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Regierungskrise: Niederländischer Premier bietet Rücktritt an
DPA

Die Regierung der Niederlande steht vor dem Ende, weil die Haushaltsverhandlungen geplatzt sind. Premierminister Mark Rutte will laut einem Agenturbericht Königin Beatrix seinen Rücktritt anbieten. Deutschland verliert damit einen wichtigen Verbündeten in der Euro-Krise.

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deus-Lo-vult 23.04.2012, 13:08
1. ...

Zitat von sysop
Die Regierung der Niederlande steht vor dem Ende, weil die Haushaltsverhandlungen geplatzt sind. Premierminister Mark Rutte will laut einem Agenturbericht Königin Beatrix seinen Rücktritt anbieten. Deutschland verliert damit einen wichtigen Verbündeten in der Euro-Krise.
So viele Verdündete hatten wir ja nicht. Sarkozy weg, Rutte weg,...
Das Ende vom Lied? Unsere Regierung steht alleine da, und wird wieder schön brav die Rolle des schweigenden Zahlmeisters einnehmen.....

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etablierter1984 23.04.2012, 13:08
2. Deutschland steht praktisch alleine da!

Zitat von sysop
Die Regierung der Niederlande steht vor dem Ende, weil die Haushaltsverhandlungen geplatzt sind. Premierminister Mark Rutte will laut einem Agenturbericht Königin Beatrix seinen Rücktritt anbieten. Deutschland verliert damit einen wichtigen Verbündeten in der Euro-Krise.
Da jetzt die Niederlande große Probleme haben, ist es nicht mehr weit bis Deutschland an die Reihe kommt.

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fabian03 23.04.2012, 13:16
3.

Zitat von sysop
Die Regierung der Niederlande steht vor dem Ende, weil die Haushaltsverhandlungen geplatzt sind. Premierminister Mark Rutte will laut einem Agenturbericht Königin Beatrix seinen Rücktritt anbieten. Deutschland verliert damit einen wichtigen Verbündeten in der Euro-Krise.
Eine interessante Ausgangslage in Holland. Die Popularität von Gerd Wilders ist seit den letzten Wahlen eher noch gestiegen was zu einem wachsenden Einfluss der Partei für die Freiheit führen könnte. Insofern könnte Merkel wirklich einen Verbündetten bei der "Euro um jeden Preis Rettung" verlieren. Macht aber nix, der Bundestag wird auch die nächsten Rettungspakete mit Volkskammer-Mehrheit abnicken und in Europa hat Merkel schon soviele Positionen kampflos aufgegeben, das es auf ein paar mehr auch schon nicht mehr ankommt.

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Brennstoff 23.04.2012, 13:16
4. Au weiah!

Dann bleiben ja nur noch Deutschland und Finnland, um den Euro über Wasser zu halten.
Ich möchte mal wissen, wie die Kanzlerin das hinbekommen will, ohne Deutschland ebenfalls endgültig in der Schuldenfalle absaufen zu lassen.

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E.Cartman 23.04.2012, 13:39
5.

Zitat von Das-tobende-Steuerschaf
Sollten die Niederlande auch so vom Euro 'profitiert' haben wie die Deutschen (also durch Presisteigerungen, höhere Zinsen auf Staatsanleihen, Kaufkraftverlust, Verluste durch 'Rettungsaktionen', die eher sterbensverlängernd wirken), dürften viele denjenigen Politiker wählen, der eine Rückkehr zum Gulden fordert.
Da die Niederlande nicht den deutschen Merkantilismus kopiert haben, sind die Reallöhne dort auch mit dem Euro gestiegen. Die Frage ist eigentlich eher, was Wilders zu tun gedenkt, wenn er sich lautstark nicht an das Brüsseler "Spardiktat" hält, und den Niederlanden dann trotzdem niemand mehr Geld zu akzeptablen Konditionen leihen will. Hollande und Lafontaine haben für diesen Fall soweit ich weiß vor, sich einfach welches in die Tasche zu drucken, aber das wäre Wilders ja vielleicht zu "südländisch". Es wäre jedenfalls hilfreich gewesen, wenn im Artikel dazu irgendetwas gestanden hätte.

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frubi 23.04.2012, 13:51
6. .

Zitat von Brennstoff
Dann bleiben ja nur noch Deutschland und Finnland, um den Euro über Wasser zu halten. Ich möchte mal wissen, wie die Kanzlerin das hinbekommen will, ohne Deutschland ebenfalls endgültig in der Schuldenfalle absaufen zu lassen.
Wen interessiert schon dieses lächerliche Währungsspielchen. Ich hoffe eher, dass eine neue linke Regierung den blöden Wietpas endlich wieder abschafft.

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hardliner1 23.04.2012, 14:01
7.

Die Zahl der Euro-Romantiker und Rettungsschirm-Protagonisten sinkt. Merkel und Schäuble müssen sich warm anziehen, denn es weht ein kalter Wind durch die Euro-Zone.

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hardliner1 23.04.2012, 14:01
8.

Die Zahl der Euro-Romantiker und Rettungsschirm-Protagonisten sinkt. Merkel und Schäuble müssen sich warm anziehen, denn es weht ein kalter Wind durch die Euro-Zone.

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Arno Nühm 23.04.2012, 14:33
9. Geben wir unser Geld aus, bevor es andere tun!

Zitat von sysop
Deutschland verliert damit einen wichtigen Verbündeten in der Euro-Krise.
Es wird Zeit, dass Deutschland nachmal kräftig Schulden macht. Weg ist das Geld so oder so, aber lieber nochmal schön gefeiert als Niederländische Renten quersubventioniert.

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