Forum: Politik
Regierungsbildung in Bremen: Grünen-Spitze schlägt Verhandlungen mit SPD und Linkspar
Carmen Jaspersen/ DPA

Der Landesvorstand der Grünen in Bremen schlägt den Parteimitgliedern Koalitionsverhandlungen mit SPD und Linkspartei vor. Das teilte Landeschef Hermann Kuhn am Mittwochabend mit.

Seite 11 von 12
sj_comment 05.06.2019, 22:36
100. Wenn man die Wahl hat

zwischen Pest und Cholera, würde ich aus medizinischen Gründen die Cholera nehmen, die ist mit guten Medikamenten besser behandelbar! RRG ist definitiv besser, als das CDU konservative Abgrasen im Rechten Flügel! Wenn der Wähler sich nicht bald entscheidet, ob er mehr für Klima, soziale Gerechtigkeit oder für weiter so, es lebe die Wirtschaft um jeden Preis, dann regieren hier irgendwann doch noch die Weigels und Gaulands und dann wird es für einige echt ungemütlich! Dann ist Auswandern angesagt! Dann sind wir im Flüchtlingsstrom, denn ich trage keine Stiefel und keine Koppel mehr!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
doc_snyeder 05.06.2019, 22:41
101. Das war doch klar

Und das werden diese drei Parteien, die eigentlich nur drei Spielarten einer einheitlichen Linkspartei sind, immer wieder probieren. - Und dann hat Wagenknecht ihre Sammlungsbewegung schon verwirklicht. Die Sozialdemokraten haben erst die Grünen als Partner akzeptiert. Dass sie das auch mit den Linien tun würden, war von Anfang an klar und ist ja jetzt in mehreren Bundesländern bereits Realität.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
LinkerTyp 05.06.2019, 23:12
102. Wähler wollte Links

An alle die solche Sprüche bringen wie "Der Wähler hat die CDU gewählt und will keine SPD mehr" Wenn der sogenannte "Wähler" nur die CDU haben wollen möchte, dann hätte die CDU 51%. RRG hat halt die Mehrheit, Jaimaka hätte die auch, aber die Grünen wollen keine Jamaika, warum sollte auch eine linke Partei mit rechten Parteien eine Koalition bilden, wenn sie auch mit linken Parteien eine Koalition bilden könnte?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
charlybird 06.06.2019, 01:40
103. Dann

Zitat von artep
Das kann man so interpretieren, dass ein BM von der CDU gewünscht wurde und dass, falls so eine Koalition nicht gebildet werden kann, Neuwahlen anstehen. Dann wissen die Bürger ja, worums geht und können ihre Meinung dezidierter äußern. Schließlich kann der einzelne Bürger in seiner einsamen Wahlkabine nicht wissen, was er mit seinem Kreuz anrichtet. Sowas wäre doch mal ein Hauch von Demokratie !
könnte man nach Ihrer Auffassung von Demokratie solange wählen bis es den Konservativen irgendwann genehm ist ?
Am 26.5. kam auf jeden Fall erst einmal das dabei raus, ich würde es als ein Votum für ein Links von der Mitte interpretieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Stereo_MCs 06.06.2019, 02:59
104. RRG war in den Umfragen vor Jamaika

An alle die hier vom Missachtung des Wählerwillens schwadronieren.
Nach der Wunsch-Koalition gefragt, waren mehr Leute für RRG als für Jamaika.
So viel zu euren Unken Rufen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rainerwäscher 06.06.2019, 06:51
105. das letzte Wort

Rot-Grün-Rot - es ist noch gar nicht gesagt, ob alle in der SPD das mitmachen. Es gibt hier auch etliche Sympathien für Schwarz-Rot. Hoffentlich geht das gut. Ypsilanti läßt grüßen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stagedoor 06.06.2019, 07:11
106. Ihr lieben Rechten

Wie kommt ihr auf eure Thesen? Mit Vernunft und Ratio offensichtlich nicht. Die CDU ist mit kleinem Vorsprung stärkste Kraft geworden. Gleichzeitig gibt es eine mitte-links Mehrheit. Von einer Mehrheit in diesem Sinne spricht man, wenn diese drei Fraktionen 50+ der Sitze auf sich vereinigen kann. Dies ist hier der Fall. So und jetzt hätte ich gerne, dass jemand zum 26. mal schreibt, Bremen wäre dem Untergang geweiht, und der Wählerwille würde nicht respektiert. Dies trägt nämlich wahnsinnig ertragreich zu einer offenen Diskussion bei. Wer möchte als erstes?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hausfeen 06.06.2019, 07:22
107. Der Wähler wählt eine Partei und keine Koalition.

Zitat von kunstturner
Die SPD ist abgewählt worden. 6 traditionell SPD - regierte Stadtteile sind an die CDU gegangen. So ähnlich auch in Bremerhaven. Herr Sieling hat keine Authentizität und Glaubwürdigkeit mehr. Hier geht es um reinen Machterhalt. Zudem hat Rot - Grün den Bürgerentscheid zu verantworten, bei dem jetzt schon Massen an Geld verpulvert wurden. Wo waren die "neuen mutigen Ideen" in den letzten Jahren? Fehlentscheidung pur
Auch nicht den Bürgermeister, MP oder Kanzler.

Welche Koalition der Wähler wünscht ist Gegenstand von Umfragen. Aber Umfragen bestimmen nicht die Mehrheitsverhältnisse, sondern die Wahl.

Deswegen ist es durchaus möglich und auch demokratisch, dass nicht der größte Partner in einer Koalition den Regierungschef stellt. Was ich hier mir unbedingt wünsche. Aber da sitzt die SPD noch einem Hebel der GroKo für Bremen heißt. Mal schauen, ob die Grünen auch pokern können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
friedrich_eckard 06.06.2019, 07:46
108.

Zitat von rainerwäscher
Rot-Grün-Rot - es ist noch gar nicht gesagt, ob alle in der SPD das mitmachen. Es gibt hier auch etliche Sympathien für Schwarz-Rot. Hoffentlich geht das gut. Ypsilanti läßt grüßen.
Ganz beruhigt kann man natürlich erst sein, wenn der Regierungschef gewählt ist... eine Mitte-links-Koalition in Bremen hätte aber sechs Stimmen über die absolute Mehrheit hinaus und wäre also stabil genug gepanzert, um auch Torpedoangriffe einiger U-Boote unbeschadet zu überstehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
radbodserbe 06.06.2019, 11:23
109. Die Mehrheit der Wähler hat eine der drei Parteien gewählt, sonst

könnte es jetzt nicht derartige Regierungsgespräche geben.
Ich sehe also nichts, was hier nicht demokratisch sein soll.
Man darf gespannt sein, wie sich das Ganze weiterentwickelt und ob die SPD es als neue Chance und nicht als Bestätigung registriert.
Wer weis denn zudem, ob die FDP in Bremen überhaupt zu "Jamaika" letztendlich wirklich bereit gewesen wäre.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 11 von 12