Forum: Politik
Rededuell in Baden-Württemberg: Ratlose Rhetorik
DPA

Bekämpfen oder ignorieren? Im baden-württembergischen Wahlkampf streiten die Parteien über den richtigen Umgang mit der AfD. Beim Rededuell zwischen Ministerpräsident Kretschmann und seinem Herausforderer Wolf zeigte sich, wie nervös sie sind.

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dr.b70 21.01.2016, 08:30
10. Demokratie...

... kann man nicht nur gut finden wenn sie einem in den Kram passt.
Es gibt nunmal verschiedene Meinungen zum Thema, die, sofern mit dem Grundgesetz vereinbar, zu respektieren sind. So einfach ist das.
Dass die alteingessene Elite sich Gedanken um ihren "Arbeitsplatz" macht ist mir schon klar; belebt aber manchmal das Geschäft.

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Eppelein von Gailingen 21.01.2016, 08:32
11. Die Wähler im Südwesten haben bestimmt das CDU-Debakel vergessen

Was soll sich geändert haben. Stuttgart21 ist nach wie vor die Ohnmacht, die eine CDU seit Oettinger und Mappus beschert haben. Nicht zu vergessen die Große Vorsitzende in Berlin, die mit ihrer Lobbykratie mitverantwortlich ist. Über Jahre wird das geldvernichtende Eisenbahn-Großkopf-Projekt die Bürger an die Haudrauf Partei erinnern.
Dann zaubert die CDU einen vollkommen unbekannten Politiker aus dem Hut. Wolf soll das verlorene Vertrauen wieder herstellen? Sieht eher aus, nach einem Weiter-so. Auch wenn Kretschmann nicht der große Rhetoriker ist, Wolf ist es bestimmt und erst recht nicht. Mit dem Gespann Grün/SPD ist BW, wie man von außen sieht, gut gefahren. Warum nicht das Bewährte behalten??
Auf Rattenfänger wie in Hameln sollte man sich nicht einlassen, es würde nur den alten Sumpf wiederbeleben.

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eisbärchen_123 21.01.2016, 08:38
12. Der richtige Umgang mit der AfD?

Das einzig richtige wäre es endlich mal Politik zu machen, die Deutschland nützt und zwar sowohl seiner Wirtschaft als auch seinen Menschen. Eine Politik die Deutschland für die zukünftigen Herausforderungen fit macht z.B. durch Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Digitalisierung. Leider sieht die Merkelsche Bilanz der letzten 10 Jahre hier katastrophal aus und Deutschland wurde eher kaputtgespart, damit Geld an anderer Stelle sinnlos verpulvert werden konnte. Da die etablierten Parteien so kläglich versagten und Merkel auch völlig uneinsichtig ist, wäre wohl der einzig richtige Umgang mit der AfD diese bei der nächsten Wahl zu wählen (mangels anderer Alternativen).

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jeze 21.01.2016, 08:41
13.

Zitat von ClausB
welche Punkte des Programmes der AfD gemeint sind, bzw. welche Punkte Kretschmann vorgetragen hat ? " Dann nahm der Ministerpräsident einen Zettel zur Hand, um aus einem Wahlprogramm vorzulesen. Nicht dem seiner Partei, der Grünen, sondern der AfD. Kretschmann urteilte: "Das ist nicht rechtspopulistisch, das ist rechtsradikal...."
Wenn Herr Kretschmer sich dafür einsetzt, nicht mit der AfD gemeinsam diskutiereen zu wollen, dann sollte er auch nicht in deren Abwesenheit über sie sprechen.

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DenkZweiMalNach 21.01.2016, 08:42
14. Nur bis zur Wahl

CDU, SPD und Grüne (nicht Merkel) bemühen derzeit die Stimmung im Volk wieder aufzunehmen. Immerhin ist bald Wahltag und für ein paar Politiker geht es schlicht um die eigene Karriere (nicht Merkel, sie hat ausgesorgt). Wer kein hoffnungsloser Illusionist ist, darf gewiss sein, dass nach den Wahlen das Übliche kommt: Steuererhöhungen, neue Verbote und noch mehr leere Worte.

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io_gbg 21.01.2016, 08:45
15.

Der Zwischentitel
"Die AfD verschiebt die Debatte nach rechts"

müsste heißen "noch weiter nach rechts".
Denn bereits in der Kohl-Zeit wurde das deutsche Asylrecht unter dem falschen Motto "Das Boot ist voll" verschärft.

Im übrigen ist die demokratische Linke in der Mitte Deutschland schon lange ein nur noch immer kleiner werdendes Häufchen:
Die SPD hat sich schon lange zur eher machtlosen Besitzstandwahrerin der Angestellten verdreht (wie auch die Gewerkschaften), der die alte Arbeiterschaft entglitten ist und der die sozial Schwachen recht egal geworden sind. Die Grünen sind nur zu gewissen Teilen links der Mitte anzusiedeln, eher nicht im wirtschaftlichen Bereich.

Die linke Partei dagegen – gehört eh nicht zur demokratischen Mitte – schleppt zu viele Altlasten aus undemokratischer Zeit mit sich herum und ist außenpolitisch b. a. w. nicht satisfaktionsfähig. Sie kann ihr eventuelles Potential bei den wirtschaftlich Schwachen nicht nutzen und bleibt qua Stallgeruch eine Regionalpartei.



Es geht offenbar in Deutschland von etwas rechts (seit 1982) stetig nach noch etwas weiter rechts.
Für ein demokratisches Staatswesen ist das nicht gesund.

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FocusTurnier 21.01.2016, 08:45
16. It's time for a change (?)

Zitat von Eppelein von Gailingen
Mit dem Gespann Grün/SPD ist BW, wie man von außen sieht, gut gefahren. Warum nicht das Bewährte behalten??
Naja, die SPD hat in der letzten INSA-Umfrage einen Zustimmungswert von 13% in BaWü (also -10%....). So begeistert ist man also von der SPD wohl auch nicht. Allein die Grünen legen 5% zu und stehen in BaWü jetzt bei 29%. Anscheinend machen die Grünen in BaWü eine ganz andere Politik als im Bund.

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Sackaboner 21.01.2016, 08:46
17.

Wenn die AfD erst mal in den Landesparlamentenb sitzt, werden sich andere Leute, die jetzt noch die ganze Entwicklung beobachten, in der AfD engagieren, und "professionnellere" Politiker werden die etwas schrägen derzeitigen Spitzenleute "ergänzen" und für ein seriöseres Bild in der Öffentlichkeit sorgen. Merkel hat die CDU und Deutschland ruiniert. Dieser Vorwurf wird mit ihr immer verbunden bleiben.

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chrgeopolo 21.01.2016, 08:49
18. sorry, aber die Politiker zeigen

Gerade, dass sie komplett unfähig sind und dass anscheinend die Bundeskanzlerin eine Diktatorin ist! über 50% der deutschen sind gegen die Einwanderung und sagen und machen kann man nichts! Deutschland ist sehr wohlhabend, darum währen sich die Leute nur bedingt, wären wir ärmer, würde es bei uns nicht anders aussehen wie im nahen Osten! Merkel MUSS abgewählt werden. Ansonsten kommt es hier zu Ausschreitungen...Allerdings von den über 2 Mio männlichen Flüchtlingen!!! Dieses ewige rumgerde bringt nichts! Alle handeln...erstmal Grenze zu und dann helfen nd nicht umgekehrt...Klar könnten wir Anträge danach ablehnen, aber die Politiker zeigen gerade. Dass die nicht einmal das schaffen...Wer gegen Zuwanderung ist, ist nicht rechts!!!!

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felibo 21.01.2016, 08:50
19. Warum kann die

nicht auch mal die Grünen und Linken bei jeweiliger Benennung mit dem Adjektiv "linkspopulistisch" versehen? Nichts anderes sind die!

Das ständige Diffamieren und Ausgrenzen einer neuen politischen Partei, die eben nicht links ist, zeugt von einem Demokratieverständnis, welches stark in Richtung "Deutsche Demokratische Republik" oder "Demokratische Volksrepublik Korea".

Ein Grund mehr, AfD zu wählen!

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