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Referendum in den Niederlanden: Doppelte Ohrfeige für die EU
DPA

Die EU rutscht noch tiefer in die Krise: Das klare Nein der Niederländer zum Abkommen mit der Ukraine ist in zweifacher Hinsicht ein schwerer Schlag für die Union.

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flappie 07.04.2016, 00:47
20. Aus Protest gegen haben viele Wähler das Referendum boykottiert

Herr Becker, interessanter Artikel, aber zu einem sehr wichtigen Punkt ist ihre Schlussfolgerung völlig falsch. Dass rund 70 Prozent der Bevölkerung nicht am Referendum teilgenommen hat zeigt nicht das Desinteresse an einer so wichtigen europäischen Frage oder glaube, ihre Stimme habe ohnehin kein Gewicht. Richtig ist, dass viele Niederländen sehr bewusst nicht teilgenommen haben, weil sie dass Referendum Blödsinn fanden und weil sie die Anti-EU-Agenda der Organisatoren nicht unterstützen wollten. Nicht wählen war bei diesem Referendum bei großen Teilen der Bevölkerung ein bewusstes politisches Statement gegen EU-Verdrossenheit.

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toisdorf.rab 07.04.2016, 00:51
21. wirrer artikeĺ oder ein

Mißratener bericht über das fußballspiel wolfsburg real madrid? A ber beides bitte geheimhalten, lieber spiegel. Sonst wird es noch putin erfahren - vor merkel

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horribilicribrifax 07.04.2016, 00:51
22. Brexit ante portas

Sollte das Abstimmungsresultat der Niederlande nicht respektiert werden - in der Tat ist es nicht bindend -, so ist wohl der Brexit nicht mehr zu verhindern. Die Verantwortlichen in Amsterdam und Brüssel sind gut beraten, die Auswirkungen ihrer Reaktion auf die englischen Wähler genau abzuwägen.

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riesenfries 07.04.2016, 00:51
23. Pieter

".....und die Orgie des Egoismus osteuropäischer Staaten in der Flüchtlingskrise dürften dazu beigetragen haben, dass jene Sorgen, die den Nein-Befürwortern in den Niederlanden nun zupass kamen, überhaupt existieren." Sie wissen offenbar nicht wovon Sie reden. Eine ganze Menge Niederländer verstehen sehr wohl warum die Osteuropäische Länder sich nicht zwingen lassen wollen das von Merkel verschlimmertes Problem der Masse-Einwandrung von Muslimer nicht nur aus Syrien und Irak, sondern auch aus Afghanistan, Pakistan, Marocko, Albanien und Kosovo zu lösen. Bitte entschuldige meine sprachliche Fehler, ich bin nicht gewohnt, deutsch zu schreiben.

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Besser_Meyer 07.04.2016, 00:55
24. Erst Frieden schaffen ...

dann Eu Verträge. Man kann eben keine nachhaltige Politik in Europa machen wenn man nicht die Russen mit an den Tisch holt.

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dr.loprer 07.04.2016, 00:59
25. Bedankt liebe Holländer

Lieber Herr Becker,
lassen Sie mich neben ihre kruden Erklärungsversuche mal eine Alternativhypothese formulieren:
Vielleicht ist das niederländische Volk gar nicht so dumm und hat es satt, sich von den junckerschen Euro*Kraten vorschreiben zu lassen, was gut für ihr Land wäre?
Na, könnte das sein???

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hollowman08 07.04.2016, 01:05
26. Sehr gutes Ergebnis für Europa

Danke an die Niederlande !

Der kampf um Unabhängigkeit der Bürger Europas gegen dessen gierige antidemoktratische und kleptokratische Elite Europas hat gerade begonnen.

Die Bürger Europas sind wieder da.

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mens 07.04.2016, 01:05
27. Falsche Schlüsse!

Warum wird das Nein als anti-EU interpretiert? Auch vielen Befürwortern der EU passt die angeblich alternativlose Erweiterungspolitik nicht. Viele erleben, dass mit neuen Mitgliedern, die nicht die wirtschaftlichen Voraussetzungen mitbringen und mit denen wir nicht die gleichen kulturell-politischen Werte teilen, akute Gefahr ins Haus geholt wird. DAS ist antieuropäisch!

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Fuscipes 07.04.2016, 01:06
28.

Die EU rutscht noch tiefer in die Krise, eben nicht, und Holland sei Dank.
Die Ukraine erfüllt das einleitende Verfahren nicht im Mindesten, und einer Osterweiterung bis Alaska, der muss man unter den gegenwärtigen Spannungen nicht unbedingt zustimmen.
Betrachtet man deutsche Geschichte außenpolitisch, dann sollte man sich Holland anschließen.

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ehrlicher-bürger 07.04.2016, 01:07
29. Klasse

Schade, das es nur eine Ohrfeige war. Das zeigt was zwei Drittel der meisten Europäer von der EU halten. Nur schwachsinnige Entscheidungen wie Bananen und Glühbirnen. Fazit: Der Brexit kommt, in den Niederlanden und in Frankreich werden die Rechten stärker,, weil diese Regierungen sich nicht um die Meinung des Volkes kümmern. Auch die werden die EU in absehbarer verlassen. Nur wir Deutschen verschlafen mal wieder die Zeit, denn ein totes Programm kann niemand wiederbeleben.

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