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Rededuell in Baden-Württemberg: Ratlose Rhetorik
DPA

Bekämpfen oder ignorieren? Im baden-württembergischen Wahlkampf streiten die Parteien über den richtigen Umgang mit der AfD. Beim Rededuell zwischen Ministerpräsident Kretschmann und seinem Herausforderer Wolf zeigte sich, wie nervös sie sind.

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forumgehts? 21.01.2016, 12:01
200. Und

Zitat von bammy
Angst schüren und Ressentiments bedienen, ist für mich keine politische Idee. Damit ist die NSDAP schon in der Weimarer Republik auf Stimmenfang gegangen.
sollte es tatsächlich zu einer "rechten" Regierung kommen, so werden die betroffenen bisherigen Politfiguren sich wie in der Weimarer Republik ratlos geben und klagend fragen, wie es "soweit" kommen konnte. Denn um Ängste schüren zu können, müssen welche vorhanden sein und für die Entstehung von Ressentiments gibt es immer auch Gründe. Aber davon will niemand hören.

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managerbraut 21.01.2016, 12:03
201. Wer sein Land und Volk ins Chaos regiert, meint

humanitäre Idiologien der Sicherheit - Schutz - wirtschafts,- Sozialleistungsfähigkeit, friedliches Zusammenleben Flüchtlingströmen unterordnen zu müssen, hat kein Recht zu wundern, das Bürger - Wähler sich von der Politik, seinen Volksvertretern abwenden und zu Wutwählern werden!

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fragel 21.01.2016, 12:04
202. Angst vor der Abdankung?

Ich bin absolut kein Fan der AfD, doch hier ist nackte Angst der Hintergrund. Nach dem Versagen der sogenannten Volksparteien haben nun deren Bosse die Befürchtung, durch die AfD ihre Pfründe zu verlieren.
Jedoch haben sie vermutlich von der Partei ALFA
noch nichts gehört.
Wenn diese Partei erst einmal ihr Programm realisiert, sind die Altparteien Geschichte.
Diese Partei und ihr Programm ist für mich eine Partei der Demokratie. Schon allein deren Programm sticht alle anderen Parteien aus:
http://alfa-bund.de/wp-content/uploads/2015/08/Parteiprogramm-ALFA.pdf

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Bhur Yham 21.01.2016, 12:04
203.

Zitat von vielflieger_1970
Ein einfaches "Grenzen alle zu, Zäune rund um Deutschland und alle ausweisen" ist vollkommen unrealistisch und jeder, der dies ernsthaft erwägt, sollte mal überlegen, warum er seine potentiellen Wähler verarscht. Da sprechen Praxis und Rechtslage eine andere Sprache und diese Hürden müssen erst bewältigt sein.
Das Schlimme ist, daß die Grenzen überhaupt sperrangelweit offenstehen. Damit die wieder ihre angestammte Funktion ausfüllen können, wird die AfD gebraucht. Anderenfalls werden Deutschland als Staat und die Deutschen als Volk verschwinden.

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forumgehts? 21.01.2016, 12:04
204. Und

sollte es tatsächlich zu einer "rechten" Regierung kommen, so werden die betroffenen bisherigen Politfiguren sich wie in der Weimarer Republik ratlos geben und klagend fragen, wie es "soweit" kommen konnte. Denn um Ängste schüren zu können, müssen welche vorhanden sein und für die Entstehung von Ressentiments gibt es immer auch Gründe. Aber davon will niemand hören.

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egoneiermann 21.01.2016, 12:04
205.

Zitat von Lexington67
ist es nicht eher so das die AfD fordert "Am Deutschen Wesen soll Deutschland genesen"? Ich kann bei der Alternative für Deutschland wahrlich nicht erkennen, das sie diese Deutschtümelei auch auf andere Länder ausdehnen wollen. Und ehrlich gesagt, ich kann an den Forderungen "mehr deutsche Kinder, Wehrpflicht und und Deutsch als (Wissenschafts)Sprache erhalten" nichts erkennen was schlecht wäre oder was in vielen anderen Ländern nicht auch Gang und Gäbe wäre.
Gibt es echt die Forderung" Mehr deutsche Kinder"? Erstaunlich, wie soll das in ein Gesetz umgesetzt werden? Einführung eines Mutterkreuzes oder Strafzahlungen für kinderlose deutsche Frauen ab 30?
Oder soll es nur noch Kindergelt für Deutsche geben, am besten, wir führen dafür wieder einen Ariertest ein. Und nein, das ist nicht ironisch gemeint, die gleiche Denke hatten die Nazis, die Angst vor slawischen und jüdischen Blut hatten und deshalb letztendlich auf die Idee kamen alles Nichtdeutsche auszurotten. Wer da nicht sagt, im Inneren der AfD gibt es keinen Rassismus pur, der lügt oder schläft.

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herr wal 21.01.2016, 12:04
206.

Zitat von bökelmann
Deutsch als Wissenschaftssprache existiert in den MINT-Fächern schon lange nicht mehr. Da gibt es nichts zu erhalten. Auch Ihre Ausführungen zu Wehrdienst und Scheidungsgesetz zeigen, dass sich Ihre Gedankenwelt irgendwo in der Adenauer-Ära befindet.
Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass das heutzutage noch ein Thema sein könnte. Da fällt mir auch noch eine – mutmaßlich wahre – Story ein, die mir ein Bekannter vor etlichen Jahren mal erzählt hat. Dem hatte ein Gesprächspartner nämlich auch was vorgeschwärmt von Deutsch als Weltsprache in Handel und Wissenschaft. Dieser schon ältere Herr war im kaufmännischen Bereich tätig. Aber nur notgedrungen, denn seinen eigentlichen Traumberuf (SS-Offizier) hatte es schon nicht mehr gegeben, als er sich mit 15 oder 16 um einen Ausbildungsplatz bemühte.

Aber okay, gegen Englisch, Chinesisch und Arabisch kann man ja tatsächlich was haben, wenn es um internationale Verständigung geht. Alles viel zu kompliziert und anfällig für Mißverständnisse. Wir sollten mal überlegen, ob wir für diesen Zweck nicht Latein reaktivieren. Zwei- oder dreihundert neue Vokabeln kreieren, und los geht’s. Rusticus campum arat. Rhenus et Danuvius fluvii sunt. Hasta la vista.

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bammy 21.01.2016, 12:06
207.

Zitat von Sabberalot
Wer das Programm der AfD als rassistisch und rechtsextrem bezeichnet, hat sich noch nie mit deren Programm beschäftig.
Allzu viel sagt deren Programm nicht aus. Außer das man den Euro abschaffen will. Und die populistische Idee mit der direkten Demokratie. Wo also alle wichtigen und sahbezogenen Entscheidungen an den Stammtischen der Republik entschieden werden soll. Also die Aushebelung der parlamentarischen Demokratie.
Ansonsten im Großen und ganzen decken sich die "Forderungen" (Parteiprogramm) der AFD mit dem was die anderen Parteien so forden.
Aber das ist hier nicht entscheident. Sondern das was AFD Redner so Alles von sich geben. Und das solche Typen wie Höcke dumpf öffentlich Ängste schüren, Reesentiments bedienen oder aufbauen. Was der von sich gibt, hat Nichts mit der AFD Programmatik der AFD Internetseite zu tun. Aber dennoch spricht er für die AFD. Genauso wie die AFD im Internet böse über die anderen Parteien herzieht.

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forumgehts? 21.01.2016, 12:07
208. Und

Zitat von bammy
Angst schüren und Ressentiments bedienen, ist für mich keine politische Idee. Damit ist die NSDAP schon in der Weimarer Republik auf Stimmenfang gegangen.
sollte es tatsächlich zu einer "rechten" Regierung kommen, so werden die betroffenen bisherigen Politfiguren sich wie in der Weimarer Republik ratlos geben und klagend fragen, wie es "soweit" kommen konnte. Denn um Ängste schüren zu können, müssen welche vorhanden sein und für die Entstehung von Ressentiments gibt es immer auch Gründe. Aber davon will niemand hören.

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ohjeee 21.01.2016, 12:07
209.

Zitat von egoneiermann
Nein, nicht durch die Angst vor S21, sondern wegen der Arroganz der CDU, die das Projekt mit aller Macht durchdrücken wollten. UNd wenn es wirklich nur Fukoshima gewesen wäre, dann ist es erstaunlich, dass die Partei immer noch ein Ähnliches Ergebnis hat, obwohl sich kein Schwein mehr an Japan erinnert. Und ja, S21 wird gabut, weil es eine knappe Mehrheit wollten, und BaWü hat Atomkraftwerke, weil diese von dem Vorgänger gekauft wurden. Also aufhören mit solchen Geschwätz.
Oh doch! Hauptthema war Fukushima und Atomkraftwerke abschalten. Aber nur die im Lande, die französischen an der Grenze interessieren natürlich nicht.
Hauptthema 2 war S21. Die Landtagswahl wurde offen zur Abstimmung über S21 erklärt, mit vollmundigen Versprechen der Grünen, S21 zu stoppen. Also wählte man a) S21 stoppen = Grün, oder b) S21 bauen = schwarz, rot, gelb. Und da viele Stuttgarter auf den Höhen plötzlich Angst vor einer Riesenbaustelle bekamen und mit teilweise irrationalen Ängsten Stimmung gemacht wurde, konnten die Grünen viele Stimmen gewinnen.
Und haben sich danach zum Wahlsieger erklärt und behauptet, die Bürger hätten den Stopp S21 gewählt und einen grünen Ministerpräsidenten.
Stimmt aber nicht.
39 % der Wähler haben die CDU gewählt! Nur 24% Grüne. Wurde aber umgemünzt in: Der Wähler will Grün und kein S21.

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