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Reformpapier: Schulz rechnet mit eigenem Wahlkampf ab
DPA

Was nun, SPD? In einem Grundsatzpapier zieht Martin Schulz eine ernüchternde Bilanz des eigenen Wahlkampfs, skizziert den Weg nach vorne und kündigt an, den Parteivorsitz künftig per Urwahl klären zu lassen.

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kruderich 05.11.2017, 21:31
60. Soso

Soso...es soll also noch mehr Kohle in die neuen, rechten Bundesländer gesteckt werden (darauf läuft es ja dann hinaus): Mal schauen wie das bei den Hartz 4 Geschädigten und den Arbeitnehmern im Westen ankommt...ich könnten k...n!!! Werdet endlich wach: Grundeinkommen, Einheitsrente (Mix aus Steuerfinanzierung und Beitragdzahlungen....1200 Euro für jeden...wer mehr will muß privat vorsorgen...ALLE zahlen ein), Drastiche Reduzierung des Beamtenapparats, Sozialer Wohnungsbau,..usw. Themen gibts genug, aber die SPD gehört den Neoliberalen Schröderanhängern wie Gabriel und "Prügel"Olaf Scholz! So lange DIE die SPD lenken, glaub ich dieser Partei nix und fordere sie auf das Wort "Sozial" aus dem Parteinahmen zu streichen...was bleibt dann über? Eben...nix...so wie es jetzt ist...eine Partei des nix für die sozial Schwachen!

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eckbusch 05.11.2017, 21:36
61. Phrasen

NICHTS hat diese Partei an Lösungsvorschlägen außer opportunistischen Phrasen, die von Jahrzehnten der eigenen politischen Verantwortung ablenken sollen.

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Aranea avicularia 05.11.2017, 21:37
62. Nun ja

es nützt nichts. Schulz war eine Fehlbesetzung und wird es immer bleiben. Mit ihm an der Spitze steuert die SPD auf die 10% Marke zu. Man vergleiche einmal Wagenknecht mit Schulz. Intellektuell liegen zwischen den beiden nicht nur Welten, sondern Galaxien.

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burgundy 05.11.2017, 21:42
63.

Zitat von sven_schlick
schon die gute Arbeit der letzten vier Jahre nicht honoriert wurde, dann wäre eine neue Groko Selbstmord..und "der Wähler" soll sich mal daran erinnern, welche Partei IMMER den Karren aus dem Dreck ziehen musste und aufrecht für die Demokratie stand. Wer hat denn 1933 gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz gestimmt? Nur die SPD. Also mal langsam mit "aus dem Bundestag schicken".
Es tut mir leid, aber Hitlers Ermächtigungsgesetz liegt nun schon eine Weile zurück, und auf diesen Lorbeeren braucht sich eine SPD nicht auszuruhen, die heute gebraucht würde. Aber diese heutige SPD entzieht sich ihrer Verantwortung. Alle grossen Parteien hatten gleichermassen verloren, die SPD stand also nicht allein als Verlierer da. Es gab nicht den geringsten Grund, sich in den Schmollwinkel zurückzuziehen. Auch deswegen nicht, weil die SPD in der Opposition genau da weiter macht, wo sie in der GroKo aufgehört hat. Auch das Personal ist an Bord geblieben. Woher die Erneuerung kommen soll, ist mir schleierhaft. Aber die ist ja auch gar nicht gewollt. Es bleibt bei Lippenbekenntnissen, und dafür ist jedes Bundestagsmandat eigentlich zu teuer. Daher sollte sich die SPD, wie die FDP, zunächst einmal in der APO erneuern. Dann kann man weiter reden.

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telarien 05.11.2017, 21:48
64. Wer ist denn Schulz?

Wir wollen es bitte nicht vergessen, Schulz ist ein Eurokrat und Best-Buddy vom Finanzmagnat Juncker. Schulz macht genau so viel für die deutsche Unterschicht wie Trump in den USA für seine. Nur ist in Deutschland der Wähler (noch) nicht genauso dämlich. Neuanfang ist gut, aber es wird bei Worthülsen bleiben.

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tomlex27 05.11.2017, 21:49
65. Wenn ich nicht mehr weiter weiß,

...gründe ich einen Arbeitskreis. Schulz sollte sich mal rauskürzen, damit wäre der erste Schritt getan. Der Mann hat aber auch keine Einsicht in die Notwendigkeiten, und ich nicht mit ihm, einem SPD- Wähler der die Schnauze davon voll hat, dass eine Vollgraupe und ein Nichtperformer aus Brüssel mit dem Wahlergebnis überhaupt noch was bestimmen darf und nicht endlich Leine zieht. Die Leute haben heutzutage aber auch gar keinen Anstand mehr. Ganz ehrlich, können sie sich vorstellen, dass so einer Kanzler wird? Ich nicht, ich will auch nicht mehr, der muss weg und meinetwegen kann die SPD irgendeinen Fuzzi aus Buxterhude auf die Position stellen. Was der immer und leider auch viele andere in der SPD noch nicht kapiert haben, ist die der Umgang mit der Flüchtlingskrise, bzw. das komplette rauskürzen wollen des Themas. Wo der Wähler sein Kreuz gemacht hat, wissen wir alle. Was für Herrn Schulz in seiner Mondumlaufbahn als goldig erscheint ist für den für dumm und beknackt gehaltenen Bürger der nackte Horror und Terror, der es auch tatsächlich ist. Aber weiter so, in vier Jahren verdoppelt die AFD dann eben das Ergebnis.

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erdmann.rs 05.11.2017, 21:55
66. Die Abrechnung mit dem eigenen Wahlkampf

"Die Worte hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube".
Martin Schulz unterscheidet sich nach der BTW von der Kanzlerin
insbesondere auch dadurch, dass er einräumt, er selbst und seine
Partei hätten im Wahlkampf etliche Fehler gemacht.
So geht er dann auch mit seinem eigenen Wahlkampf ins Gericht: "Nicht die Medien, nicht die Demoskopen und auch nicht die politischen Gegner sind schuld an unserer Wahlniederlage", heißt es. "Der Kanzlerkandidat und die gesamte SPD haben diese Wahl verloren." Das klingt erstmal ganz vernünftig und ist ganz sicher auch richtig.
Dann aber kommt wieder der kleine Größenwahn bei ihm durch,
da gibt er wieder der "Mister 100 Prozent", für den er sich hält.
"Eine verständliche Erzählung, wo wir mit dem Land hinwollen, fehlt - und damit eine wesentliche Voraussetzung für echte Zukunftskompetenz."
Es klingt - sicher nicht nur in meinen Ohren - reichlich vermessen,
wenn eine 20%-Partei glaubt bestimmen zu können (zu müssen),
"wo w i r - die SPD - mit dem Land hinwollen."
"Eine verständliche E r z ä h l u n g fehlt, meint er.
Eine Erzählung ist aber nicht unbedingt d a s,
was er oder die SPD vorlegen müssten, wenn sie sich
irgendwann aus der Schmollecke wieder hervor trauen.
"Erzählungen" haben Herr Schulz (und natürlich auch viele andere
Politiker aller Parteien) schon zur Genüge vorgetragen.

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henninghaas 05.11.2017, 22:07
67. Ablenkung

1. Blasser Kanzlerkandidat - eher Bürokrat als charismatischer Politiker
2. Falsche Schwerpunkte gesetzt - weg von Agenda hin zu Arbeitnehmerpartei erforderlich
3. Falsche Entscheidung nach der Wahl auf keinen Fall in die Große Koalition, große Koalition nur mit mehr Sozialschwerpunkt durchsetzen erforderlich

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Werner_Schmitt 05.11.2017, 22:09
68. Er hat es immer noch nicht begriffen

Die Wähler hätten nicht den Wirtschaftskurs der SPD verstanden. Sie brauchen einen Ostbeauftragten. Eine App dazu. Hallo Herr Schulz! Was haben uns denn die SPD Regierungen bisher beschert ? Niedriglöhne, Rentenkürzung, Zweiklassenmedizin. Die Wähler haben die Nase voll von dieser Arbeiterpatei.

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sir wilfried 05.11.2017, 22:18
69. Ja, kann er

Zitat von deglaboy
Immerhin, Schulz kann Fehler zugeben. Merkel nicht und die Journaille rückt ihr nicht auf den Pelz. Wozu ist sie dann da? Zum Hofberichterstatten? Mal sehen, ob Merkel kontern kann. Bisher war das nur nach dem Schema: "Ja ich habe damals Fehler gemacht, aber ich würde es genauso wieder machen."
Schulz kann im Gegensatz zu Merkel Fehler zugeben, und fast bin ich geneigt, ihm zu glauben, daß das nicht nur Lippenbekenntnisse sind. Die CDU profitiert noch immer von der antikommunistischen Propaganda, die seit Kaiser Wilhelm in immer neuen Varianten Hirne vernebelt. Deren Stammwählerschaft aus Ewiggestrigen, Besitzbürgern und Bild-Lesern kann allenfalls die AfD gefährlich werden (daher auch das Feuer aus allen Rohren gegen die AfD). Endlich macht sich in der SPD die Erkenntnis breit, daß der Feind nicht links steht und daß sie mit der Ausschliesseritis von Koalitionen mit der Linken in eine CDU-Falle getappt ist. Hoffentlich! Ob Herr Schulz als Repräsentant einer neoliberalen EU taugt, dies glaubhaft zu vermitteln, darf leider bezweifelt werden.

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