Forum: Politik
Referendum zur Präsidialverfassung: Das merkwürdige Wahlverhalten der Deutschtürken
DPA

Eine deutliche Mehrheit der türkischen Staatsbürger in der Bundesrepublik hat für Erdogans Präsidialsystem gestimmt - viele aus Trotz gegenüber Deutschland. Das zeigt, dass sie noch lange nicht angekommen sind.

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Wolfvon Drebnitz 17.04.2017, 19:07
1090. nicht reif für Demokratie - andere Staatsformen anerkennen

Wir müssen uns von der Vorstellung verabschieden, dass für jedes Land die Demokratie die ideale Staatsform wäre. Für Demokratie braucht es eine innere, interlektuelle Einstellung - diese haben aber viele Völker (noch) nicht. Inbesondere der Orient ist in seinem Islam und der dazu gehörigen Staatsform verfangen. Wenn der Westen meint diesen Staaten seine Vorstellungen von einem glücklichen Land aufzwängen zu müssen, dann endet es eben wie im Irak oder Libyen - im Chaos. Wir sollten diese Länder in Ruhe lassen und so akzeptieren, wie sie sind. Völker müssen sich selbst befreien und umgestalten. Wenn Deutschtürken mit wehenden Fahnen für Erdogan stimmen, dann ist das halt so - aber einen EU-Beitritt schließe ich absolut aus. Istanbul ja, aber der asiatische Teil nein - damit wäre die EU außerdem völlig überfordert. Wir haben ja selbst bei den Mitgliedern autokratische Tendenzen - siehe Ungarn, Polen etc. Der Mensch in seinem Innersten hat gerne, wenn es einer für ihn richtet - so wie Papa und Mama das früher getan haben. Das ist der Grund warum viele an Gott glauben - der wird es schon richten. Eine Nummer kleiner tut es dann halt auch ein allmächtiger Präsident - siehe Putin, Trump, Erdogan, Orban und viele andere....Demokratie ist halt mühsam und nicht jeder ist interlektuell in der Lage sie zu verstehen.

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Marc P 17.04.2017, 19:07
1091. oh ihr türken

....wie könnt ihr nur meinen, dass es unter Erdogan weiter aufwärts geht?!? Er ist ein Günstling des Wirtschaftaufschwungs gewesen....aber der ist ab sofort vorbei....futsch die ganzen Touristikmillionen, denn wer intelligent ist, fährt ab sofort nicht mehr in das schöne Land. byebye dem Mann der Ziegen.

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brooklyner 17.04.2017, 19:07
1092.

Zitat von Badischer Revoluzzer
"Das zeigt, dass sie noch lange nicht angekommen sind". Wie lange wollen wir ihnen noch Zeit lassen 50 Jahre sind die Türken in Deutschland . Wie lange brauchen die noch? Ich sage, daß sie nie hier ankommen wollten. Es ist die einzige Ausländergruppe, die immer für Unruhe sorgt und mit Unzufriedenheit auffällt. 63% haben jetzt gezeigt, was Integrationswille bedeuted. 63% sollen jetzt in ihr Traumland zurückkehren.
Vergessen Sie nicht die Araber und die Sinti und Roma.

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Educa15 17.04.2017, 19:08
1093. Hat man aus der Geschichte gelernt ??

Ich befürchte nicht, denn ich sehe in den weltweiten Reaktionen (v.a. aus der Politik) keinen Unterschied zu den Geschehnissen vor ca. 84 Jahren bei der Machtergreifung Hitlers. Wobei ich zugeben muss, dass ich diese nur aus den Geschichtsbüchern kenne.
Mir schwant jedenfalls Böses, wenn man die Gefahren ignoriert und der Manipulation freien Raum lässt.
Wie heißt es so schön: Wehret den Anfängen bzw. Die Geschichte wiederholt sich!

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sf60 17.04.2017, 19:08
1094. Eins steht fest...

...nach dieser Geschichte gehört der Doppelpass sofort abgeschafft.

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reformator81 17.04.2017, 19:09
1095. Rosinenpickerei

Wer ein autokratisches System bejaht und gleichzeit vorzieht in Deutschland zu wohnen leidet definitiv an eine Persönlichkeitsspaltung.
Schnell wird die populistische Forderung aufkommen: "Wer entsprechend wählt sollte dann auch bitte Deutschland verlassen". Mit diesem Votum haben sich die DeutschTürken keinen Gefallen getan und den Populisten eine weitere Vorlage gegeben.

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thomux 17.04.2017, 19:09
1096.

Zitat von schulz-fan
Natürlich gibt es auch paar Philantrophen und Patenschaften. Aber das berechtigt nicht zu der pauschalen Aussage, Türken oder deren Kinder würden in Deutschland gut behandelt. Sprechen Sie mal mit Türken. Dann werde Sie feststellen, dass die fast alle traurige Erfahrungen gemacht haben. Sie fühlen sich als Bürger zweiter Klasse, nicht ernst genommen und benachteiligt. Das kann man natürlich alles auf eine angeblich "Opfermentalität" schieben. Aber damit macht man es sich zu einfach. Wenn Millionen von Menschen in Deutschland sagen, dass sie sich diskrimiert fühlen, dass ihre Religion schlecht gemacht wird, dann muß da auch etwas dran sein. Und wenn ich hier so die ganzen Beleidigungen gegen unsere türkischen Mitbürger lese, dann sehe ich klar: Die deutsche Islamophobie treibt die Türken in die Hände Erdogans. Das Problem ist kein türkisches - es ist hausgemacht. Das gestrige Ergebnis sollte als ein Denkzettel verstanden werden, den uns die türkischen Mitbürger gegeben haben. Wann beginnt endlich das Nachdenken?
Bei mir hat das Nachdenken schon angefangen. Meine Konsequenz, ich will mit dieser Sorte nichts mehr zu tun haben. Ich kann diese alberne Opfermentalität nicht mehr ertragen. Wenn man in der dritten Generation immer noch kein Deutsch spricht und beleidigt ist warum die bösen Deutschen noch kein Türkisch gelernt haben. Wenn ich Deutsche als Ungläubige beschimpfe und mich wundere, dass meine Religion kein hohes Ansehen hat, brauche ich mich nicht wundern. Ich habe eine klare Entscheidung getroffen. Boykott allem Türkischen. Noch was, wenn ich einem Erdogan , der alle Deutsche beleidigt, beschimpft und meint den Deutschen einen Denkzettel verpassen will, dem auch noch zu juble. Dann bin ich aus guten Grund unbeliebt. Ich hoffe, dass den Erdoganwählern ab sofort ein eisiger Wind ins Gesicht bläst.

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002614 17.04.2017, 19:11
1097. Es wäre einfach

Zitat von schumi-meg
Der Kern des Problems der Integration ist schlicht und einfach die Religion. Die Türken sind Moslems und wollen Moslems bleiben. Und Moslems integrieren sich niemals in eine christlich geprägte freie Gesellschaft. Da kann man in die unterschiedlichsten Länder gehen und nachfragen. So gut wie alle Einwanderer integrieren sich, nur mit den Moslems hat man Probleme. Und selbst Türken in 3. Generation hier, islamisch erzogen, werden sich niemals als Deutsche fühlen, denn Deutsche sind christlich geprägt. Nicht der Staat muss Zuwanderer integrieren, nein, der Zuwanderer muss sich integrieren bzw. sich integrieren wollen. Dann wird er auch anerkannt. Aber mit Moslems, woher sie auch kommen, wird das nie gelingen. Wann endlich wird diese so einfache Sache kapiert werden? Schon merkwürdig, da verweigern sich die Moslems der Integration, aber Schuld sollen wir Deutsche sein. Würde Deutschland moslemisch, sofort fühlten sich alle Türken integriert. Wetten dass?
wenn es im Gedankengut der Türken, Araber, Afghanen usw. und deren Länder so etwas wie eine Trennung von Staat und Religion gäbe.

Die in den westlichen Ländern herrschende Religionsfreiheit kann es in muslimischen Ländern und im Gedankengut ihrer Bürger nicht geben, weil es eben diese Säkularität nicht gibt. Politik ist dort mit der mohammedanischen Religion eine nicht zu trennende Einheit.

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kleinbürger 17.04.2017, 19:11
1098. land

Zitat von interstitial
Deutschland ist kein gastfreundliches Land. Der gesellschaftliche Umgang in Deutschland, auch unter Deutschen, ist respektlos, unhöflich, anmaßend, herrisch, unaufrichtig. Sehr frustrierend für Menschen aus Kulturkreisen, in denen Gastfreundschaft ein sehr hohes Gut ist. Z.B. Großbrittanien. Ich kenne einige Briten, die sich hier unwohl fühlen. Denken Sie mal drüber nach. Der Ton macht die Musik, und wie man in den Wald ruft. und so.
die deutschen sind wie sie sind.

sie wollen beliebt sein und sind eben doch unbeliebt, gefürchtet oder bewundert.

um dieses manko zu kompensieren haben sie ein ausgefeiltes sozialsystem entworfen auch für menschen die von sonst wo her kommen.

die deutschen sind zwar unbeliebt, aber deren lockmittel, die soziale knete lockt doch menschen aus aller herren länder an.

vor der moral kommt das fressen, und das scheint dann eben doch universelle bedeutung zu haben.

ansonsten wäre es nicht zu verstehen, dass die leute in dieses land der unbeliebeten menschen kommen.

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Server 17.04.2017, 19:11
1099. GroKo-Unfähigkeit

Zitat von styxx66
Frage an Sie, wer hat die Grenzen im September 2015 geöffnet und lässt seitdem "UNKONTROLLIERT" Millionen Wirtschaftsflüchtlinge, Banden, arabische Großclans, Mörder und Terroristen ins Land? Wer lässt Frontex Goldstücke nach Europa schippern? Kennen Sie die Antwort? Und noch eins, ohne Merkel gäbe es weder Pegida noch die AfD. Das dürfte mittlerwiele dem Dümmsten klar sein, denn wenn das Parteien-Establishment funktionieren würde, im Sinne des GG und der Bürger, bräuchten wir die AfD nicht.
Die Ursache für die Existens der AfD ist der Unwillen, ja Unfähigekeit der etablierten Parteien in einem Groko-Geflecht von Gnaden der Grünen im Bundesrat in der Einwanderungsfrage einen realistischen Weg eines souveränen Rechtsstaates zu gehen Anstatt Grenzen zu schützen, Kontrolle auszuüben wird erstmal jeder durchwinkt und später festgellt, dass eine Abschiebung praktisch nicht machbar ist. Begründung für diesen Ansatz: es sind ja soviele, da kann man nix machen. Und die Masse der AfD-Anhänger sind doch hauptsächlich verängstigte Bürger, die Ihre Sorgen nicht ernst genommen werden, sondern, dass Sie dafür noch von den Partei-Bonzen beschimpft werden.

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