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Referendum-Wiederholung: Exit aus dem Brexit? Es gibt zwei Hintertüren
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Bleibt Großbritannien vielleicht doch in der EU? Die Petition für ein erneutes Referendum erhält gigantischen Zulauf - drei Millionen Briten haben bereits unterschrieben. Und es wäre nicht der einzige mögliche Ausweg.

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jofilibuster 26.06.2016, 13:12
160.

Dieses erodierende Staatenkonglomerat ist im A....
Daran würde auch ein 2. oder 3. Referendum nichts ändern. Erdogan freut sich. Der IS freut sich. Trump freut sich. Und die Kanzlerin? Sie sagt u.a. dazu: Man solle zu GB nicht "garstig" sein. Lieb.

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clearglass 26.06.2016, 13:13
162. Die Brexiter haben mit Lügen gearbeitet...

Möglich. Viel schlimmer finde ich, dass die Remainer offenbar kein schlagkräftiges Gegenargument gefunden haben. Worthülsen sind kein Argument. Politik und Medien bedienen ALLE den Bauch. "Vielfältig bunt, fröhliche Willkommenskultur, weltoffen sind genauso das worthuelsige Vokabular von Populisten wie "wir wollen unsere Kultur erhalten", "wer das Land nicht liebt.." Die Argumentation der Remainer würde genauso als "Instrumentalisierung der Angst" durchgehen... Wenn Politik und Meinungsmache, Medien nur noch das Niveau von Waschmittel-Werbung erreicht, erreichen will....dann ist Frustration auch angebracht! Diese Art von Establishment ist keine Elite, die halten sich vielleicht dafür und das ist zu wenig.

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StanLibuda4ever 26.06.2016, 13:13
163. Au ja!!

Hätte die "Britain in!"-Bewegung gewonnen, hätten alle von einer selbstverständlich "zu respektierenden demokratischen Entscheidung" fabuliert, jetzt auf einmal soll diese dann doch nicht zählen......
Ja was denn nun???
Wählen wir nun, bis daß das Ergebnis uns passt?? Lassen wir die Briten doch machen!!!

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dogglounge 26.06.2016, 13:14
164. Petition ?

Naja werden wohl nicht alles Briten sein die die Petition "unterschrieben" haben, da kann theoretisch jeder Mitmachen sooft wie er will. Hab selbst schon 3mal unterzeichnet.

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geisterfahrerii 26.06.2016, 13:14
165. Demokratie

Das ist doch mal gelebte Demokratie. Man lässt so lange abstimmen, bis das Ergebnis passt.

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RenegadeOtis 26.06.2016, 13:15
166.

Zitat von hapeschmidt2
Ich denke, dass die Briten über Neuwahlen den Exit vom Brexit bestreiten werden.
Und welcher Politiker wäre so nachgeradezu irrsinnig das zu machen? Er würde von Mr. Johnson, Mr. Farage, UKIP etc sowas von in der Luft zu Konfetti zerrissen....

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Lütt_Matten 26.06.2016, 13:15
167.

Zitat von Addams
Merkel ist doch schon der Volksentscheid. Sie können sich bei Frau Merkel ja wahrlich nicht darüber beschweren, dass sie nicht wankelmütig genug ist. Sie ist dies, weil sie sich ständig an Meinungsumfragen orientiert. Also wenn Sie sich so für Volksentscheidungen als die Königsdisziplin der Demokratie ergötzen, sollten Sie mit Merkel als Vorstufe der Auswirkungen solcher Volksentscheide doch mehr als zufrieden sein.
Und dass machen Sie daran fest, dass Frau Merkel zum Beispiel bei Thema TTIP oder "Russlandsanktionen" so übereifrig der Bevölkerung entgegenkommt, oder wie?!?

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apestuipe 26.06.2016, 13:15
168. @96

Um diese etwas wirren Fragen zu klären hilft geografische und politische Bildung. Oder Google.

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lmalex 26.06.2016, 13:15
169. Gesunder Menschenverstand

Ich möchte gar nicht inhaltlich auf die im Artikel genannten Möglichkeiten eingehen, das Ergebnis des Referendums zu ignorieren und durch eine Hintertür doch weiterhin in der EU zu bleiben. Ich halte sie allesamt für undemokratisch.
Ein Problem habe ich vielmehr mit dem Verweis auf die Petition für ein neues Referendum. Es ist für mich überhaupt nicht überraschend, dass sehr viele Briten eine Wiederholung der Abstimmung fordern, denn außer denen, die sich möglicherweise kurzfristig umentschieden haben (vielleicht weil ihnen die Tragweite dieser Entscheidung erst durch die mediale Berichterstattung nach dem Referendum bewusst geworden ist), dürfte die allergrößte Mehrheit derjenigen, die ein zweites Referendum fordern, aus den Briten bestehen, die am Dienstag gegen den Brexit gestimmt haben. Was sagt uns also die hohe Zustimmungsrate für die im Text genannte Petition? Nun, sie besagt zum einen, dass es sich bei dem in der Diskussion befindlichen Themas um ein kontroverses handelt und zum anderen, dass aufgrund der politischen (und wirtschaftlichen) Relevanz viele Menschen Anteil an eben dieser Diskussion nehmen. Dies weiß man aber bereits durch das Referendum vom vergangenen Donnerstag. Eine Notwendigkeit zur Neubewertung der Situation würde sich für mich erst dann einstellen, wenn nachweislich viele Brexit- Befürworter für die Petition stimmen würden. Ich halte nichts davon, so lange abstimmen zu lassen, bis ein genehmeres Ergebnis dabei herauskäme.

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