bei uns besser als deutsche Rentner" nun stimmen oder nicht. Ihrem "Bauchgefühl" nach stimmt es - und nur darauf kommt es an. Auch daran ändert kein Journalist etwas...
Wie meinen Sie das "nur darauf kommt es an"? Für jemanden, der nur seine Wiederwahl im Auge hat, oder für jemanden der das Wohl des Landes als oberste Priorität ansieht? Irgendwie eine seltsame Einstellung.
Und selbstverständlich können auch Journalisten dazu beitragen, die negativen Folgen einer auf Lügen aufgebauten Politik aufzuzeigen bzw. es unterlassen, diese Lügen zu unterstützen! Spätestens, wenn die Bürger die Folgen am eigenen Leib spüren, so wie z.B. die Farmer aktuell im mittleren Westen, wird das Bauchgefühl in die 2. Reihe treten und die Realität wird wieder das Handeln bestimmen.

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nofreemen 06.02.2019, 10:28
61. von anderm Stern

Trump zieht sein Ding gnasenlos durch. Die Demokrsten brauchen 2 Tage um zu begreifen was da los ist. Es geht alles zu schnell für sie. Die Frauen in weiß können nur sich selbst beklatschen, es gibt ja noch keine handfeste Resultate. Und die Deutschen glauben fest daran das ihr Englisch besser ist als das von Trump. So geht Politik heute. Jeder der schlauste.

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Hukowski 06.02.2019, 10:30
62. Ich fürchte manchmal..

nicht nur Trump ist bescheuert. Es ist der Ami an sich.

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descartes 06.02.2019, 10:32
63.

Zitat von omop
Komisch, dass dies von den Medien nicht positiv aufgegriffen wird. Aber vermutlich wartet man auch hier schon sehnsüchtig auf den nächsten Einsatz, um wieder "live" vor Ort zu berichten. Unter Hillary wäre da bestimmt schon etwas gelaufen, siehe ihre Verantwortung im Nahen Osten/Nordafrika.
An Ihnen ist wohl vorbei gegangen, dass sich die Anzahl der Drohnenangriffe unter Trump vervierfacht hat und noch nie so viele Zivilisten dabei getötet wurden, wie aktuell?
Aber Drohnenangriffe zählen bei Ihnen wohl nicht zu kriegerischen Aktionen?

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Pickle__Rick 06.02.2019, 10:33
64.

Zitat von Hatha
Und was ist bei den Russland-Ermittlungen bisher rausgekommen? Nichts. Je länger diese Ermittlungen andauern ohne Beweise dass Trump von Russland unterstützt wurde, desto lächerlicher machen sich die Demokraten. Trump wird immer mehr zum Beweis dafür, dass man auch als kindischer fauler Populist Politik machen kann. Eine Klatsche für das von den Linken so geliebte Establishment.
Ich weiß, es ist für bestimmte Menschen schwierig zu verstehen. Man ist ja schließlich das Kasperletheater auf höchster Eben gewöhnt und es scheint auch zu gefallen. Allerdings ist es totzdem nicht üblich, dass man während laufender Ermittlungsverfahren irgendwelche kleinen Häppchen an die Öffentlichkeit gibt. Es gibt Infos, wenn man fertig ist. Nicht stündlich per Tweet. Bitte wieder in der Normalität ankommen!
Warum sollte Mueller das tun? Damit die Republikaner und mit ihren Hetzern alles wieder zerreden und verwaschen, bis ihre Fans wieder den größten Stuss glauben? Dafür hat der Mann zu viel Erfahrung und Erfolg gehabt. Natürlich auch im Rahmen der jetzigen Ermittlungen, da hat er ja bereits diverse Verfahren nebenbei in die Wege leiten können. Er hat außerdem lange versucht Trump zu befragen. Dieser hat sich gewunden und geweigert. Das zieht natürlich alles in die Länge. Hillary Clinton hat übrigens ohne Probleme stundenlang souverän ihre Befragungen durchgestanden.

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Koda 06.02.2019, 10:34
65. Obama fing auch keine neuen Kriege an...

Zitat von omop
Keine törichten Kriege.. Komisch, dass dies von den Medien nicht positiv aufgegriffen wird. Aber vermutlich wartet man auch hier schon sehnsüchtig auf den nächsten Einsatz, um wieder "live" vor Ort zu berichten. Unter Hillary wäre da bestimmt schon etwas gelaufen, siehe ihre Verantwortung im Nahen Osten/Nordafrika.
.. .er führte nur die von George W. Bush weiter - zog die US-Truppen sogar aus dem Irak zurück => was er auch vorher versprochen hatte und ihm HINTERHER vorwarf, weil die schiitische Regierung des Irak sich mit den Sunniten des Irak überworfen hatten und so den IS förderten.
Dass er vermehrt auf Drohnen setzte ist auch nachvollziehbar: spart immerhin amerikanisches Blut.

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Tingletangle 06.02.2019, 10:36
66. so, ich hab

mir die ganze Rede jetzt reingezogen. Was ich gesehen habe ist ein Politiker, der sich hptsl. auf Fakten beruft um seine fraglos zahlreich vorhandenen Erfolge zu feiern. Damit unterscheidet er sich nicht im geringsten von anderen Politikern. Ja, das eine oder andere war wohl übertrieben, aber ob es jetzt 4,9 oder 5,3 Mio neue Jobs waren ist nicht entscheidend und variiert wahrscheinlich auch noch je nach Statistik.

Trumps Pathos ist kein Trump-exklusives Phänomen sondern ein amerikanisches.

Was ich raushöre, ist ein echtes Interesse am Durchschnitts-Amerikaner und klassischen (konservativen) Werten, sowie der Wille, politische Projekte auch gegen Widerstände durchzusetzen. Im Gegenteil dazu hängt unsere Politiker-Kaste meist nur das Fähnchen in den sich drehenden Wind.

Man muss das alles nicht gut finden oder ihm in der Sache zustimmen, aber ständig das Haar in der Suppe zu suchen bringt einfach niemandem was. Fakt ist, dass es vielen (nicht allen) unter Trump besser geht als unter Obama und das sind nunmal Fakten die niemand leugnen kann.

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Koda 06.02.2019, 10:36
67. Nachtrag: "unter Hillary..." ist reine Spekulation.

Zitat von omop
Komisch, dass dies von den Medien nicht positiv aufgegriffen wird. Aber vermutlich wartet man auch hier schon sehnsüchtig auf den nächsten Einsatz, um wieder "live" vor Ort zu berichten. Unter Hillary wäre da bestimmt schon etwas gelaufen, siehe ihre Verantwortung im Nahen Osten/Nordafrika.
und wenn sie Verantwortung im Nahen OSten und Nordafrika übernommen hätte.. wo wäre das Problem gewesen?

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hallenbeck 06.02.2019, 10:37
68. so bekommt man Angst vor den USA

eine primitive Hohlbirne hält eine mega-primitive Rede und extrem viele Leute jubeln dem auch noch zu... sollten wir wirklich noch starke Beziehungen zu so einem 'Idiocrazy'-Land pflegen? Ich finde das langsam beängstigend...

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isi-dor 06.02.2019, 10:38
69.

Zitat von Hukowski
nicht nur Trump ist bescheuert. Es ist der Ami an sich.
Seh ich nicht ganz so. Es gibt ein paar ganz nette und ein paar ganz kluge.

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