Forum: Politik
Reformen: SPD sucht nach Zukunft
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In Umfragen dümpelt die SPD bei 25 Prozent herum - zu wenig für einen angestrebten Sieg bei der nächsten Bundestagswahl. Das "Projekt Zukunft" soll das nun ändern.

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warumeigentlich 24.03.2015, 10:06
90. So so

das ist also das Konzept der SPD. Die "neue Gerechtigkeit" ist wohl der bucklige Verwandte der neuen sozialen Marktwirtschaft. Daß mehr Einwanderung den Fachkräftemangel beseitigt ist einfach der größte Blödsinn. Auf ca. 10 Einwanderer finden 2-3 eine Einstellung, meistens im Niedriglohnsektor. Die restlichen 7 muss die Allgemeinheit bezahlen. Ferner entstehen noch Zusatzleistung für Umbauten der Schulen (Gebetsräume) oder neue Asylbewerberheime mit Sicherheitsdiensten die ganze Infrastruktur halt. Nein, die SPD ist unwählbar.

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docmillerlulu 24.03.2015, 10:07
91. Ein gutes Konzept für die SPD wäre auch einfach mal zu regieren!

Gabriel hatte es in der Hand und hätte Rot-Rot-Grün regieren können. Das Volk hatte ihm die Legitimation dazu gegeben. Das Problem für Gabriel aber war, daß er mit dieser Regierung zwar eher die Interessen des Volkes als denn die der mächtigen vertreten hätte. Damit wäre er zwar Kanzler geworden, das hätte aber das Aus für all die gut bezahlten Pöstchen der Genossen nach einer Abgeordneten-Karriere bedeutet.

Das hat er seinen Parteibonzen nun wirklich nicht zumuten können.

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garfield 24.03.2015, 10:08
92.

Zitat von hannac.
So eine abgedroschne und heuchlerische Floskel. Klar, neue Gerechtigkeit mit TTIP, lachhaft!! Abgesehen von dem mittragen der jetzigen Außenpolitik. Nein Danke! Geht in die Opposition und zeigt wofür ihr wirklich steht!
Selbst DANN klatschen sie noch Merkel Beifall und helfen ihr, falls eine Abstimmung mal eng wird.
Die sPD spielt in der "Opposition" stets Regierungspartei und in der Regierung stets "Oppositionspartei" - und immer so, dass Merkel sich nie Sorgen machen muss.

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Ontologix II 24.03.2015, 10:10
93. Wahlen werden in der Mitte gewonnen

Die SPD hat nach Helmut Schmidt die Mitte aufgegeben und nährt sich von Randgruppen. Die werden aber schon von den Grünen bedient. Außerdem, solange die SPD weiterhin ihre inneren Konflikte über die Medien austrägt, wird sie in ihrem Viertel-Getto bleiben.

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hypnos 24.03.2015, 10:10
94. Vvom Flughafen zur Mall, jetzt das Schloss

Zitat von Jobuch
... Aber kaum geht es drum, Geld der Bürger rauszuschmeißen, was ihnen nicht gehört, da sind sie noch größer als die CDU, ...
Olympia Berlin vergeigt. Jetzt macht sich der Berliner Oberbürgermeister Müller (SPD) auf, das Schloss-Museums-Projekt in den Sand zu setzen. Nach Jahren der abgeschlossenen Planung will er jetzt ein Heimat-Museum im Berliner Teil des Schlosses. Mehrkosten und Bauverzögerungen sind programmiert. Die SPD hatte ja auch den BER vom Flughafen zur Mall umplanen lassen.

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nic 24.03.2015, 10:11
95.

Sich Fragen wann der Abstieg begann und dort ansetzen oder das S in SPD streichen. Dann dürfte es auch wieder funktionieren.

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nic 24.03.2015, 10:16
96.

Zitat von epicur
Solange eine Koalition mit der Linken im Hintergrund lauert ist die SPD für viele nicht wählbar.
Richtig, leider gibt es auch in der SPD noch Leute (neben den potentiellen Wählern), die kein Problem haben mit neoliberalen Parteien wie der CDU zu koalieren, aber mit einer Partei, die eigentlich das macht was die SPD machen sollte, nicht. Übrigens gäbe es doch die Linke gar nicht, wenn die SPD ihrem S folgen würde.

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nic 24.03.2015, 10:18
97.

Zitat von godot75
Eigentlich ist es offensichtlich, aber noch mehr Gremien und Arbeitsgruppen werden den Blick nur noch mehr verschleiern. Und am Ende ist wieder der Wähler Schuld, der es einfach nicht versteht, was die SPD will. P.S.: Das gilt für alle Parteien
Am Ende wird wohl wieder mal nur eine andere Farbe kommen. Vielleicht wieder Himmelblau anstatt Magenta.

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Guardini 24.03.2015, 10:20
98. Grossartige Idee - KOZU

wie waere es, wenn die SPD erst einmal all die Projekte der Vergangenheit analisieren wuerde?
Dann waere das Projekt Zukunft sicher von Erfolg gekroent

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hanfbauer2 24.03.2015, 10:28
99. Holzauge sei wachsam!

Wenn alte Verräter von "Neuer Gerechtigkeit" schwafeln,
kommt bestimmt wieder so eine Müntefering-Parole heraus wie: "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen".
Vielen Dank im Voraus liebe Spezialdemokraten!

Heute unvorstellbar, dass es früher eine Zeit gab in der das Wort "Reform" noch positiv besetzt war...

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