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Referendum auf der Krim: Auf dem Weg zur nächsten Eskalationsstufe
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Im Ukraine-Konflikt droht eine neuerliche Zuspitzung: Am Sonntag stimmen die Menschen auf der Krim darüber ab, ob die Halbinsel künftig zu Russland gehören soll. Der Westen kündigt neue Sanktionen an. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Referendum.

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rromijn 15.03.2014, 06:33
20. Prolet

Putin ist einfach nur ein Prolet, der dem negativen vorurteilsbild des grobschlächtigen Russen entspricht.
Anstatt sich als Puppenspieler zu betätigen und abzuwarten, bis die Ukraine selbst gezwungen ist das Referendum abzuhalten, was bei der Bevölkerungsverteilung ohnehin zugunsten Russlands verliefe, gibt er den plumpen russischen hitler.
Er hatte für mich beides zur Option, wenn er sich für die Gewalt entscheidet, dann nur weil das sein Stil ist.

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paulsen2012 15.03.2014, 08:04
21. V e r l i e r e r ist der sog. Westen -.-.-

und zwar auf der ganzen Linie u. mit allen angeblichen
Argumenten der Politiker u. der Medien.

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thueringer 15.03.2014, 08:12
22. Frage

Wieso haben die Menschen auf der Krim nicht die Möglichkeit den derzeitigen Zustand beizubehalten, so Sie denn wollen? Sie müssen nur gegen beide angegebenen Möglichkeiten Stimmen?

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ichbinich123 15.03.2014, 08:13
23. Erst abwarten

Warum wartet man nicht erst mal das Referendum auf der Krim und die Neuwahlen in der Ukraine ab? Komisch das man nichts dazu findet... ach so wenn der Krieg kommt dann braucht man die Wahlen gar nicht, das Volk könnte doch gegen die Übergangsregierung wählen und dann wären die 5 Mlrd. umsonnst gewesen.-Ne, ne dann lassen wir es lieber eskalieren, wer braucht schon solche Referendums und Wahlen! Wen interessierte schon was das Volk in der Ukraine will! (...)

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zero-bond 15.03.2014, 09:04
24. @biowarm

Was denn nun? Sind Sie Ukrainer oder Russe? Beides geht nicht. wenn Sie lieber Russe als Ukrainer sein möchten steht Ihneb doch der Wechsel der Staatsbürgerschaft frei. Es gibt genug Ukrainer, die Mehrheit, die eben nicht russisch sein möchte. Ich bin mir sicher, dass auch der Großteil der Ost-Ukrainer zwar eine russische Orientierung bevorzugt aber eben auch Ukrainer bleiben möchte und eine Besetzung durch Russland ablehnt.

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newidim 15.03.2014, 09:21
25.

Zitat von stiip
[url=http://www.spiegel.de/politik/ausland/krim-ukraine-henry-kissinger-hat-vorschlag-zur-beilegung-der-krise-a-957890.html]Allerdings können die USA -- und eigentlich jeder zivilisierte Staat -- den gewaltsamen "Anschluss" eines unabhängigen Landes (bzw. eines Teils davon) nicht einfach hinnehmen. Das gilt für die Krim ebenso wie für Taiwan oder Südkorea
Was schreiben Sie denn da? Bitte bleiben Sie bei der Wahrheit. USA hat es jedoch nicht zurückgehalten, Hawaii zu annexieren. Obwohl USA 1993 die Anexion der Hawaii für Unrecht erkann haben, haben die nur eine Entschuldigung ausgesprochen. Kein Zurückziehen oder wenigstens ein Referendum über den Verbleib. Wie Sie sagen - "eigentlich jeder zivilisierte Staat".

Zum Thema - Annexion der Krim geht nicht. Rumgeeier des Westen ebenfalls nicht. Wenn es uns auch richtig weh tut, Russland komplett saktionieren - kein Visa, Kontosprerrungen, Kein Import, kein Export.
Ebenfalls kein Kontakt zur ukraine, bis die Wahlen die Regierung in Kiew legitimiziert wird. Wir können eine verfasssungswidrige (Verfassung Ukraine 2004) Rigierung in Kiew doch nicht ein Teil des Assoziierungsabkommens zu unterschreiben - haben wir es so nötig ? Und dies soll nicht nur für Rußland gelten. Wie wär's mit Israel ?

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lostandfound 15.03.2014, 11:43
26. Selbstbestimmung für die Krim!

Zitat von sysop
Im Ukraine-Konflikt droht eine neuerliche Zuspitzung: Am Sonntag stimmen die Menschen auf der Krim darüber ab, ob die Halbinsel künftig zu Russland gehören soll. Der Westen kündigt neue Sanktionen an. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Referendum.
Man kann die Russen aus der Krim gut verstehen, die gern in einer russischen Krim leben würden. Wer möchte in einem Staat leben, der die Sprache einer großen Minderheit nicht mehr als Amtssprache erlauben will (so ein Gesetz hatten die Maidan-"Demokraten" in ihrem Hass ja schon kurzfristig erlassen) und sie künftig vielleicht - wie in Lettland - als rechtlose Nichtbürger (!) behandelt, eine grobe Menschenrechtsverletzung, die keinen im Westen interessiert.
Auch die posthume Ehrung des faschistischen (Russen)-Mörders Bandera durch ein ukrainisches Denkmal spricht Bände
Die neuen "westlichen" Kräfte der Ukraine gehen mit Russen möglicherweise ähnlich unmenschlich um wie weiland vor dem 2. Weltkrieg die Polen (völkerrechtswidrig) mit ihren Minderheiten wie den Ukrainern; das wurde damals vergeblich vom Völkerbund massiv beanstandet, von einem Protest der EU, UN oder USA im Fall Lettland oder jetzt in der Ukraine ist nicht die Rede.
Wenn - wie es aussieht - die meisten Menschen auf der Krim sich als Russen fühlen und zu Russland gehören wollen, soll man Ihnen auf der Basis einer Volksabstimmung ihren Willen lassen und sie nicht wie bei der Missachtung der Volksabstimmungen von Deutsch- Österreich oder Schlesien nach dem 1. Weltkrieg ignorieren. Historisch ist die Krim sowieso nach dem Sieg über die Mongolischen Eroberer seit 1783 russisches Gebiet, daran kann auch die "Schenkung" durch Chruschtschow 1954 nichts ändern. Dazu hat keiner die Bevölkerung gefragt.
Deutschland hat direkt und indirekt im 2. Weltkrieg mehr 20 Millionen Russen umgebracht (weit mehr als Juden oder andere Bevölkerungsgruppen) Da stünde es uns gut an, bei der Kritik an Russland maßvoller zu sein.
Frank Becher, Koblenz

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e-hugo 15.03.2014, 12:59
27. Wenn zwei das Gleiche tun........

Zitat von
Nicht zuletzt hat ein Referendum, das im Beisein fremder Soldaten, unter Zeitdruck und ohne die Alternative, für den Status quo zu stimmen, abgehalten wird, mit Demokratie ziemlich wenig zu tun.
aus dem Artikel

Sprechen wir hier über den Kosovo?

Das selbe Szenario, nur waren da EU, Nato und Bundesregierung dafür.
Schließlich standen da ja auch nicht die Russen im Land, sondern wir.

Da hatte es natürlich mit Demokratie viel zu tun.

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totenkopf75 15.03.2014, 19:00
28. Krimkrieg?

Der Westen kann nichts machen, denn Sanktionen sind sinnlos und militaerisch geht auch nichts, denn das endet in einem Atomkrieg.

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Ulrike E. 16.03.2014, 00:05
29. Gefährdung des Friedens

Wer es ernst meint mit Demokratie, müsste dafür sein, dass die Krim-Bevölkerung über ihre Zukunft selbst entscheiden dürfen.

Tja, aber scheinbar wird dies von Teilen des Westens und der USA anders gesehen.

Seltsam, beim Kosovo spielte es auch keine Regeln, wer diejenigen waren, die eine Trennung favorisierten, denn es passte ja der Nato und ihren Verbündeten in den Kram.

Allerdings gefährdet man so nur den Frieden.

Kerrys Worte kann man deshalb nicht ernstnehmen, denn alles was er Russland vorwirft (Einmarsch, Völkerrechtsmissachtung, ...), ist doch genau das, was die USA andauernd macht.

Wieso fällt es dem Westen so schwer zu akzeptieren, dass es nicht allen gefällt, von ihnen gelenkt zu werden?

Wer fordert, dass die Übergangsregierung anerkannt wird, obwohl nicht alle Bevölkerungsgruppen vertreten sind, aber gleichzeitig Referenden und Entscheidungen ablehnt, nur weil sie nicht der eigenen Meinung entsprechen, der gefährdet den Frieden.

Was ist an einem Referendum und einer freien Entscheidung so schlimm? Außer dass sie sich evtl. anders entscheiden könnten?

Selbst wollen doch viele Deutsche ebenfalls Volksabstimmungen, dann kann man sie doch nicht anderen Völkern und Volksgruppen verweigern.

Denkt doch bitte einmal darüber in Ruhe nach!

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