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Reform des Fragerechts: Bundestag will neue Lockerheit testen
AP/dpa

Gähnende Langeweile, leere Bänke: So sieht es oft bisher aus, wenn die Bundesregierung im Parlament Rede und Antwort steht. Jetzt soll die Debatte lebendiger werden - allerdings vorerst nur in einer Testphase.

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wladimir.andropowitsch 26.09.2014, 19:19
1. Was Klein-Angela gelernt hat,

das ist für Groß-Angela die intuitive Grundlage, auf der sich die geistig-moralische Macht- und Amtsmissbrauchsphilosophie nach Art des ZK- und der Kaderfunktionärsdiktatur offenbart.

Das mag die Frau ja schwatzen, bramabrasieren und salbadern, was ihr als schwäbischer Hausfrau auch immer in den Sinn kommt oder von einschlägiger Seite souffliert wird, die Grundströmung ihrer geistig-moralischen, ethisch-sittlichen und rechtlich-philosophischen Werteordnung bleibt dem System des autokratischen Totalitarismus verhaftet und kann niemals Gewähr dafür bieten, dass wir in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung werden leben können, es sei denn, wir treten wieder zu Montagsdemonstrationen gegen die Neue Kaderfunktionärsdemokratur an.

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vantast64 26.09.2014, 19:22
2. Klar, daß die CDU das ablehnt,

es könnten ja einige Leichen im Keller bekannt werden, wie sehr den Leuten bei Gesetzen ein X für ein U vorgemacht wurde. Im Dunkeln ist gut Munkeln.
Also besser schweigen, wie schon die Mafia wußte.

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Maya2003 26.09.2014, 19:34
3.

Diese Demokratie ist im Zustand der permanenten Apathie. Poltik - also das ringen um den richtigen Weg für Staat und Gesellschaft - findet in diesem von den Eliten sedierten Land kaum noch statt.
Stattdessen werden uns alternativlose Projekte präsentiert die in Hinterzimmerkungeleien zwischen wenigen Spitzenpolitikern, Vertreter der Industrie und Banken und einflussreichen Mediendynastien ausgehandelt wurden.
Der Deutsche Bundestag, einst DIE Stätte politischen Kampfs ist zu einer Volkskammer 2.0 degeneriert. Opposition ist kaum wahrnehmbar, die "allergrößte" GroKo funktioniert - und die paar Hansel der Linken nimmt niemand wahr.

Wir verspielen gerade unsere Zukunft als parlamentarische Demokratie - und kein Schwein regt sich auf. Das Wechselspiel Regierung-Opposition ist außer Kraft gesetzt, wird zur Farce, Opposition wird "gespielt".

Ist ja auch kein Wunder bei Parteien deren Programm zu 90% deckungsgleich ist - neoliberale Alternativlosigkeit als ultimative Form der "Volksherrschaft", zu Gunsten der Eliten versteht sich.

Die Väter der Verfassung und die politisch-geistigen Väter dieses Landes würden sich im Grabe umdrehen wenn sie sehen könnten wie aus "Bonn" "Berlin" wurde - man stelle sich nur Wehner oder Strauss in unserer "alles ist gut" Demokratie vor. Männer gegen Jungen, Adenauer gegen Merkel.
Aber solange Dieter Bohlen interessanter ist als Eurorettung oder Sozialabbau geht es uns ja gut - allen, sagt wenigstens die Propagandasekretärin.

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lollipoppey 26.09.2014, 20:04
4.

Eine offnenere und kritischere Debatte wäre wünschenswert und ein gutes regulativ. Es darf nur nicht für parteipolitische Scharmützel missbraucht werden.

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blurps11 26.09.2014, 20:26
5.

Zitat von wladimir.andropowitsch
das ist für Groß-Angela die intuitive Grundlage, auf der sich die geistig-moralische Macht- und Amtsmissbrauchsphilosophie nach Art des ZK- und der Kaderfunktionärsdiktatur offenbart. Das mag die Frau ja schwatzen, bramabrasieren und salbadern, was ihr als schwäbischer Hausfrau auch immer in den Sinn kommt oder von einschlägiger Seite souffliert wird, die Grundströmung ihrer geistig-moralischen, ethisch-sittlichen und rechtlich-philosophischen Werteordnung bleibt dem System des autokratischen Totalitarismus verhaftet und kann niemals Gewähr dafür bieten, dass wir in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung werden leben können, es sei denn, wir treten wieder zu Montagsdemonstrationen gegen die Neue Kaderfunktionärsdemokratur an.
Ironie des Schicksals: Die wirklich interessanten Informationshäppchen erfährt die Öffentlichkeit fast ausschliesslich durch Anfragen der Linken.

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xehris 26.09.2014, 20:47
6. Lebendige Streitkultur gegen DDR.2

Zitat von wladimir.andropowitsch
Das mag die Frau ja schwatzen, bramabrasieren und salbadern, was ihr als schwäbischer Hausfrau auch immer in den Sinn kommt oder von einschlägiger Seite souffliert wird, die Grundströmung ihrer geistig-moralischen, ethisch-sittlichen und rechtlich-philosophischen Werteordnung bleibt dem System des autokratischen Totalitarismus verhaftet und kann niemals Gewähr dafür bieten, dass wir in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung werden leben können, es sei denn, wir treten wieder zu Montagsdemonstrationen gegen die Neue Kaderfunktionärsdemokratur an.
Sie haben das Dilemma in einem Satz richtig zusammengefasst.

Im Laufe der Merkelschen Amtszeit wurden sowohl Opposition als auch die Medien als kritische Instanz weitgehend abgeschafft. Es breitet sich der Mehltau der politisches Korrektheit über dem Land aus und die Angst, etwas Falsches zu sagen.

Langeweile und Erstarrung, als Folge große Politikverdrossenheit in der Bevölkerung, sind die Folgen.

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ichsagemal 26.09.2014, 20:48
7.

... wir lassen einfach diesen Quatsch. Wir düsen in der Welt rum, besuchen geschichtsträchtige Orte, posen für schöne Fotos...
für die heimische Demokratie kämpfen ... wie uncool ist das denn?!

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xehris 26.09.2014, 20:52
8.

Zitat von blurps11
Ironie des Schicksals: Die wirklich interessanten Informationshäppchen erfährt die Öffentlichkeit fast ausschliesslich durch Anfragen der Linken.
Wenn Frau Wagenknecht oder Herr Gysi sprechen, schaut Frau Merkel meist gelangweilt wie auf dem Foto.
Oder sie beschäftigt sich demonstrativ mit anderen Dingen.

Ein Zeichen, dass klare Worte und eine echte Debattenkultur von ihr nicht erwünscht sind. Das muss endlich anders werden.

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claus.w.grunow 26.09.2014, 20:54
9. Langeweile

Das liegt sicher daran, dass "Big Brother" (die NSA) zuhört. Oder daran, dass die Politik überflüssig geworden ist. Das kann auch mit Vorsingen von Babyliedern nicht geändert werden, und Steinmeier kann nicht immer "Wutausbrüche" produzieren. Hauptsache die Bezüge werden automatisch erhöht.

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