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Regierungsbildung in Italien: Berlusconi lockt seine Gegner
AFP

Im Wahlkampf bepöbelte er den politischen Gegner, jetzt gibt sich Italiens Ex-Ministerpräsident Berlusconi ungewohnt zahm: Nach dem Patt bei den Parlamentswahlen lockt er das gegnerische Mitte-Links-Lager. Man müsse über einen Deal mit Sozialdemokrat Bersani nachdenken.

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dansken 26.02.2013, 10:42
10. Wahnsinn.

Die Italiener wählen und die "Finanzmärkte" strafen Italien ab. Im Grunde genommen heisst das, das ein Land nur dann übeleben kann, wenn die Menschen so wählen, dass es den Finanzmärkten passt.

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Cortado#13 26.02.2013, 10:46
11. Sehr gut, Berlusconi mischt.....

Zitat von sysop
Im Wahlkampf bepöbelte er den politischen Gegner, jetzt gibt sich Italiens Ex-Ministerpräsident Berlusconi ungewohnt zahm: Nach dem Patt bei den Parlamentswahlen lockt er das gegnerische Mitte-Links-Lager. Man müsse über einen Deal mit Sozialdemokrat Bersani nachdenken.
die Italienischen EU und EURO Befürworter mächtig auf! Das Beste aber ist, dass er den Kriecher Monti, ein Befehlsempfänger Merkels, bis jetzt verhindert hat, denn nur Monti ist an diesem Wahl-Debakel schuld!

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jj-gemmel 26.02.2013, 10:49
12. Wahlbeteiligung?

Zitat von roflem
Ich hatte die Italiener eigentlich aufgegeben. Mit ihrer Wahl von Beppe Grillo´s Partei haben sie aber bewiesen, dass ein achtel der Bevölkerung noch kämpfen will. Eine Wahlbeteiligung von rund 50% ist auch beachtenswert. Unregierbar war das Land schon immer. Wer allerdings Burlesconi wählt weil er an den Weihnachtsmann glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen. Hat dieser Weihnachtsmann doch tatsächlich gesagt, die Sizilianische Mafia wäre ungefährlicher als die Italienische Justiz!
Wahlbeteiligung in Italien 75%!!
Bundestagswahl 2009 70%,
Landtagswahl Niederdsachsen 59%

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n.a.i.s 26.02.2013, 10:50
13. Armes Italien

Zitat von Watchtower
Es ist schade, dass dieses wunderbare Land von den "Klamauk-Figuren" Grillo und Berlusconi abhängt.
Nicht nur Berlusconi ist zu vier Jahren verurteilt, auch Grillo ist bereits vorbestraft. Deswegen ist er selbst gar nicht zur Wahl angetreten, er selbst wurde also gar nicht gewählt.
Es ist schon sehr schade, wass die Italiener aus ihrem Wahlrecht machen, andere Völker wären heilfroh, ein solches zu haben.
Wenn jetzt die Politik des Konsolidierens und des Maßhaltens beendet wird, die pompöse Verschwendung auf Pump wird Einzug hält, dann muss das im europäischen Interesse unterbunden werden.

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swandue 26.02.2013, 10:55
14. Also ganz ehrlich:

Zitat von dansken
Die Italiener wählen und die "Finanzmärkte" strafen Italien ab. Im Grunde genommen heisst das, das ein Land nur dann übeleben kann, wenn die Menschen so wählen, dass es den Finanzmärkten passt.
Ich hatte in den letzten Tagen den Gedanken, wenn die das fertigbringen, zum drittenmal diesen Kriminellen zum Regierungschef zu machen, der nur in die Politik gegangen ist, um dem Knast zu entgehen, dann müssten die eigentlich irgendwie bestraft werden.

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pelegrino 26.02.2013, 10:59
15. Die Finanzmaerkte...

...sollten also der wesentliche Aspekt fuer unsere Wahlentscheidungen sein. Irgendwie hat man mir Demokratie einmal anders erklaert. Nationaloekonomie beihaltet als Schwerpunkt uenbrigens die Geldwertschoepfung der Staaten - ob dies einmal jemand den "knoservativen Betriebswirten" und Physikern an der Spitze unserer Staaten erklaeren koennte?

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schelmig13 26.02.2013, 11:00
16.

noch offiziell korrupter und verlogener gehts wohl nicht mehr!

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hhismanic 26.02.2013, 11:00
17. Komische Oper

Zitat von sysop
Im Wahlkampf bepöbelte er den politischen Gegner, jetzt gibt sich Italiens Ex-Ministerpräsident Berlusconi ungewohnt zahm: Nach dem Patt bei den Parlamentswahlen lockt er das gegnerische Mitte-Links-Lager. Man müsse über einen Deal mit Sozialdemokrat Bersani nachdenken.
Nach dem misslungenen ersten Akt, war der zweite auch nicht besser. Vor dem dritten Akt sollte das Stück besser schleunigst abgesetzt werden. Herzliche Grüße ins Land der komischen Oper.

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dhanz 26.02.2013, 11:01
18.

Zitat von dansken
Die Italiener wählen und die "Finanzmärkte" strafen Italien ab. Im Grunde genommen heisst das, das ein Land nur dann übeleben kann, wenn die Menschen so wählen, dass es den Finanzmärkten passt.
Nun, wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird.
Eine Alternative wäre, mit seinen Einnahmen auszukommen. Dann ist man von den Finanzmärkten unabhängig.
Allerdings ist das ein Wunschdenken, was offenbar niemand will. Weder die Finanzindustrie noch der Bürger, der nach immer mehr Staatsleistungen schreit...

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Additiva 26.02.2013, 11:02
19. Kausalkette nicht verstanden?

Zitat von vivare
Stellen wir uns vor, wir hätten 50% Jugenarbeitslosigkeit, 12 Millionen Arbeitslose , die Preise wären gleichzeitig um ca 30% gestiegen und die Löhne und Renten um ca 25%. Die Krankenversicherung wäre Pleite und es gäbe kaum noch lebenswichtige Medikamente. Millionen Kinder und Alte durchwühlen die Mülleimer, weil es nach 1 Jahr keinerlei staatliche Hilfe mehr gibt. All dies und noch mehr hat Merkel mit ihrer neoliberalen Politik in anderen Ländern ausgelöst.
Na, da hat aber jemand die Kausalkette nicht verstanden: 50% Jugendarbeitslosigkeit etc. fallen nicht vom Himmel, sondern sind die Auswirkung einer verfehlten Politik. Wir haben zum Glück Politiker, die schon viel früher agieren oder reagieren, um solche Missstände erst garnicht aufkommen zu lassen. Es ist dumpfe Polemik und überraschende Ahnungslosigkeit, hier Merkel als Ursache der Italienischen oder Griechischen verfehlten Politik zu machen. Die Merkel hat hier garnichts ausgelöst. Man darf gerne behaupten, dass die Krise in Griechenland nach 20 Jahren Miss- und Günstlingswirtschaft durch das rigide EU-Diktat noch ein wenig verschärft wurde, aber das ist in jeder Krise so: Der Weg raus führt erstmal hinab ins Tal.

Für ein klügeres Merkel-Bashing bitte nicht ganz so plumpe und fehlerhafte Begründungen, bitte.

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