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Regierungskrise in Österreich: Kanzler Kurz droht Misstrauensvotum
CHRISTIAN BRUNA/EPA-EFE/REX

Die Koalition von Sebastian Kurz ist zerbrochen, Österreichs Kanzler muss um seinen Posten bangen: Eine Oppositionspartei hat einen Misstrauensantrag angekündigt - jetzt kommt es auf FPÖ und SPÖ an.

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capote 21.05.2019, 09:05
1. Strategisches Denken

Offensichtlich kann Kurz nur angeblich strategisch denken. Egal, wie das Misstrauensvotum jetzt ausgeht, nach der Wahl im September wird keiner bereit sein unter Kurz mit der ÖVP eine Koalition zu bilden. Kurz ist Geschichte.

Doch kein Staatsmann, sondern ein junger Heisssporn.

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s.pam 21.05.2019, 09:07
2. Machtbesessenen sind sie alle

Falls die Sozialdemokraten hier -ebenfalls aus Machtgründen- den Sturz einleiten, dann ist Ihnen wirklich nicht mehr zu helfen.
Der einzige Weg muss sein, die FPÖ in Schach zu halten= Kurz als Kanzler zu bestätigen und mit einem Sinnvollen Programm in die Wahl zu gehen.
Das Problem mit den Populisten besteht vor der Wahl - fehlende Programmatik und langfristige Strategien lassen Menschen doch zu Protestwählern werden, nicht die Ideologie

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joes.world 21.05.2019, 09:10
3. Also ich habe die Schnauze voll

von Politikern die immer nur politische Spiele machen, die das Kalkül und nicht das Wohl des Landes leitet. Und so wird der Skandal der FPÖ immer mehr zu einem klaren Bild, wie Kurz, Zerstörer von inzwischen zwei Koalitionen mit zwei verschiedenen Großparteien, wirklich tickt. Denn mit beiden Koalitionspartnern konnte er nach kurzer Zeit nicht mehr. Scheinbar kann Kurz nur mit sich selber und sonst sind ihm alle anderen zu minder.

Wer glaubt Kurz, wer er ist? Ihm muss es zu Kopf gestiegen sein, dass er nicht nur für den Wahlsieg bei der letzten Bundeswahl verantwortlich war, sondern auch bei Regionalwahlen, z. B. Salzburg, bei denen er als Zugpferd Stimmen und den Sieg brachte.

Wahrscheinlich ist es ihm auch zu Kopf gestiegen, von den Chefs aller drei Weltmächte schon empfangen worden zu sein. Russland, USA, China. Xi erst vor einigen Tagen.

Dabei hat Kurz nur eines vergessen: die Wähler mochten ihn, weil er für ein Schwarz-Blaues Reformpaket stand. Weil er schluß mit der illegalen Einwanderung machen wollte. Oder zumindest so tat. Und weil er nicht in der Regierung stritt.

Dass er einen FPÖ-Skandal nutzte, um seine Macht in der Regierung auszubauen - in dem er sich das Innenministerium auch noch von der FPÖ krallen wollte und so den Regierungspartner öffentlich und vor allem bei dessen Wählern demütigen wollte - ließ ihn an sich selber scheitern.

Ikarus flog hoch und immer höher. Dieser aber scheiterte nicht an der Höhe, sondern an deim Feuer im Inneren. Angefacht von der Gier nach immer mehr Macht, dem Glauebn sich alles erlauben zu können, weil die Dummen Wähler doch immer ihn für den smarten Jungen halten.

Dabei hätten ihm zwei andere Gestalten Warnung sein können, die mal genau so smart wie er auftraten. Damals genau so beliebt waren. Jörg Haider und Grasser. Der eine selbstverschuldet bei einem Unfall gestorben, der andere heute vor Gericht.

Die Ösis liebten Kurz aber nur wegen seinen Ideen, die er vertrat. Und diese hat er mit dem Bruch der Koalition selber verraten. Aus reiner Machtgier. Der Bube konnte einfach nicht genug bekommen.

Es wird erst sickern müssen, bis die Österreicher verstehen, dass sie da nur einen neuen Selbstüberschätzer auf den Leim gegangen sind. Bis September sollte dafür genügend Zeit sein.

Ach ja - Hochachtung an Pilz. Wahrlich kein Musterbeispiel für einen anständigen Menschen. Aber da macht er das einzig richtige und politisch saubere. Wenn die Koalition schon von Kurz gesprengt wird, dann bitte auch weg mit ihm.

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Zukunft3.0 21.05.2019, 09:10
4.

Sebastian Kurz war doch vielen schon lange ein Dorn im Auge. Glaubt wirklich einer, dass die Geschehnisse in Österreich Zufall sind. Garantiert von langer Hand vorbereitet. So etwas passiert nicht einfach so. Also wer hat ein Interesse an dieser Entwicklung?

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s.l.bln 21.05.2019, 09:16
5. Spannende Situation

Rational betrachtet spricht nichts dafür, daß er ein Mißtrauensvotum im Amt übersteht, weil die FPÖ (in ihrem Verständnis) von Kurz von den Futtertrögen vertrieben wurde und die SPÖ ihren Wählern wohl kaum vermitteln kann, Kurz zu stützen, der die Rechten entgegen aller Vernunft erst mit Macht ausgestattet hat.

Möglich ist alles, aber die reine Logik sagt, daß damit die Kanzlerschaft erstmal dahin wäre.
Spannend wird dann, zu sehen, ob die Leute einen Kanzler wiederwählen, der per Misstrauensvotum sein Amt einbüßte, was mangels Alternativen durchaus passieren kann.
Aber mit wem würde er koalieren?
Den Österreichern droht evtl. eine Situation wie in Deutschland nach de letzten Wahl.

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mkh1 21.05.2019, 09:17
6.

Das waere das Beste was Kanzer Kurz passieren kann. Strache zeigt immer mehr sein wahres Gesicht und versucht nun mit seiner Partei alles in den Abgrund zu reissen, gertrieben von Rache. Das eigene Land zaehlt da nicht mehr. Unterstuetzt von der SPOE. Diese Strategie wird bis September aufgehen. Bei einer Neuwahl folgt dann die Quittung fuer FPOE und SPOE. Die Waehler in Oesterreich werden diese Taktik mit Sicherheit nicht goutieren. Kurz wird als klarer Sieger aus der Wahl hervorgehen. Er ist jung, er wird die Zeit dazwichen nervlich aushalten.

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Anton Waldheimer 21.05.2019, 09:18
7. Es läuft nicht

Man braucht sich nur die Facebooksite von Sebastian Kurz und auch das Leserforum von www.krone.at anzusehen, da sieht man wie wenig der Plan von Kurz aufgeht, und wie sehr ihm der Wind bei den eigenen Leuten ins Gesicht weht.

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RalfHenrichs 21.05.2019, 09:20
8. "Experten"regierung

ist vor allem eines: völlig undemokratisch. Allenfalls in einer Notlage zu akzeptieren, wenn diese keine wichtigen Beschlüsse trifft sondern wirklich nur verwaltet. Aber erstens gibt es keine Notlage (die Parteien existieren, müssen sich nur zusammenraufen) und zweitens bin ich mir sicher, dass sich eine solche Regierung nicht zurückhalten würde.

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Archie69 21.05.2019, 09:21
9. Kurz - der Zauberlehrling, der die Geister (FPÖ),

die er rief, nicht mehr bändigen konnte. Die Konstellation mit 3 ähnlich großen Parteien, die rechnerisch zwar drei, realistisch aber von Anfang an nur zwei Koalitionen mit Mehrheiten zugelassen hat, wird ihm jetzt zum Verhängnis. Die einen sinnen nach Rache (FPÖ), die anderen wollen ihm eins auswischen (SPÖ), weil er überhaupt eine Koalition mit den einen eingegangen ist. Wird spannend bei unseren Nachbarn.

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