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Regierungsbildung: Seehofer wettert gegen SPD-Basisvotum zu Großer Koalition
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CSU-Chef Seehofer gibt den Antreiber: Acht Wochen - dann soll die neue Regierung stehen, am liebsten im Bündnis mit der SPD. Die Genossen allerdings wollen erstmals ihre Mitglieder über eine Große Koalition abstimmen lassen.

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schmiergelsiepen 28.09.2013, 12:40
290. Hallo Herr Seehofer,

die SPD weiss im Gegensatz zu euch angebliche Christen was Demokratie ist.

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Ich_sag_mal 28.09.2013, 12:40
291. Typisch Seehofer

Mir san mir.
Bayrisches Demokratieverständnis eines Popstars.

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heinerkarin 28.09.2013, 12:41
292. Wählerauftrag

Zitat von sysop
CSU-Chef Seehofer gibt den Antreiber: Acht Wochen - dann soll die neue Regierung stehen, am liebsten im Bündnis mit der SPD. Die Genossen allerdings wollen erstmals ihre Mitglieder über eine Große Koalition abstimmen lassen.
Wenn die Wähler einen eindeutigen Auftrag zugunsten der Union bzw. Merkel erteilt hat, so sollen die doch schauen wie sie zurechtkommen. Hoffentlich ohne SPD.

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Ludo1972 28.09.2013, 12:41
293. Der harte Kern der SPD

Offensichtlich kommentiert hier im Wesentlichen der harte Kern der SPD-Wähler. Natürlich hat Seehofer ein gewichtiges Wort mitzureden. Bedenkt man, dass die CSU nur in Bayern antritt und fast 1/3 der SPD-Stimmen aus dem gesamten Bundesgebiet geholt hat, ist ersichtlich, dass die CSU durchaus ein gewichtiges Wort mitreden kann. Es ist nachvollziehbar, dass sich SPD-Anhänger aufplustern müssen, um der tatsächlichen Bedeutungslosigkeit im Bund nicht ins Auge sehen zu müssen. Mutti kann sich tatsächlich zurücklehnen. Die SPD wird jeden Koalitionsvertrag unterschrieben, den die CDU ihr vorlegt und die ach so kritische Basis wird alles abnicken. Keine Partei in Deutschland hat in ihrer Geschichte so oft ihre Überzeugungen über den Haufen geworfen, wie die SPD. Und noch nie hat die Basis revoltiert. Wenn es die Führung übertrieben hat, gab es Abspaltungen, aber noch nie ein Votum gegen die Parteiführung. Egal, was die SPD macht, die einzige verbliebene Volkspartei steuert bei der nächsten - auch vorgezogenen - Bundestagswahl auf die absolute Mehrheit zu.

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-fezi- 28.09.2013, 12:41
294. Vielleicht habe ich was übersehen -

Zitat von thebike
Die Basis zu befragen klingt toll demokratisch, aber zu glauben das das gewöhnliche SPD-Mitglied die gleichen Präferenzen hat wie der Wähler (auch der SPD-Wähler) ist entweder naiv oder verlogen. Der Wähler hat gerade entschieden, er wünscht eine große Koalition, die SPD Basis nun zu befragen empfinde ich eher als undemokratisch. Die meisten Parteien werden überhaupt erst wählbar, weil die Verantwortlichen in stärkerem Maße als Ihre Mitglieder Verantwortung tragen und daher rationale Entscheidungen den ideologischen vorziehen (müssen). Sich jetzt hinter den Mitgliedern zu verstecken empfinde ich als verantwortungslos, wofür wählt man denn dann Leute in "Verantwortung"?. Nein liebe SPD Führung, das nehme ich euch übel. Schlimmer noch ist aber, das ihr mich zwingt Horst Seehofer beizupflichten:-)
aber auf meinem Wahlzettel habe ich kein Kästchen "große Koalition" gefunden. "Der Wähler" hat insofern überhaupt nichts entschieden. Übrigens finde ich Ihre Ausführungen zum Thema Demokratie hochgradig interessant, gleichwohl aber völlig unhaltbar.

Eine Partei, d. h. deren Vorstand, ist ihren Mitgliedern verpflichtet, trägt Verantwortung nur insoweit ihr diese seitens der Mitglieder übertragen wurde. Natürlich ist der Vorstand im Rahmen der Statuten berechtigt, so eine Entscheidung als Repräsentat der Mitglieder für diese zu treffen - gleichwohl wäre es äußerst unklug, so eine grundlegende Entscheidung ggf. gegen den Willen ihrer Mitgleider zu treffen.

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spon-facebook-10000067706 28.09.2013, 12:42
295. CSU und Basisdemokratie?

Ist ja gerade Wiesn. Da vergisst der egozentrische CSUler gerne mal das Eine oder Andere. Daher in Ihren Worten:

Des is Bosisdemogradie. Des hoast, d Mitgliada oana Pordei werdn gfroagt obs passt oda ned. Und wenn's poast, donn is es guad und d Mass schmegt wiada.

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h.bosch 28.09.2013, 12:42
296.

Demokratie ist für Leute, die in der bayrischen Politmonokultur groß geworden sind, ein unvorstellbarer Gedanke. Warum verhandeln die Genossen überhaupt mit den Schwarzen? Für die SPD gibt es nichts zu gewinnen. Lasst Merkel und Seehofer doch allein regieren.

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dieteroffergeld 28.09.2013, 12:43
297. Geht's noch!?

Pardon für meine drastische Wortwahl, aber Seehofer ist schlicht und ergreifend eine Nullnummer. Es ist für mich absolut unverständlich, dass vernunftbegabte (?) Menschen in Bayern eine derartige Figur zum Ersten Mann in einem Bundesland wählen konnte. Liebe Presseleute, zumindest die seriösen, ignoriert diesen Mann. Oder kommt nur in satirischen oder ironischen Zusammenhängen auf diesen Politiker zurück. Ich wünschte mir: Schmeißt ihn raus, solch einen Wendehals und arroganten Menschen braucht's keinesweg in der Politik!

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spon-facebook-10000211648 28.09.2013, 12:44
298. optional

Eines sollte alle klar sein. Mit dieser CSU wird es mehr Ärger und Probleme geben als mit der FDP. Diese bayrischen Grantler, die in erster Linie Bayern sind - danach kommt lange nix - und dann erst Deutsche hängen mir zum Hals heraus. Und das schon seit einigen Jahren.

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heinerkarin 28.09.2013, 12:44
299. In Ordnung

Zitat von kumi-ori
... kriegt sich Seehofer vor Wichtigkeit gar nicht mehr ein. Dass Seehofer sich ein Urteil anmaßt, welche Leute "in Ordnung" sind und welche nicht, grenzt aber schon an Lächerlichkeit.
Wer diesem Herrn hilft, seine Macht zu erhalten bzw. zu steigern ist für ihn immer in Ordnung. Der würde als "Christ" auch mit dem Teufel paktieren.

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