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Regierungserklärung: De Maizière verteidigt radikale Neuausrichtung der Bundeswehr
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Die Bundeswehr muss sich für das 21. Jahrhundert aufstellen, fordert Verteidigungsminister de Maizière. Im Bundestag wirbt er für die Neuausrichtung des deutschen Militärs. Doch die Opposition äußert scharfe Kritik: Viele Soldaten fühlten sich von dem neuen Kurs überfordert.

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hubertrudnick1 16.05.2013, 10:03
1. Neuausrichtug

Zitat von sysop
Die Bundeswehr muss sich für das 21. Jahrhundert aufstellen, fordert Verteidigungsminister de Maizière. Im Bundestag wirbt er für die Neuausrichtung des deutschen Militärs. Doch die Opposition äußert scharfe Kritik: Viele Soldaten fühlten sich von dem neuen Kurs überfordert.
Die Neuausrichtung dient nicht mehr der Landesverteidigung, sondern man ist drauf und dran in vielen neuen Abenteuern einzusteigen und da muss man sich die Frage stellen , wie weit ist das mit dem Grundgesetz noch vereinbar?
Aber daran tragen alle Abgeordnete mit eine Verantwortung, denn sie sind es ja die immer ihre Zustimmung für Fremdeinsätze außerhalb des Verteidigungsdgebietes geben.
HR

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togral 16.05.2013, 10:10
2. optional

Verunsichert? Ach das ist doch die pure Untertreibung, wie viele sogenannte Reformen mussten denn die Soldaten schon über sich ergehen lassen? Als Soldat kann man seine Zukunft nur bis zur nächsten Legislaturperiode planen, das ist lächerlich. Die Bundeswehr bräuchte eine Reform nach Art der preußischen Heeresreformen und bekommt nicht mehr als eine Sparrunde nach der anderen. Während durch die falsche Anschaffungspolitik die Gelder die die Truppe noch hat im Sumpf versickern. Das ist die Schuld aller Parteien und auch des Volkes, weil man in diesem Lande keine anständige Diskussion über Sicherheitspolitik führen kann geschweige denn einer Diskussion auch mal Taten folgen lassen würde. Amen

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si tacuisses 16.05.2013, 10:12
3. Wer mit den großen Hunden Gassi gehen will,

Zitat von sysop
Die Bundeswehr muss sich für das 21. Jahrhundert aufstellen, fordert Verteidigungsminister de Maizière. Im Bundestag wirbt er für die Neuausrichtung des deutschen Militärs. Doch die Opposition äußert scharfe Kritik: Viele Soldaten fühlten sich von dem neuen Kurs überfordert.
sollte wenigstens mit den kleinen das Bein hoch bekommen.

Der big brother jenseits des Atlantik pfeifft, und wir machen brav Männchen. Wer Krieg will, soll ihn gefälligst selbst führen und nicht andere vorschicken um die Kastanien aus dem Feuer zu holen.

Aber wir sind je wieder wer...........

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elster22 16.05.2013, 10:12
4. optional

... und in der Gesellschaft fest verankerte Truppe. "Wir wollen, dass sie Respekt, Achtung und Wertschätzung verdienen. Denn unsere Soldaten dienen wie keine andere Berufsgruppe unserem Land."

Die Umsetzung dieses Ziel wird von unseren Regierung doch überhaupt nicht betrieben, sondern eher hintertrieben. Reine Propaganda. Wie soll eine Truppe, die keinerlei Traditionen haben darf, jemals in der Gesellschaft akzeptiert werden und eine Selbstwertgefühl entwickeln ?

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joG 16.05.2013, 10:18
5.

.....auf der Zunge zergehen lassen. Wie viele Soldaten will man ins Feld stellen können? 10.000? Mit England oder Frankreich verglichen ist das ein Witz und eine Unverschämtheit. Man ist einer der größten Profiteure der Sicherheit, die den internationalen Handel erlaubt und da will man 10.000 Truppen nur beitragen können? Die einzige Frage, die sich dem Beobachter stellt ist, ob man glaubt solch frech-feiges Trittbrettfahren durchhalten zu können.

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realpolitiker 16.05.2013, 10:21
6. warum?

Warum eine "Neuausrichtung" des deutschen Militärs? Diese Notwendigkeit sehe ich absolut nicht. Ich denke, Deutschland ist kein "Global Player" mehr und das deutsche Militär ist nicht zuständig für Einsätze in der weiten Welt.
Lasst die Soldaten hier zu Hause die Heimat verteidigen - wozu sie auch ursprünglich aufgestellt wurden. Ich erwarte nach Ende des Kalten Krieges eher die Reduzierung und Abrüstung des Militärs. Das wollen aber Herr de Maiziere und Co. nicht, denn sie wollen in der weiten Welt mitmischen und Militärpolitik machen und das nennen sie dann Bündnisverpflichtungen.
Diese sogenannten Bündnisverpflichtungen werden Deutschland noch teurer zu stehen kommen und - wie sich heute schon andeutet - unser Land in die Konflikte des Vorderen Orients voll hineinziehen. Dafür werden dann deutsche Soldaten in allen Erdteilen der Welt sterben, wohin der große US-Bruder sie schicken wird.
Und die deutsche Regierung wird gehorsam die Hacken zusammen knallen und befehlen: Vorwärts Marsch!

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Forums-Geschwurbel 16.05.2013, 10:24
7.

Zitat von si tacuisses
... und nicht andere vorschicken um die Kastanien aus dem Feuer zu holen.
Guter Witz ! Wer hat denn wann "die Kastanien aus dem Feuer geholt" ?
Die Bundeswehr ? Die bekommen ohne US-Hilfe ja nichtmal ihre Verletzten ins Lazarett ...

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king_pakal 16.05.2013, 10:27
8. --

Zitat von elster22
... und in der Gesellschaft fest verankerte Truppe. "Wir wollen, dass sie Respekt, Achtung und Wertschätzung verdienen. Denn unsere Soldaten dienen wie keine andere Berufsgruppe unserem Land." Die Umsetzung dieses Ziel wird von unseren Regierung doch überhaupt nicht betrieben, sondern eher hintertrieben. Reine Propaganda. Wie soll eine Truppe, die keinerlei Traditionen haben darf, jemals in der Gesellschaft akzeptiert werden und eine Selbstwertgefühl entwickeln ?
Vor allem wenn diese Berufsgruppe an völkerrechtswidrigen oder zumindest völkerrechtsfraglichen Kriegen beteiligt ist. Warum sollte man diese Truppe akzeptieren, wenn sie ausschliesslich die Interessen der Machthaber vertedigt? Welche Deutsche Interessen werden bitteschön in Afghanistan verteidigt? Raus aus Afghanistan, weg mit de Misere!

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Lemmi42 16.05.2013, 10:27
9. Weg mit den ganzen Haufen

wir wollen und brauchen keine Kriege mehr,genug gelitten.Die Krieg brauchen sollen nur hingehen,die Jugend braucht eine Zukunft und keinen Krieg.

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