Forum: Politik
Reform des Sexualstrafrechts: Schwesig schaltet sich in Fall Gina-Lisa Lohfink ein
DPA

Die mögliche Vergewaltigung von Gina-Lisa Lohfink befeuert die Debatte um das Sexualstrafrecht. SPD-Ministerin Schwesig und die Grünen fordern schärfere Gesetze - seit Monaten kommt die Reform nicht voran.

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puby 11.06.2016, 08:21
1. Verschärfung?

Tatsache ist wohl, dass bereits die bestehenden Gesetzte in diesem Fall ausreichen würden, da sediert wohl auch hilflose Lage bedeutet. Was hindert Richter dann in Zukunft daran ein Nein nicht als ei solches anzuerkennen ?

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maximovie 11.06.2016, 08:22
2. Guter Artikel, aber

Bin da völlig auf der Seite von Maas und Schwesig. Warum sollten wir ein nicht ausreichend gegen Vergewältigung vorgehendes Strafrecht denn beibehalten, aus "Tradition" oder "praktischen Gründen"?!
Organisiserte sexuelle Gewalt in Gruppen gegen Frauen ist ein brandaktuelles Thema, nicht erst seit Köln, auch in Indien, Ägypen usw. Natürlich brauchen wir dagegen zügig ein Gesetz. Wer so etwas Begrabschen nennt, versteht den Ernst der Situation nicht.

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ympertrymon 11.06.2016, 08:24
3. Verantwortung der Politiker ...

In einem anderen Beitrag war zu lesen, Deutschland habe bereits 2011 einen völkerrechtlich verbindlichen Vertrag unterzeichnet, wonach die besagte Nein heißt Nein-Regelung umgesetzt werden müsse. Und unsere Regierung wird erst jetzt tätig? Es wird Zeit, dass Politiker rechtlich belangt werden können für derartige Rechtsbrüche und Unterlassungen. Die Politik ist hier verantwortlich für das was dieser Frau soeben angetan wird. In erster Linie unsere seit 2011 im Amt befindlichen Justizminister. Dass diese nicht vor Gericht stehen ist eine ebenso große Schande wie diese widerliche Vergewaltigung.

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coyote38 11.06.2016, 08:27
4. Die Stimme aus dem Gepäcknetz ...

Woher wusste ich nur, dass uns DIESER politische "Beitrag" nicht erspart bleiben würde ...?

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frank.w 11.06.2016, 08:31
5. Richtig! Nein heißt Nein!

Die einzige Frage, die sich mir stellt, wie das nachgewiesen werden soll, den nur selten gibt es Videoaufzeichnungen?

Oder wird das jetzt verpflichtend?

Was, wenn ein Nein in's (Vor)spiel mit eingeflochten wird?
Nicht jede/r mag einen juristisch korrekt durchgeführten Geschlechtsverkehr?

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Lupus39 11.06.2016, 08:34
6.

Laut Gericht war es keine Vergewaltigung. Warum behaupten die Medien dennoch, dass es eine war?

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buktu1975 11.06.2016, 08:34
7. Nicht schon wieder

Unabhängig vom Fall Lohfink: auch wenn man es tausendfach wiederholt, bleiben viele Behauptungen in diesem Artikel falsch. Was soll diese Desinformationskampagne?

http://www.zeit.de/2014/42/strafrecht-vergewaltigung-missbrauch


---- Herr Fischer ist Kolumnist der Zeit und seine Kolumnen sind Meinungstexte, während unsere aktuelle Berichterstattung objektive Sachverhalte widergibt. Von Desinformationskampagnen kann keine Rede sein.
Redaktion Forum

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marecs 11.06.2016, 08:36
8. nein heißt nein

is super in der Theorie. aber wie soll das in der Praxis funktionieren?
in Frau lohfinks Fall waren die vermeintlichen Täter so blöd und haben gefilmt. aber vor Gericht steht dann wohl meist Aussage gegen Aussage und das Verfahren wird eingestellt...
vielleicht hilft ja Öffentlichkeitsarbeit dagegen, Plakate mit schrecklichen Bildern und Sprüchen wie "das könnte ihre Schwester oder Mutter sein".
leider steht man diesem Problem hilflos gegenüber und ich habe auch keine wirkliche Lösung parat.

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timmx 11.06.2016, 08:38
9. Schande

Schon alleine die Tatsache, dass ein Artikel wie dieser geschrieben werden muss, ist bester Beweis für die Rückständigkeit des Sexualstrafrsechts. Erbärmlich Deutschland.

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