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Reformpapier: Schulz rechnet mit eigenem Wahlkampf ab
DPA

Was nun, SPD? In einem Grundsatzpapier zieht Martin Schulz eine ernüchternde Bilanz des eigenen Wahlkampfs, skizziert den Weg nach vorne und kündigt an, den Parteivorsitz künftig per Urwahl klären zu lassen.

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kenterziege 05.11.2017, 18:38
1. Selbstkritik war ein Merkmal der

Führungskräfte im sozialistischen Lager. Man versuchte durch Selbstkritik der Kritik durch andere zuvorzukommen und somit den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen bzw. zu retten.
Früher trat man im Westen einfach zurück! In Japan erfolgte oft noch Schlimmeres!

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mirage122 05.11.2017, 18:39
2. Immerhin ...

... sind die Sozen bereit, Fehler ein zu gestehen und ihre eigene Person zu überdenken und in Frage zu stellen.
Während unsere Bundeskanzlerin beim besten Willen nicht weiß, was sie falsch gemacht hat und auch vergessen hat, was sie zum Thema Klima bis 2020 versprochen hat.

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archivdoktor 05.11.2017, 18:45
3. Na ja...

.....Papiere, Vorschläge, Kommissionenm Wahlen, Urwahlen und, und.....Wird alles für die Katz sein: denn das Problem ist er selbst! Er muss auch nicht seine Parteimitglieder überzeugen, sondern einen Teil der 80%, die in nicht gewählt haben!

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jetbundle 05.11.2017, 18:46
4. Weg in die Sackgasse

Über den Parteivorsitz per Urwal entscheiden zu lassen wird die SPD richtig auf's Abstellgleis bringen. Schon lange zeichnet sich ab dass die Parteibasis auf einen fast schon sozialistischen Kern zusammen geschrumpft ist, der politisch weit von einer regierungsfähigen modernen sozialdemokratischen Partei entfernt ist. In Großbritannien bei Corbyn, in den USA mit Trump auf der rechten Seite und (fast) Sanders auf der linken Seite hat man gesehen dass Urwahlen überwiegend Populisten und Ideologen hervor bringen. Das Manöver ist aber durchschaubar, weil Schulz so seinen Posten retten will.

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grommeck 05.11.2017, 18:46
5. Ein guter Anfang!

Was fehlt ist ein Zugpferd, denn das ist er leider nicht, aber das kommt vielleicht noch. Und bitte.....nicht wieder einen „Wirtschaftsvertreter“. Die haben wir in den anderen Parteien in großer Zahl.

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goethestrasse 05.11.2017, 18:46
6. Keiner hat mehr einen Arsch in der Hose

..jedwede Verantwortung wird auf die Parteimitglieder geschoben. Andererseits werden Volksentscheide abgelehnt. Wie passt das zusammen ? Ein Häuflein Grüner wird am end eüber Jamaika entscheiden.

Wo sind die 100% Zustimmung und der daraus resultierende Vertrauensvorschuss hin ? entweder er kanns oder Schulz soll Scholz machen lassen. Oder...er lässt sich von Nahles vom Hof jagen bzw. den Dolch in den Rücken .

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GueMue 05.11.2017, 18:48
7. Das ist alles Unsinn, weil Zielpublikum die Lehrerin ist

die SPD muss modern werden. Dies heisst den heterogenen und doch eher schwachen einen Weg zeigen, der Aengste beseitigt und nicht unterdrueckt. Es muss klare Position zu Fluechtlingen geben. Die Stellung des. Verbeamteten Lehrers klappt nicht. Sie trifft nicht die Wirklichkeit der Massen.

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paulvernica 05.11.2017, 18:48
8. Fehleinschätzung

Das Problem ist nicht, dass der Wähler nicht verstanden hat was die SPD will, sondern dass der Wähler verstanden hat was die SPD will.
Und was die Rückgewinnung der Wähler von der AFD angeht, sollte er besser nichts von der Einführung eines islamischen Feiertages schwafeln, denn dann könnte die AFD nochmal 10% dazu gewinnen.

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Darwins Affe 05.11.2017, 18:51
9. Kleingeister

Keiner hat mehr den Anstand nach glorios verlorener Wahl zurückzutreten: Schulz, Merkel und auch Seehofer. Man klammert sich ans Pöstchen bis man mit Schimpf und Schande weggejagt wird.

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