Forum: Politik
Referendum in der Türkei: Die gespaltene Nation
REUTERS

Die türkischen Wähler haben sich entschieden: für einen mächtigen Präsidenten - und damit für den Traum alter osmanischer Stärke. Doch das Ergebnis war knapp, die Hälfte der Bürger will das Gegenteil.

Seite 19 von 23
Kanka73 17.04.2017, 03:24
180. Referendum

Ob JA oder NEIN, bitte akzeptiert die Entscheidung des Volkes. Es kann nicht sein, dass die Wahlen nach meinem deinen oder euren Interesse sein muss. Wäre NEIN Erfolgreich, dann würde keiner über manipulierte Wahlen sprechen. Es ist aber JA entschieden, und das muss man akzeptieren. In Deutschland kennen wir leide nicht, dass wir als Volk an Verfassungsänderung mit entscheiden können. Beispiel PKW Maut.

Beitrag melden
black-mamba 17.04.2017, 03:43
181. Die Geister die sie riefen

Gut 64% der in Deutschland lebenden Wähler haben nun also die Abkehr von der Demokratie gewählt? Ok, des Menschen Wille ist ja sein Himmelreich. Danncerwarte ich von diesen Leutwn allerdings auch, dass sie nach Hause in ihre selbst gewähle geformte Heimat Türkei zurückkehren und ihrem Obermufti Erdogan kräftig helfen seine Visionen mit Leben zu füllen. Denn in unsere Vorstellung von Gesellschaft fühlen sie sich ja offensichtlich nucht zugehörig und auch nicht wohl. Also los, Erdogan-Anhänger, zieht die Konsequenz eurer Entscheidung!

Beitrag melden
nofreemen 17.04.2017, 04:19
182. die Demokratie hat gewonnen, dafür wurde sie erfunden

In der neuen Türkei gibt es sehrwohl ein Gegengewicht; nämlich das Volk. Das Volk darf als nächstes über die Todesstrafe abstimmen und zwar demokratisch. Erdigan hat mit dem Sieg der Türkei ein Schicksal wie es Egypten erfahren hat erspart. Die direkte Demokratie in der Türkei hat heute gewonnen. In Egypten auch, wurde aber vim Militär werg geputscht. Und der Westen lässt es " demokratisch" geschehen. Ein Skandal erster Güte und keiner berichtet darüber. Auch das sind "westliche Werte" von Demokratie.

Beitrag melden
bengel771 17.04.2017, 04:26
183. Weniger als die Hälfte

Wäre die Hälfte dagegen gewesen, wäre die Abstimmung gescheitert.
Gut, die Türkei bekommt was sie wählt, genau wie andere auch, bedenklicher ist der Zuspruch zu dieser Machtkonzentration von jenen die hier wählten.
Ich bin eher gespannt, wie wir uns das schönsaufen und schaffen werden uns für diesen Ausgang die Schuld zu geben. Ich bin auch begierig zu erfahren wie unsere Regierung dieses Ergebnis bedauern aber zugleich irgendwie gut finden wird, um den allerwichtigsten Partner, unter den Wichtigsten, nicht zu verärgern - der ist ja nun mal fast allmächtig.
Allmächtiger steh uns bei, äh sry, Erdogan steh uns bei und vergib uns unsere aus Unwissenheit geborene Unwürdigkeit.

Beitrag melden
nofreemen 17.04.2017, 04:50
184. Arbeit ja, aber eure Kultur, nein danke

Viele Foristen glauben die Türken in Deutschland profitierten von der "freien deutschen Gesellschaft" und sind deswegen hier. Klar, man ist froh nicht behelligt zu werden nur weil man nicht "Deutsch" sein will und Türke bleiben darf. Selbst als "Deutscher" wäre man ja immer noch der Türke. Nein, die Türken genissen es hier zu sein und sich wie zu Hause zu fühlen in ihrer eigenen Blase. Als Arbeiter, als der man gekommen ist, profitiert man immens. Als Arbeiter, als der man geholt wurde, profitiert auch Deutschland immens. Danke dafür. Wir sind anders und trotzdem in selben Boot. Es hat funktioniert bis zu dem Tag wo der eine dem anderen mit kulturellen Vorschriften kam. Jetzt müsst ihr euch entscheiden, wollt ihr unsere Arbeit, oder eure Kultur? Am liebsten Beides, schon klar.

Beitrag melden
ivo815 17.04.2017, 04:59
185. Schwammig

Sehr geehrter Herr Hasnain
Sie sind doch Journalist und kein Politiker. Warum stellen Sie die Dinge nicht konkret dar, wie sie sind bzw. waren? Es kann doch nicht von einem Referendum gesprochen werden, wenn das Ergebnis von vorhin herein quasi in Stein gemeißelt war. Die Tatsachen, dass Erdogan fast täglich die Verfassung gebrochen und Wahlkampf bis zur letzten Minute getrieben hat, dass er Gegner und Ihre kritischen Kollegen weg sperren und ganze Städte nicht zur Wahl liess, sind doch Fakten. Sie haben seine Willkür doch am eigenen Leib zu spüren bekommen! Haben Sie Angst, dass man Ihnen deshalb Befangenheit vorwirft, wenn Sie die Dinge beim Namen nennen würden? Genauso wenig, wie das türkische Referendum fair war, wird eine Nachkontrolle der Stimmen etwas bringen. Warum sollte es da plötzlich fair zugehen? Nebenbei hat Erdogan selbst, bevor vollständig ausgezählt war gesagt, das Anzweifeln des (Ja-) Ergebnisses sei eine Beleidigung des Volkes. Wer würde das schon wagen? Die Prognose für die Türkei allgemein, scheinen auch nicht schwer. Man betrachte Weissrussland. Eine Diktatur mit Todesstrafe. Einziger Unterschied und man werte das als Pluspunkt, der Islam wird dort nicht propagiert. Weissrussland befindet sich im vollkommenen Abseits, ist bitterarm und dahin ist die Türkei unterwegs. Welcher Investor will denn dort sein Geld in den Sand setzen? Unvorstellbar. Gut, bis zum aktuellen Zeitpunkt wurde die Todesstrafe in der Türkei noch nicht wieder eingeführt. Erdogan hat sich diesbezüglich jedoch klar geäussert.
Von Ihnen hätte ich mir eine Schlagzeile bzw. einen Artikel gewünscht, woraus klar hervorgeht, dass es sich bei dieser Wahl um ein Konstrukt handelt und diese somit nicht zwangsläufig anerkannt werden muss. Zumindest nicht von objektiv berichtenden Journalisten.

Beitrag melden
ivo815 17.04.2017, 04:59
186. Schwammig

Sehr geehrter Herr Hasnain
Sie sind doch Journalist und kein Politiker. Warum stellen Sie die Dinge nicht konkret dar, wie sie sind bzw. waren? Es kann doch nicht von einem Referendum gesprochen werden, wenn das Ergebnis von vorhin herein quasi in Stein gemeißelt war. Die Tatsachen, dass Erdogan fast täglich die Verfassung gebrochen und Wahlkampf bis zur letzten Minute getrieben hat, dass er Gegner und Ihre kritischen Kollegen weg sperren und ganze Städte nicht zur Wahl liess, sind doch Fakten. Sie haben seine Willkür doch am eigenen Leib zu spüren bekommen! Haben Sie Angst, dass man Ihnen deshalb Befangenheit vorwirft, wenn Sie die Dinge beim Namen nennen würden? Genauso wenig, wie das türkische Referendum fair war, wird eine Nachkontrolle der Stimmen etwas bringen. Warum sollte es da plötzlich fair zugehen? Nebenbei hat Erdogan selbst, bevor vollständig ausgezählt war gesagt, das Anzweifeln des (Ja-) Ergebnisses sei eine Beleidigung des Volkes. Wer würde das schon wagen? Die Prognose für die Türkei allgemein, scheinen auch nicht schwer. Man betrachte Weissrussland. Eine Diktatur mit Todesstrafe. Einziger Unterschied und man werte das als Pluspunkt, der Islam wird dort nicht propagiert. Weissrussland befindet sich im vollkommenen Abseits, ist bitterarm und dahin ist die Türkei unterwegs. Welcher Investor will denn dort sein Geld in den Sand setzen? Unvorstellbar. Gut, bis zum aktuellen Zeitpunkt wurde die Todesstrafe in der Türkei noch nicht wieder eingeführt. Erdogan hat sich diesbezüglich jedoch klar geäussert.
Von Ihnen hätte ich mir eine Schlagzeile bzw. einen Artikel gewünscht, woraus klar hervorgeht, dass es sich bei dieser Wahl um ein Konstrukt handelt und diese somit nicht zwangsläufig anerkannt werden muss. Zumindest nicht von objektiv berichtenden Journalisten.

Beitrag melden
mangolover 17.04.2017, 05:08
187. Demokratisch abgeschafft

Wie es aussieht, wurde die Demokratie demokratisch abgeschafft. Sollte uns zu denken geben. Ich hoffe die Hürden sind bei uns hoch genug. Sehr bedauerlich für die 50 % Nein- Sager. Sie werden wohl bald Asyl beantragen und Antalyas Strände können Russen und Chinesen bevölkern. Sie sind ja etwas schmerzbefreiter. Ohne mich.

Beitrag melden
olliver_123 17.04.2017, 05:18
188. Mir im Prinzip egal

Was in der Türkei los ist. Nur am Ende bedeutet eine gespaltene Türkei, dass wir mit mehr Konflikten auch in D leben müssen. Dass wir die blöden sind, die am Ende wieder Milliarden bezahlen (zur Unterstützung der notleidenden Bevölkerung) und dass wir am Ende wieder einen Großteil der türkischen Flüchtlinge alimentieren werden.

Beitrag melden
DJ Bob 17.04.2017, 05:39
189. ohne mich

Zitat von mimoun74
Die einzigen die vom osmanischen Reich reden und so hier irgendwelche Ängste schüren wollen sind die Medien und "Experten" hier im Westen. Erdogan oder die AKP wollen nicht das osmanische Reich restaurieren sondern das Land ins 21.Jahrhundert führen. Und zwar wirtschaftlich, technologisch und gesellschaftlich (mit islamischen Werten). Siehe: Vision 2023
Mit islamische Werten meinen Sie Staaten wie Iran? Oder unsere "Verbündete" Saudi Arabien? Oder noch weiter östlich Indonesien bei der kleinste Drogenmengen dich auf den Schaffott bringen?

Keinen einzigen islamische Land hat sowas wie eine "aufgeklärte" Demokratie weil es den genannten Länder nie die Epoche der Aufklärung gab.
Das sind nämlich UNSERE Werte das wir uns vom joch der Religionen befreit haben.
Und ich brauche KEINEN Islam oder irgendeinen andere RELIGION die mir irgendwelchen Bullshit die jeder gerade so auslegt wie es ihm passt mir vorschreibt wie ich zu leben habe.

Kemal Mustafa Attatürk würde sich im Grabe umdrehen wenn er sieht was "Big E" aus der Türkei macht

Beitrag melden
Seite 19 von 23
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!