Forum: Politik
Reform der Visa-Vergabe: Trumps wunderbare neue Einwanderer-Welt
Andrew Harnik/ AP

Erstmals legt der US-Präsident ein eigenes Migrationskonzept vor: Wer künftig dauerhaft in den USA leben und arbeiten will, soll dafür hohe Ansprüche erfüllen. Unter anderem ist ein Wissenstest geplant.

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drfrawi 17.05.2019, 07:46
50.

Zitat von ex_berliner
Trump's "Einwanderungsplan" ist DOA - dead on arrival - im Kongress, und zwar sowohl im Repraesentantenhaus als auch im Senat, wo die Republikaner eine Mehrheit haben. Etliche Elemente des "Planes" sind zeit Jahrzehnten ohnehin schon Gesetz; so muss sich jeder Einwanderer seit Jahrzehnten einer Gesundheitsueberpruefung unterziehen und ein polizeiliches Fuehrungszeugnis vorlegen. Englisch lernen und sich mit der US Geschichte und Regierungssystem auskennen - letzeres zu einem Grad, den die meisten Amerikaner nicht beherrschen - sind auch seit Jahrzehnten Voraussetzung fuer all die Einwanderer, die sich einbuergern lassen (was auf die allermeisten zutrifft, mich eingeschlossen). Auch was die bevorzugte Behandlung von hochqualifizierten Fachkraeften und Talenten angeht, oder was das moeglich Erkaufen einer Greencard betrifft (Kushner kennt sich da aus, hat er doch nach der Wahl seines Schwiegervaters auslaendische Investitionen in seine in Schwierigkeiten steckenden Unternehmen gepimpt) ist da auch nichts neues zu sehen. Gibt es alles seit langen Jahren. Die Knackpunkte, was vor allem die sich in den USA befindlichen undokumentierten Einwanderer angeht, spricht dieser sogenannte Plan nicht einmal ansatzweise an. Statt dessen will die USA sich bereichern, indem sie im Ausland ausgebildete Fachkraefte anwirbt, ohne die Staaten, die deren Ausbildung finanziert haben, zu entschaedigen. So werden die armen Laender nur noch aermer und der Migrationsdruck wird weiter steigen. Das ist m. E. kurzsichtig, auch wenn Kanada und Australien das aehnlich machen. Aber wie schon gesagt, der Nonsens ist DOA im Kongress.
@ex-berliner
"Statt dessen will die USA sich bereichern, indem sie im Ausland ausgebildete Fachkraefte anwirbt, ohne die Staaten, die deren Ausbildung finanziert haben, zu entschaedigen. So werden die armen Laender nur noch aermer und der Migrationsdruck wird weiter steigen." OK, also dann muss doch die Schweiz gefälligst D dafür entschädigen, dass Tausende hochqualifizierter Deutscher dort arbeiten? Uff!

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ansprechpartner 17.05.2019, 07:48
51. ...einen Test??

....ok einen Test,- aber als erstes fangen wir beim Präsidenten mit einem Test an.
Mit der Frage: "In welchem Land sind ihre Eltern geboren worden? Deutschland, America oder Dreckslochstaat?"
Und die Zweite: "Habe sie ihren Abschluß über oder unter 3,4 gemacht?"
Sorry Mr. Präsident,- Ihr Vater ist kein Deutscher und da sie auch ihren Abschluß mit Durchschnitt über 3,4 gemacht haben, sind Sie nicht tauglich für das Amt....

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pepe83 17.05.2019, 07:48
52. Hört sich sinnvoll an

Die Vorschläge erscheinen mir sinnvoll. Ich würde mir so einen Vorschlag auch von der deutschen Regierung wünschen. Einwanderung muss im Sinne der Bestandsbevölkerung gesteuert werden.

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Objectives 17.05.2019, 07:53
53. Richtiges Konzept

In Deutschland durch SPD, Grüne und Linke unmöglich. Hier wird die Einwanderung in die Sozialsysteme bevorzugt aus wahltaktischen Gründen. Der gesellschaftliche Zusammenhalt ist den genannten Parteien dabei völlig egal.

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wellenschlucker 17.05.2019, 07:58
54.

wird Amerika auch diese Test für die Auswahl Ihrer Präsidenten einführen ?

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kosu 17.05.2019, 08:00
55. So senkt man am besten die Kosten

Einwanderung um anderen Länder wo viel ausgegeben wurde um zu bilden zum null Tarif!
So wurden die USA zum größten Verbrecher der Welt!
Wie sieht es mit Entschädigung der Volkswirtschaften aus wo der Abzug stattfindet ?
So ähnlich lief es vor 30 Jahren mit der Ostdeutschen Bevölkerung ab!
Gut ausgebildet vom angeblichen Pleiten Staat DDR mit kusshand in der US Kolonie BRD geholt!
Volkswirtschaftlicher Schaden nicht beziffert!

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s.l.bln 17.05.2019, 08:01
56. Das gibt es doch...

Zitat von pepe83
Die Vorschläge erscheinen mir sinnvoll. Ich würde mir so einen Vorschlag auch von der deutschen Regierung wünschen. Einwanderung muss im Sinne der Bestandsbevölkerung gesteuert werden.
...alles bei uns längst.
Daß Ihnen das nicjt klar ist, wie einigen anderen hier, liegt daran, daß Sie zur Unterscheidung zwischen Einwanderung und der Beantragung von Asyl nicht fähig sind.
Wenn Sie hier eingebürgert werden wollen, müssen Sie Kenntnisse über das Land und seine Kultur vorweisen, einen Job nachweisen können, einen Deutschtest absolvieren usw.
Für die Gewährung von Asyl gilt das prinzipbedingt nicht, weil es sich dabei nur um eine zeitlich begrenzte Hilfe für Menschen in Not handelt, die mit vielen Einschränkungen einher geht und jederzeit enden kann, z.B. wenn sich die Umstände im Herkunftsland geändert haben.

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markus_wienken 17.05.2019, 08:05
57.

Zitat von boexli
Was für eine Hammer Idee - Gefühlte 70% der US Bevölkerung würde den Test nicht bestehen.
Ist bei uns nicht anders, fragen Sie mal auf der Straße x-beliebige deutsche Bürger wie viele Bundesländer Deutschland hat, von den Namen und deren Landeshauptstädten ganz zu schweigen.
Dunkel wirds auch bei der Aufzählung der deutschen Bundeskanzler/Präsidenten.

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box-horn 17.05.2019, 08:06
58. vom Grundsatz her nicht schlecht, wäre da nicht Trump...

Was das Verlangen der US-Wirtschaft nach qualifizierten Mitarbeitern aus dem Ausland angeht, sollte sich das Weiße Haus die Frage stellen, warum diese überhaupt in nennenswerter Zahlt benötigt (!) werden. Wird da nicht auch eine Not zur Tugend gemacht?
Einmal abgesehen davon, dass Mitarbeiter aus dem Ausland auch einen Input an Wissen und andersartiger Erfahrung bieten: sollte nicht ein 230-Millionen-Land in der Lage sein, qualifizierte Mitarbeiter selbst zu generieren? Die Wahrheit ist doch wohl, dass die Ausbildung abgesehen von einigen "Peaks" weniger renommierter Universitäten in der breiten Masse grottenschlecht ist, und anscheinend niemand einen Ansatz macht, das grundsätzliche Problem mangelnder Bildung weiter Teile der Bevölkerung anzugehen.
Trump selbst kann daran kein Interesse haben, denn das beträfe seine Wähler...

Auch wenn anzunehmen ist, dass Trump allerspätestens nach der kommenden Präsidentschaftswahl diese Idee vergessen haben wird: Klare Regelungen zur Einwanderung machen die Angelegenheit für den Migrationswilligen berechenbar. Kanada etwa fährt damit bestens.
Leider fehlt so etwas bei uns nach wie vor, boykottiert von Solchen, die wirtschaftliche Migration und Asylfälle immer im gleichen Topf umrühren.

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Listkaefer 17.05.2019, 08:06
59. Hier ist nichts vernünftig!!

Trump will die Befähigten unter den Ausländern in sein Land locken, damit sie den Wohlstand der USA fördern. Das gäbe einen Sinn, wenn die Einwanderer aus entwickelten Ländern kämen. Das wäre dann ein Wettstreit um die klügsten Köpfe. Hier kommen sie aber aus den am kaputtesten regierten Elendsländern Mittelamerikas. Von dort die Intelligenten und Befähigten abzuziehen bedeutet, Mittelamerika weiter untergehen zu lassen, denn diese aktiven Menschen werden dringend im eigenen Land gebraucht. Diese Einwanderungspolitik der USA geht eindeutig zu Lasten anderer Länder. Das ist nicht einmal gut für die USA selber, denn bei wachsender Verelendung in Mittelamerika wird die illegale Imigration in das gelobte Land im Norden nur noch weiter steigen. Unter dem Strich ist das wieder nur eine weitere America first Idiotie dieses wertfreien und dümmsten Präsidenten, den die USA je hatten.

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