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Regierungsbildung in Thüringen: CDU lehnt Gesprächsangebot der Linken offiziell ab
Annegret Hilse/ REUTERS

Die Regierungsbildung in Thüringen gestaltet sich äußert schwierig. Eine Zwei-Parteien-Mehrheit hätten nur CDU und Linke. Die CDU hat Gesprächen mit den Linken nun jedoch offiziell eine Absage erteilt.

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FritzR. 08.11.2019, 17:43
1. Wer hätte das gedacht

Wer hätte je gedacht, dass die Linken demokratischer und staatstragender sind, als die CDU!

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marc.koch 08.11.2019, 17:47
2. Ausschließeritis

hilft hier nicht weiter. Wie wäre es mal damit die Aufgaben des Landes für die Bürger wahrzunehmen und sich damit für die nächste Wahl zu empfehlen? Krachend ein Drittel der Stimmen verloren und noch immer so tun, als hätte man gewonnen. Rückgrat zeigen sieht anders aus.

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biesi61 08.11.2019, 17:51
3. Selbsternannte Demokraten (auch Pseudodemokraten genannt)

lassen sich wählen und rennen dann vor der Übernahme von Regierungsverantwortung davon, weil ihnen angeblich das Gesicht des Wahlsiegers oder dessen Schuhe oder was auch immer nicht passt und sie sich angeblich schämen, mit diesem gemeinsam irgendwo gesehen zu werden. Da ist die Thüringer CDU keinen Deut besser als die Bundes-FDP. Für Parteien, die keine Regierungsverantwortung als Juniorpartner einer anderen demokratischen Partei übernehmen wollen, gibt es ein ganz einfaches Heilmittel: nicht mehr wählen. Mögen die Thüringer Wähler daran denken, bevor sie ihr Kreuz das nächste Mal bei der CDU machen.

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friedrich_eckard 08.11.2019, 18:14
4.

"[Die CDU] stehe weder für eine Koalition noch andere Formen der Zusammenarbeit mit der Linken zur Verfügung." - das muss man sich langsam und mit Genuss auf der Zunge zergehen lassen. Koalition - nunja, schön und gut, die könnte ich mir auch sehr schwer vorstellen, und das müsste ja auch nicht unbedingt sein. Aber auch keine "andere[n] Formen der Zusammenarbeit" - das, sehr geehrter Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Thüringen, bedeutet im Umkehrschluss zwingend, dass Sie und die Ihren mit den Höckisten ein - meinetwegen auch informelles - Obstruktions- und Verhinderungsbündnis schliessen werden, "neue Harzburger Front" in der Opposition sozusagen. Das steht nun einer ach so staatstragenden Partei ganz ausgezeichnet zu Gesicht, und wen es angeht wird sich das merken.

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Charlie Whiting 08.11.2019, 18:27
5. Nix gelernt

Die 3.stärkste Partei lehnt ein Gespräch mit der stärksten ab obwohl dabei eine stabile Mehrheit herauskommen könnte. Stattdessen will man mit den prozentualen Mini-Parteien koalieren die nach Wahlergebnis so gut wie niemand an der Macht sehen will. Und einer 4er Ko? Klingt auch nicht gut. Es ist zwar nicht denkbar aber ich wünsche den Altparteien eine Linke-AfD Koalition. Aber selbst daraus würden sie keine Lehren ziehen.

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dirkcoe 08.11.2019, 18:55
6. Antidemokraten der CDU?

Ich hatte es immer so verstanden, dass vom Grundsatz her alle zweifelsfrei demokratischen Parteien - die AfD als Sammelbecken für Faschisten schließe ich ausdrücklich aus - zum Wohle der Bürger miteinander zu reden. Ich stelle mir gerade vor, wo die Merkel wohl heute wäre, wenn die SPD alle Gespräche mit der Union abgelehnt hätte nach der letzten BTW. Bleibt für mich die Frage - wer wird sich nach der nächsten BTW noch mit der Union unterhalten?

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dirkcoe 08.11.2019, 19:03
7. Game over CDU

Was haben wir jetzt erlebt seit der Wahl in Thüringen? Zunächst den krachenden Wahlverlierer Mohring, der fern jeder Realitât von sich als Ministerpräsidenten fabuliert, zwischendurch will man mit der AfD kuscheln - Klein Annegret und Ziemiak belegen ihren vôlligen Kontrollverlust in der Partei - und jetzt also der Abschied vom demokratischen Konsens, nach dem alle politischen Parteien nach Konsens und Kompromiss suchen. Die CDU nimmt gerade mächtig Fahrt auf - um voll an die Wand zu fahren.

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geschwafelablehner 08.11.2019, 19:09
8.

Zitat von Charlie Whiting
Die 3.stärkste Partei lehnt ein Gespräch mit der stärksten ab obwohl dabei eine stabile Mehrheit herauskommen könnte. Stattdessen will man mit den prozentualen Mini-Parteien koalieren die nach Wahlergebnis so gut wie niemand an der Macht sehen will. Und einer 4er Ko? Klingt auch nicht gut. Es ist zwar nicht denkbar aber ich wünsche den Altparteien eine Linke-AfD Koalition. Aber selbst daraus würden sie keine Lehren ziehen.
Eine Koalition Linke-AfD wird es nie geben, da sie diametrale Ansichten haben, und sich die Linke dann für die Bundestagswahl diskreditieren würde. Aber wenn Mohring gegen Ramelow in die Stichwahl geht, entscheidet die AfD, wer Ministerpräsident wird.

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bonebene 08.11.2019, 19:12
9. Richtige Entscheidung

Die 2 Partei stehen sich so gegenüber wie Dortmund und Schalke.
Sind von ihren politischen Grundsätze das Gegenteil zueinander.
Würde die cdu sich der Linke annähern würde ihr es wie der spd nach der letzten Bundestagswahl gehen.
Die Linke sollen einfach mit einer Minderheitsregierung regieren und sich für jedes ihrer Vorhaben die Stimmen durch Überzeugung im Landtag holen.

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