Forum: Politik
Rede zur Lage der Union: Junckers stiller Traum vom neuen Europa
AP/dpa

Jean-Claude Juncker hat seine Vision von der EU der Zukunft präsentiert: Er will eine solidarische, einige und außenpolitisch starke Union. Die Frage ist nur: Wollen die 28 Mitgliedstaaten das auch?

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lagoya 09.09.2015, 14:30
1. schon reichlich unverfroren , dass

Juncker jetzt von den Mitgliedsstaaten Solidarität fordert, nachdem er jahrelang internationalen Konzernen zu geheimen Konditionen Steuererleichterungen verschafft hat .

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dieter 4711 09.09.2015, 14:31
2. Den meisten Mitgliedstaaten

kommt es nur darauf, aus den Töpfen der EU genügend Mittel zu bekommen. Von Pflichten will kein Land etwas hören.

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vox veritas 09.09.2015, 14:34
3.

Es zeigt sich mehr und mehr, daß die EU nur eine Schönwettergemeinschaft ist.

Sehr traurig, aber damit war eigentlich auch zu rechnen, insbesondere nach dem Griechenland Debakel.

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mistermister 09.09.2015, 14:42
4. Herr Juncker, nein, nein, nein

und noch mal nein!
Die Lösung ist nicht mehr Europa, sondern weniger. Das komplizierte EU-Konstrukt ist teuer, langwierig und in Krisenzeiten nicht fähig Lösungen zu finden. Das haben die Krisen in Griechenland, Ukraine usw. gezeigt und es zeigt sich auch jetzt bei der Flüchtlingskrise. Die EU-Beamten haben Angst um ihren Job. Die europäischen Staaten sind in der Lage die Probleme selbst - ohne EU-Einmischung - zu lösen.

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Untertan 2.0 09.09.2015, 14:43
5. Erst Demokratie dann Union

Zitat von
Die Frage ist nur: Wollen die 28 Mitgliedstaaten das auch?
Also ich will das nicht. Nicht solange die EU nur ein Instrument ist, um Wirtschaftsinteressen an demokratisch gewählten Parlamenten vorbei durchzusetzen.

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BellSouth 09.09.2015, 14:44
6. Junker und Europa?

Dieser Mann soll erst einmal seine gemachten Steuerbetrügereien als Europär unterlassen! Es ist eine Frechheit, dass so ein Mann überhaupt noch gehört wird! Junker und die restlichen Euro-Heuchler sind die wahre Ursache zum erstaken der Rechten und der daraus resultierenden Fremdenfeindlickeit!

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cwernecke 09.09.2015, 14:47
7. Ursachen

Libyen destabilisiert, Syrien destabilisiert. In der Tat an all dem war der Westen tatkräftig beteiligt. Nun flüchten die Menschen aus diesen Gebieten zu uns. Und jetzt, wo das Haus lichterloh brennt, will man Brandbekämpfung betreiben. Aussichtslos.

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Migo123 09.09.2015, 14:47
8. Wann wird der Bürger zur EU Zukunft befragt?

Die Frage ist doch nicht, was 28 Staaten wollen, sondern was die Bürger möchten! Wir wurden nicht zum Euro gefragt, wir werden nicht gefragt ob wir ein Einwanderungsland werden. So geht es nicht! Diese Fragen sind von substanzieller Bedeutung für jeden einzelnen Bürger in der EU, da versagt die parlamentarische Demokratie.

Wir haben jetzt schon nur noch knapp 50 % Wahlbeteiligung. Das ist ein Misstrauensvotum, nichts anderes! Wer das als Politiker anders interpretieren will, der wird erstaunt sein, wie diese aktive Wahlverweigerung für unsere Demokratien in der EU enden wird.

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talwer 09.09.2015, 14:48
9. Flüchtlinge gerecht verteilen ...

Lieber Herr Junker,
ich bin sehr skeptisch ob das gelingen wird.
Zur Erinnerung. Die Osteuropäer wollen (wenn schon) nur Christen. Die Briten sind mit 20.000 einverstanden, aber für die nächsten 5 Jahre. Außerdem wollen sie sich die selber aussuchen (scheinbar nach kanadischen Muster: Alter, Bildung, Sprachkenntnisse und Integrationsfähigkeit). Das heißt Rosinen pflücken!
Frau Merkel setzt die Priorität auf Integration. Schön, aber was geschieht mit denen die es nicht schaffen oder nicht schaffen wollen?
Vermutlich wird mein Kommentar zensiert, vorsichtshalber habe ich den Text gespeichert!

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