Forum: Politik
Regierungsbildung in der Türkei: Opposition lässt Erdogan schmoren
AP

Die Erdogan-Partei AKP hat die absolute Mehrheit verloren - und braucht einen Bündnispartner. Doch niemand will mit ihr koalieren. Steuert die Türkei nun auf Neuwahlen zu? Dies würde das Land in neue Turbulenzen stürzen.

Seite 1 von 9
HerrDietrich 08.06.2015, 12:20
1. Wäre....

die Opposition schlau würden sie ein 3er Bündnis schließen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
trick66 08.06.2015, 12:21
2. besser nicht

Neuwahlen und Turbulenzen sind im Zweifel genau das, was Erdogan für die nächste absolute Mehrheit braucht. Aber das wissen die anderen Parteien auch. Nehmt den Wählerauftrag an und koaliert entweder mit oder gegen Erdogan, alles andere ist undemokratisch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
raederdieter 08.06.2015, 12:24
3. Opposition lässt Erdogan schmoren

Erdogan hat nichts Verstanden , dafür ist er schon zu lange alleiniger Herrscher gewesen , sein Wort war Gesetz ( der Rest wird verhaftet ) , mit einem Bündnispartner geht das nicht mehr , das wird er sich nicht gefallen lassen ( schließlich wollte er die Geschichte ändern , Türkei hat Amerika entdeckt und wollte bestimmt Ansprüche Geltend machen )

Beitrag melden Antworten / Zitieren
freddygrant 08.06.2015, 12:31
4. Damit ist ...

... die Türkei dort angekommen, wo Deutschland 1949 stand - nur eben unter islamischen und nicht "christlich-demokratischen" Bedingungen. Schön wäre es, wenn die Türkei nicht eben 65 Jahre und mehr benötigte um sich aus einer pseudo-sekularen in eine real-sekulare Demokratie - getrennt vom politischen Isalm - zu entwickeln. Dies ist noch ein weiter Weg, aber dieses Wahlergebnis lässt hoffen! Zumindest wurde mal diese
Pseudo-Demokratie von Erdogans und Islams Gnaden verhindert. Gratulation an die jungen und intellektuellen türkischen Bürger und Wähler. Weiter so!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mimas101 08.06.2015, 12:33
5. Hmm

die Türkei hat ihre Zeitenwende, weg von einem defacto Einparteien-Staat hin zu einem Mehrparteienstaat. Und das heißt: Konsens, Kompromisse, Koalitionen, Meinungs-Pluralismus & Co.

Auf der Strecke bleibt nur einer: Erdogan der sich eine Präsidial-Republik zumindest nach US-amerikanischen Vorbild zuschneidern will damit seine Partei samt Meinungsmonopol auf alle Ewigkeiten die Nummer 1 bleiben möge.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
felisconcolor 08.06.2015, 12:34
6. wie in dem

Aufmacherbild gezeigt sieht also die typische Erdogan Anhängerin aus? Darf ich bezeifeln das dieses Mädchen wohl kaum im wahlfähigen Alter ist? Oder soll es uns zeigen (was ich eher glaube) wie junge Menschen instrumentalisiert werden für den großen Sultan zu jubeln. Was bezeichnend für die Politik des Herrn E. wäre.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
winkler00 08.06.2015, 12:36
7. Alte Weissheit

Man kann solange Wahlen, bis das Ergebnisse stimmt. Wenn keiner mit AKP will, wird solange gewählt, bis die Mehrheit wieder stimmt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Don_Draper 08.06.2015, 12:39
8. Es ist doch

schön zu sehen, was Wahlen ausmachen können. Schöne Grüße an die vielen Nicht-Wähler in unserem Land.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mwroer 08.06.2015, 12:40
9.

Zitat von HerrDietrich
die Opposition schlau würden sie ein 3er Bündnis schließen!
Die stärkste Fraktion hat erstmal die Pflicht eine Regierung zu stellen - Sie mögen ja Erdogan nicht mögen aber nichtsdestotrotz funktioniert Demokratie eben so dass erstmal die Mehrheit am Zuge ist.

Und nein - 3 Minderheiten sind keine Mehrheit. Vielleicht schauen Sie sich mal deren Wahlprogramme an und überdenken dann nochmal Ihre Aussage. Die 3 kriegt keiner unter einen Hut, zumindest nicht wenn die Wahlprogramme ansatzweise eingehalten werden sollen.

Und wirklich - lieber Autor des Artikels - 'lässt schmoren' ? Das amtliche Endergebnis datiert bis jetzt noch 'seit xy Stunden' :)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9