Forum: Politik
Referendum über Bahnhofsprojekt: S21-Befürworter liegen vorn

Noch wird ausgezählt, doch für die Gegner von Stuttgart 21 sieht es schlecht aus: Bislang überwiegt die Zustimmung zum umstrittenen Bahnhofs-Neubau. Auch die mäßige Wahlbeteiligung spricht für eine Fortführung des Projekts.

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happy2009 27.11.2011, 21:11
80. erzwungener Titel-warum eigentlich

Zitat von Zavi85
Sehen Sie sich mal die älterenUmfragen an. Je länger der Streit andauerte desto weniger stimmten gegen S21. Viele sagten dass es ihnen nach dem ganzen Trara einfach zu mühselig ist sich weiter damit zu befassen. Da man ja alles lang genug rausgezögert hat um das zu erreichen sollte das Ergebniss keinen mehr Wundern. Man hätte ja sonst due Abstimmung durchführen können als die Mehrheit noch dagegen war.
sie sind auch so ein Wendehals?

Hätte man sofort gefragt als die Meinung noch....

Nur mal ein ganz kleines Beispiel dazu:
Damals: Grüne: Mineralwässer sind gefärdet, werden verseucht
Gestern offizielles Statement der Rot Grünen Regierung:
Gefahren für das Mineralwasser können bei S21 absolut ausgeschlossen werden.

Hätte man also "damals" abgestimmt, wäre es denn dann objektiv gewesen?

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spiritof81 27.11.2011, 21:14
81. .

Zitat von achazvonthymian
Die Grünen hatten ihren Höhepunkt im Frühjahr 2011 mit Japan/Atomunfall und Stuttgart 21-Protesten mitsamt Mappus-Ablösung.
Gut daran ist, dass es dadurch einen Korrupten weniger an der Macht gibt.

Zitat von achazvonthymian
Nun normalisiert sich das alles wieder. Die Stuttgarter haben mit ihrem Votum auch Merkel, Wetsrewelle ihr Vertrauen ausgesprochen.
Meinen Sie nicht, dass diese Interpretation zu weit hergeholt ist? Und warum Westerwelle? Der ist doch nicht mehr Vizekasper!

Zitat von achazvonthymian
Der heutige Tag ist ein guter für Merkel/Westerwelle, ein schlechter für Grün.
Ersteres wäre schlecht, zweiteres ist gut ;)

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discuss 27.11.2011, 21:16
82. Die unendliche Geschichte

War ja klar.
"Die sogenannten Parkschützer wollen dagegen weiter gegen Stuttgart 21 kämpfen. "Wir stellen unsere Aktivitäten erst ein, wenn Stuttgart 21 beendet ist", sagte Sprecher Matthias von Herrmann am Sonntagabend bei einer Kundgebung vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof."

Ich habe in einem anderen Post von "schreihälsigen" S21-Gegner gesprochen, die keine Ruhe geben werden und bin deshalb ziemlich harsch angegangen worden.
Deshalb freut es mich nun umsomehr zu sehen, dass ich mit meiner Einschätzung ins Schwarze getroffen habe.
Mal abgesehen davon, dass Stuttgart dringenst einen Durchgangsbahnhof benötigt, fand ich besonders diese Technologiefeindlichkeit erschütternd.
Mit dieser Einstellung hätten wir weder einen Kölner Dom, noch Neuschwanstein. Es gäbe kein Sanssouci und wahrscheinlich auch kein Ruhrgebiet.

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kdh10 27.11.2011, 21:16
83. Tübingen

Zitat von tollted
Verlierer; "Ruhe jetzt im Saal" saustark Und was hat er erzählt? "In Tübingen wurde sogar das Quorum von einem Drittel der Wahlberechtigten erreicht, also Tübingen steigt aus" zitiert aus SWR; man schaue sich das Ergebnis von Tübingen an und staune 58,7% Wahlbeteiligung, davon 47,8% mit Ja - also gegen S21 und 52,2% mit Nein - also für S21. Ist dass das Demokratieverständnis von Herrn Palmer, sich zum Wahlsieger in seiner Heimatstadt zu erklären obwohl das garnicht stimmt????
Herr Palmer ist der Oberbürgermeister der Stadt Tübingen. Die Ergebnisse, die Sie zitieren sind die des Landkreises Tübingen.

Ergebnis der Stadt Tübingen: 57,7 Prozent Ja, 42,3 Prozent Nein, Wahlbeteiligung 62,3 Prozent.

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inci 27.11.2011, 21:16
84. oooo

Zitat von achwas
.... Ich freue mich jetzt schon auf die mediale Aus- und Umdeutung im Sinne der grünen Landespolitiker auf allen Sendern und den üblcihen Zeitungskolumnen.
geht doch schon los.

Auch Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) erkannte den Sieg der Stuttgart-21-Befürworter bereits vor der Bekanntgabe des Endergebnisses an. "Die Mehrheit ist gegen den Ausstieg - das gilt", sagte der prominente Gegner des Milliarden-Bahnprojekts in Stuttgart. Er betonte aber auch: "Die Argumente gegen Stuttgart 21 gelten für mich weiter."

und

Die so genannten Parkschützer kündigten bereits an, auch nach der sich abzeichnenden Niederlage weiter Widerstand gegen das Projekt leisten zu wollen. Die Gegnerorganisation stelle ihre Aktivitäten erst ein, wenn das Projekt beendet sei, sagte der Sprecher der Gruppierung, Matthias von Herrmann, in Stuttgart.

http://www.sueddeutsche.de/politik/u...mung-1.1220078

Letztes Jahr in Hamburg war es ja auch fürchterlich komisch als per Volksentscheid ein grünes Lieblingsthema weggekegelt wurde. Basisdemokratie durch die schweigende Mehrheit kann halt sehr enttäuschend sein [/QUOTE]

in der tat. die grünen werden sich im nachhinein noch in den ar... gebissen haben, daß sie im vorfeld dafür gesorgt haben, daß die voten aus solchen abstimmungen bindend sind.

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Isfet 27.11.2011, 21:16
85. nix Titel

Zitat von hj.binder@t-online.de
... vielleicht geht es weniger arrogant und vielleicht sollte das Gehirn benutzt werden. Die S21-Profiteure ware immer im Vorteil, da sitzt das Geld.
War ja klar, dass sowas kommt. Aber nur mal zum Vergleich: beim Volksentscheid zum Rauchverbot in Bayern haben die mit dem größeren Etat verloren!!!

Jetzt bin ich gespannt wie der S21-Sumpf in Stuttgart reagiert, wenn es darum geht die der Bahn mehr oder weniger offen zugesichtern Mios zu-Schustern zu wollen (Kürzungen im Sozialen und bei den Schulen).

Zitat von hj.binder@t-online.de
Übrigens: Die Bahn hat Flächen verkauft, die sie gar nicht verkaufen kann. Die Schienennutzung ist noch nicht aufgehoben.
Nur weil eine Fläche noch nicht entwidmet ist heißt das nicht, dass sie nicht verkauft werden kann.

Zitat von hj.binder@t-online.de
Für Die SPD in BW heißt das ganze Theater: Das war's
Wohl eher für die Grünen - die haben jetzt gar kein Thema mehr.

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glaubblosnix 27.11.2011, 21:17
86. Och,

Zitat von Emil Kaufmann
In drei Jahren ist der Spuk vorbei, dann sind die Grünen wieder weg vom Fenster, und Vernunft kehrt ein.
das glaube ich nicht. Die Forderung der Grünen nach fleischlosen Tagen in Kantinen steht bestimmt als nächstes zur Volksabstimmung an. Die Abschaffung der AKW´s haben sie erreicht, nun müssen neue Themen auf den Tisch der Ökospinner.

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pussinboots 27.11.2011, 21:20
87. Damals

Zitat von happy2009
sie sind auch so ein Wendehals? Hätte man sofort gefragt als die Meinung noch.... Nur mal ein ganz kleines Beispiel dazu: Damals: Grüne: Mineralwässer sind gefärdet, werden verseucht Gestern offizielles Statement der Rot Grünen Regierung: Gefahren für das Mineralwasser können bei S21 absolut ausgeschlossen werden. Hätte man also "damals" abgestimmt, wäre es denn dann objektiv gewesen?
Natuerlich waere es objektiv gewesen. Mir platzt noch der Kragen. Neben dem ganzen Geschwurbel hier von wegen "Meilenstein fuer die Demokratie" etc. nun das !
Wenn schon Demokratie, dann bitte richtig und nicht nur dann Hurra schreien wenn die eigene Meinung bestaetigt wird.

Gruss
der gestiefelte Kater

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tim11q 27.11.2011, 21:21
88. Gespielte Mehrheit ...

Es war also eine deutliche Minderheit, die sich nur dank viel Krawall und dank Zuspruchs linker Medien wie eine Mehrheit aufspielen durfte.

Und ein deutlicher Sieg der echten, schweigenden Mehrheit, die sich auch von den Medien nicht fuer dumm verkaufen laesst. Hut ab, ich bin beeindruckt, liebe Baden-Wuerttemberger.

Jetzt hoffe ich nur, dass alle schwaebischen Wutbuerger so konsequent sind, den neuen Stuttgarter Bahnhof und die Deutsche Bahn insgesamt auf Jahre hinaus zu boykottieren. Als nicht badenwuerttembergischer Bahnfahrer ohne eigenes Auto haette ich dann wenigstens auch endlich was von diesem unnuetzen Bloedsinn, mit dem Ihr mich jetzt anderthalb Jahre genervt habt. Mehr Platz in der Bahn haette ich dann naemlich.

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inci 27.11.2011, 21:23
89. oooo

Zitat von MtSchiara
Das Quorum in BW gehört nun schleunigst abgeschafft und Volksbeteiligung nach bayerischen Vorbild eingeführt, damit das Volk in Zukunft direkt selbst entscheidet, worüber es abstimmen will und nicht erst eine Landtagswahl notwendig ist, um eine Abstimmung zu erzwingen!
hat ja nicht lange gedauert, bis diese forderung aufkommt. bitte alles nach bayerischem vorbild, damit eine minderheit endlich der mehrheit auf der nase 'rumtanzen kann.

ich hoffe, sie erkennen noch in ihrer trauer um den "verlorenen" entscheid, daß das, was sie da fordern, zutiefst undemokratisch ist.

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