Forum: Politik
Reformen: SPD sucht nach Zukunft
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In Umfragen dümpelt die SPD bei 25 Prozent herum - zu wenig für einen angestrebten Sieg bei der nächsten Bundestagswahl. Das "Projekt Zukunft" soll das nun ändern.

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fx33 24.03.2015, 10:45
110. So oder so.

Zitat von ayberger
ideologisch-sture Waffenexportbeschränkung aufgeben, Exporte bringen Arbeitsplätze, Einkommen, Steuern und Sozialbeiträge - Achtung: in 2015 werden 550.000 Asylanten und Flüchtlinge erwartet, deren Milliardenkosten können nur über Produktionund Einnahmen gestemmt werden.
Wenn wir genug Waffen exportieren, schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Ersten kommen weniger Flüchtlinge, weil viel mehr vor Ort mit deutschen Waffen gleich final am Flüchten gehindert werden und zweitens brummt bei uns die Rüstungswirtschaft derart, dass für die paar Flüchtlinge, die die deutschen Waffen überleben, genug Arbeitsplätze vorhanden sind.

Oder aber - viel wahrscheinlicher - die deutschen Waffen erhöhen die Flüchtlingsströme, weil mit Hilfe dieser Waffen noch mehr bewaffnete Konflikte in der Welt ausgetragen werden.

Suchen Sie sich die wahrscheinlichere Variante aus.

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Baer5 24.03.2015, 10:47
111. Glaubwürdigkeit

Das Problem der SPD ist, dass sie seit 2002 ihre Glaubwürdigkeit verloren hat. Die Strategie, im Wahlkampf (oder kurz davor) interessante sozialdemokratische Ideen ("Heuschrecken") zu propagieren, wird bei Herrn Oppermann und Herrn Gabriel ebenso wenig aufgehen wie zuvor bei Herrn Steinbrück. Zu oft hat man lernen müssen, dass da nur Gerede produziert wird und nach der Wahl munter mit der neoliberalen Umgestaltung der Gesellschaft weitergemacht wird: das verdeutlicht auch der Einsatz des Herrn Gabriel für TTIP. Der sozialdemokratisch eingestellte Wähler will diese Art "Verbalpolitik" nicht. Das einzige, was der SPD ihre Glaubwürdigkeit zurückbringen könnte, wäre ein radikalen personeller Neubeginn - ohne die ganzen alten Kämpfer von der neoliberalen Front, von Oppermann über Gabriel bis Steinmeier.

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peterdkrause 24.03.2015, 10:48
112. Blablabla...

Wenn die SPD es nicht endlich schafft, sich wieder den grundlegenden Fragen und Problemen der "kleinen Leute", den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen zuzuwenden und hierfür klare Lösungen anzubieten, wird das nix mehr! Und diese Probleme sind trotz z.T. guter Arbietsmarktdaten weiterhin vorhanden: Angefangen von der drohenden Altersarmut über die zunehmenden Steigerung der Mieten in den Ballungszentren bis hin zu den lächerlichen Gehältern in den Pflegeberufen und der zum Teil in manchen Städten absurden Situation in den öffentlichen Schulen usw.. Wenn man natürlich der Meinung ist - und so hat man bei einigen Führungspersonen in der SPD den Eindruck -, dass es diese Probleme nicht (mehr) gibt oder diese weniger wichtig sind und man sich stattdessen mit "Nebenschauplätzen" wie der "Frauenqoute" und der Straßenmaut u.ä. beschäftigen will, dann sieht es schlecht aus. Denn: dafür wird die SPD nicht gebraucht, das können "Mutti" und die bürgerlichen GRÜNEN auch. Wenn die SPD nicht klar die Interessen der abhängig Beschäftigten, der "Kleinen Leute" vertritt, dann macht das keiner! Und wenn die SPD dies niht macht, dann .... findet sich vielleicht bald jemand anderes - hoffentlich.

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Marut 24.03.2015, 10:48
113. Träum weiter

Das hier angedachte kann vielleicht Veränderungen im Bereich von ein paar Prozent bewegen, es ändert aber nix daran, dass die SPD in keinen Bereich vorstößt, in dem sie außerhalb der großen Koalition (mit)regierungsfähig wird. Schon bei der nächsten Bundestagswahl, bei der leider wohl mit einem Einzug der AfD gerechnet werden muß, werden auch alle anderen Mehrheiten, bei denen die SPD eine gestaltende Rolle spielt, unrealistisch. Gibt es in dieser Wahlperiode wenigstens noch faktisch eine Mehrheit auf der linken Seite, so wird auch das mit einer weiteren Partei im Parlament selbst theoretisch unmöglich.
Wenn die SPD an ihrer Situation wirklich etwas ändern will, dann reicht es nicht, an Gesetzen, die auch die CDU mittragen kann, ein bißchen Sozioaldemokratie unterzubringen - die nötige Gezeitenwende erreicht man nicht mit homöopatischem Handeln - da muß schon ein bißchen mehr sichtbar werden. Da sind eben Themen wie TTIP, Widerstand gegen die amerikanischen Erpressungen im Fall Snowden und letztendlich eine langfristige Entwicklung eines neuen Gesellschaftsvertrages, in dem in Zukunft der Mensch nicht länger der Störfaktor für noeliberale Profitoptimierung eines kleinen Teiles der Gesellschaft ist.
Den Rest könnt ihr vergessen, so bleibt ihr CDU-Steigbügelhalter auf Jahrzehnte.

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marcw 24.03.2015, 10:52
114.

Zitat von JaIchBinEs
.. und "der Märkte".
Was dort nicht steht: "Eigentum ist pfui. Seine Anhäufung soll durch staatliche Entwendung und Neuverteilung unterbunden werden."

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Stefan_C 24.03.2015, 10:54
115. Alterung der Gesellschaft

"Deutschland stehe vor neuen Herausforderungen, etwa wegen der Digitalisierung, der Globalisierung, der Alterung der Gesellschaft" ... und für letzteres hat die SPD die Rente mit 63 erfunden. Soviel zu deren Problemlösungskompetenz. Der beste Lösungsansatz für Deutschlands neue Herausforderungen ist, dass die SPD dies alles aus der Opposition heraus begleitet.

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bonngoldbaer 24.03.2015, 10:55
116. Endlich

"Wir sind darauf angewiesen, dass Arbeitskräfte aus dem Ausland zu uns kommen. Sonst gefährden wir unseren wirtschaftlichen Wohlstand, den Zusammenhalt der Gesellschaft, unsere sozialen Sicherungssysteme; und die umlagefinanzierte Rente wird immer kleiner ausfallen."

Jetzt wissen wir endlich, warum die SPD noch mehr darauf bedacht ist, Griechenland ins Elend zu treiben als die Union. Sie will die qualifizierten Griechen zwingen, nach Deutschland zu kommen und unsere Renten zu zahlen statt die ihrer Großeltern.

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otto_iii 24.03.2015, 11:01
117. 790

Zitat von peterdkrause
Wenn die SPD es nicht endlich schafft, sich wieder den grundlegenden Fragen und Problemen der "kleinen Leute", den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen zuzuwenden und hierfür klare Lösungen anzubieten, wird das nix mehr! Und diese Probleme sind trotz z.T. guter Arbietsmarktdaten weiterhin vorhanden: Angefangen von der drohenden Altersarmut über die zunehmenden Steigerung der Mieten in den Ballungszentren bis hin zu den lächerlichen Gehältern in den Pflegeberufen und der zum Teil in manchen Städten absurden Situation in den öffentlichen Schulen usw.. .
Und dann will Oppermann die SPD durch die Forderung nach noch mehr Zuwanderung attraktiver machen... und damit die Konkurrenz für gering Qualifizierte und den Druck auf Wohnraum einfachen Standards noch weiter erhöhen. Glaubt die SPD ernsthaft, die Leute merken nicht, dass das ganze Gerede vom angeblichen "Fachkräftemangel" nur Arbeitgeberinteressen dient?

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mebschmw 24.03.2015, 11:03
118. Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!

Wenn ich TTIP-Gabriel schon vor Wirtschaftsbossen reden höre, weiß ich, dass ich niemals wieder SPD wählen würde. Eine neoliberale Rentnerpartei, in fast allen Fragen der Zukunft ohne Antwort. Man drückt sich um jede Maßnahme, die die Schere zuwischen arm und reich wenigstens abmildern würde. Klientelpolitik für´s Bürgertum. Besitzstandswahrung ohne Visionen von einer gerechten Gesellschaft. Identische Zielgruppe zu Merkel. Ego: Die SPD ist flüssiger als flüssig, überflüssig!

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gerald246 24.03.2015, 11:16
119. In der Rüstungsindustrie arbeiten Wähler

Zitat von fx33
Wenn wir genug Waffen exportieren, schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Ersten kommen weniger Flüchtlinge, weil viel mehr vor Ort mit deutschen Waffen gleich final am Flüchten gehindert werden und zweitens brummt bei uns die Rüstungswirtschaft derart, dass für die paar Flüchtlinge, die die deutschen Waffen überleben, genug Arbeitsplätze vorhanden sind. Oder aber - viel wahrscheinlicher - die deutschen Waffen erhöhen die Flüchtlingsströme, weil mit Hilfe dieser Waffen noch mehr bewaffnete Konflikte in der Welt ausgetragen werden. Suchen Sie sich die wahrscheinlichere Variante aus.
Se haben ja eine schön einfache Weltsicht. Die Konflikte aus denen Flüchtlinge kommen, werden nicht mit deustchen Waffen beliefert (zu teuer) sondern mit chinesischen oder ukrainischen. 80 bis 90% der Flüchtlinge sind Wirtschaftsflüchtlinge die nicht aus einem Konfliktland kommen, sondern z.B. aus Tunesien oder Gambia.

Und, in der Rüstungsindustrie arbeiten 500.000 Menschen (Wähler), in den Zulieferbetrieben etwa 1,5 Mio (ebenfalls Wähler). Wenn eine Partei diese ignorieren will oder kann, ist das das Problem der Partei. Ich nehme mal an dass keiner dieser 2 Mio die SPD wählen wird. Ob die SPD 2 Mio Wähler von links aussen dafür gewonnen hat wage ich zu bezweifeln. Und die Asylbewerber die Frau Fahimi so umwirbt sind keine Wähler. Ob Gabriels Nähe zum Vorsitzenden der türkischen Gemeinde der SPD mehr Stimmen bringt als es sie kostet bezweifle ich ebenfalls.

Schen Sie sich aus ob sie mit Träumen untergehen oder in der Realität überleben wollen

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