Forum: Politik
Referendum in den Niederlanden: Doppelte Ohrfeige für die EU
DPA

Die EU rutscht noch tiefer in die Krise: Das klare Nein der Niederländer zum Abkommen mit der Ukraine ist in zweifacher Hinsicht ein schwerer Schlag für die Union.

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shardan 07.04.2016, 12:07
480. Nein. Diese EU will ich auch nicht.

Diese EU ist ein Verein, der sich ein Parlament als Feigenblatt hält. das Parlament darf den Krümmungsgrad von Gurken bestimmen und Einfuhr Bestimmungen für Karamellbonbons festlegen. Wichtige Entscheidungen trifft eine EU-Kommission, die keineswegs demokratisch legitimiert ist. Diese EU wird von Bankern (Panama lässt grüßen, Luxemburg auch), Konzernen und drittrangig politischen Eigeninteressen gesteuert. Nein, nicht falsch gelesen: Die Interessen des Bürgers tauchen da nicht auf. Der soll sich an Gurkenscheiben und Karamellbonbons halten. So eine EU will ich - überzeugter Europäer - nicht.

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cum infamia 07.04.2016, 12:07
481. Abkommen ist schon in Kraft ?

Zitat von HeisseLuft
Aha. Und deshalb hat Putin für den "Klotz am Bein" aber sehr viel Geld geboten, wenn die Ukraine das Assoziierungsabkommen mit der EU nicht unterzeichnet? PS: das Abkommen ist doch bereits in Kraft.
Da weisen Sie auf einen weiteren eklatanten Verstoß gegen geltendes Recht hin: Eigentlich darf das Abkommen erst in Kraft treten, wenn ALLE Staaten ratifiziert haben !
( Motto der EU : was scheren mich meine eigenen Gesetze )

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der_bulldozer 07.04.2016, 12:07
482. @#5:Soweit mir bekannt ist...

Zitat von glass88
29% Wahlbeteiligung und davon immerhin 2/3, sind als 20% des Wahlvolkes...
...liegt die Wahlbeteiligung bei Volksentscheiden in Deutschland etwa bei Null. Weil es hier sowas leider nicht gibt.

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hakmak 07.04.2016, 12:08
483. die Niederländer

haben daraus gelernt, dass Bulgarien und Rumänien niemals hätten der EU beitreten dürfen. Sie haben einem noch maladeren Staat Ukraine die Zusammenarbeit verweigert.

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Kradfahrer 07.04.2016, 12:08
484.

Zitat von stefan.putt
... Problem ist viele wissen nicht um was es geht, und nutzen es als Protest ohne über die Konsequenzen nachzudenken.
Damit sind wir dann, wenn wir es konsequent bis zum Ende denken, im günstigsten Falle bei einer Demokratie nach Gutsherrenart. Und zwar angefangen bei den Gemeindewahlen über die Parlamentswahlen bis hin zur Wahl des EU-Parlamentes. Wahrscheinlicher ist ein undemokratisches Wahlrecht von jeweils Sachkundigen.

Lesen Sie erst einmal Le Bon, der hat in seinem 1895 erschienenen Buch "Psychologie des foules" schon nachgewiesen, dass das auch nicht zu anderen Ergebnissen führt. Da ich annehme, dass Ihnen eine deutsche Fassung lieber ist: Psychologie der Massen, deutsch von Rudolf Eisler (Digitalisat der 2. Auflage, Leipzig 1912), Kröner, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-520-71101-4- und Nachdruck Anaconda, Köln 2016, ISBN 978-3-7306-0348-2-

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markus_wienken 07.04.2016, 12:09
485.

Zitat von stefan.putt
Nein, einfach Ignorieren. Aber wie leicht war ein Wahlpflicht bei so was angemessen. Problem ist viele wissen nicht um was es geht, und nutzen es als Protest ohne über die Konsequenzen nachzudenken.
Eben aus diesem Grund durfte man das Referendum nicht ignorieren, war doch abzusehen, was ein Nein (wie jetzt geschehen) für Auswirkungen haben wird.

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bligen 07.04.2016, 12:11
486. Oh ja, eine VT. Herrlich einfach. Sie wissenes aber sicher besser !

Zitat von hman2
Es ist eine gängige Verschwörungstheorie, wir, also der Westen, hätten Russland zugesichert, die NATO nicht an die Grenze zu expandieren. Historiker haben das längst ins Reich der Mythen und Märchen verbannt. Angeblich hätten wir das mündlich zugesichert, allein, kein einziger westlicher Verhandlungsführer kann sich daran erinnern...
Falls nicht, hier ein Artikel, welcher in einem von ihnen akzeptierten Medium veröffentlicht wurde:
http://www.zeit.de/2014/41/nato-russland-usa-deutsche-wiedervereinigung

Dies Quelle werden sie sicher nicht akzeptieren, aberlesen sie trotzdem und suchen sie danach der originalartikel der FAZ. Wo isser denn?
https://adn1946.wordpress.com/2015/01/07/nato-nicht-um-ddr-erweitern-schrift-dokument-beweist-usa-versprechen-an-gorbatschow/

Und sie nennen den eben verstobenen Ex-Aussenminister einen Lügner?
https://www.youtube.com/watch?v=TNZa_fcNgYo
Wer ist jetzt der Verschwörungstheoretiker?

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From7000islands 07.04.2016, 12:12
487.

Zitat von weißbrot
Es geht aber nicht um einen EU-Beirtritt der Ukraine. Das Problem bei volksabstimmungen ist auch oft, dass die Mehrheit anscheinend nicht versteht um was es bei der Abstimmung überhaupt inhaltlich geht.
Alles , was eventuell in Aussicht angedacht wwird, sind Plaene, die von interessierter politischer Seite durchgedrueckt werden sollen. Die Medien sollen dabei unterstuetzen, ein brain-Vorbereitungs-washing durchzu fuehren.
Bei der Ukraine geht es aehnlich wie bei der Tuerkei, um die Nato Anbindung strategisch interessanter Staaten, es geht weiter um den weiteren Aufstieg der Geld Eliten in einen profitableren Markt.
Den einfachen Menschen hilft das Abkommen gar nichts, genau wie Merkels Globalisierungs Euphorie Abkommen im Jahr 2005 nur den Reichen zu exorbitatnten Profiten durch Auslagerung und Spekulationen verholfen hat.

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wopress1104 07.04.2016, 12:13
488. Eine gute Entscheidung

Die Niederländer sind vernünftige Menschen. Die haben durchgesetzt, dass sie entscheiden dürfen. Das nenne ich DEMOKRATIE.
Die Ukraine, was will die in Europa, im zivilisierten Europa. Man schaue sich bloß die Mächtigen dort an dann weiss man genug. Einige davon wie Poroschenko oder Timoschenko sind sogar enge Freunde von Merkel. Solche Leute passen nicht hier her.
Ich gratuliere den Niederländern zu dieser Entscheidung denn sie haben auch für uns, die nicht mitentscheiden dürfen, entschieden.

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Sonia 07.04.2016, 12:13
489.

Zitat von kalle blomquist
Wann akzeptieren die Meinungseliten endlich die pure Wahrheit, dass in Europa die alten Nationalstaaten immer noch (ob uns das passt oder nicht!) das Maß aller Dinge sind. Die Bürger haben eine lokale, regionale und auch nationale Identität, aber in aller Regel, trotz gelegentlich anderslautenden Bekundungen Einzelner, keine über-nationale. Was den......
Genau so ist es. Und dazu, das fehlt in Ihrem Beitrag, die Sprachbarrieren. Aber, der Größenwahnsinn und das Expansionsbestreben der EU-Oberen kennt keine Grenzen mehr. Sie wird scheitern, früher oder später.

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