Forum: Politik
Regierungskrise in Österreich: SPD hofft auf Anti-Kurz-Effekt
Focke Strangmann/ EPA-EFE/ REX

Profitieren die Gegner der Rechtspopulisten vom FPÖ-Skandal? In Deutschland hofft die SPD auf Rückenwind im Wahlkampf. Die Genossen verschärfen den Ton gegenüber CDU und CSU, denen eine klare Linie fehlt.

Seite 1 von 6
retterdernation 20.05.2019, 21:22
1. Wie tief muss man eigentlich sinken

wenn man all seine Hoffnungen auf die Regierungskrise eines Nachbarstaates stützt. Wie inhaltslos stellt man sich damit dar. In seinem eigenen Land. Das ist unglaublich - komisch ... das toppt als Realsatire alles!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Mertrager 20.05.2019, 21:23
2. so blöd wie primitiv

Gerade Nahles ! So ganz nebenbei ist da ja eine Sache nicht in Deutschland. Und fehlt mir die Berechtigung zu solchen Forderungen der Frau Nahles. Man beachte nebenbei, dasz die Schwesternpartei in Ö mit zu den Verdächtigen für die Urheberschaft dieser Falle zählt. Reden ist silber...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jryan 20.05.2019, 21:27
3. Verstehe nicht

warum ein Thema aus Österreich der SPD in Deutschland Auftrieb geben soll. Scheint so, als klammere sich die SPD an jeden Strohhalm, sei er auch noch so dünn. Zuversicht in die eigene Stärke sieht für mich anders aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
didel-m 20.05.2019, 21:28
4. Den Anti-Kurz-Effekt wird es freilich heftig geben,aber nicht zur SPD

Hoffen kann man ja vieles, aber auf Basis welcher Politik soll das denn nun (so schnell auch noch) wachsen?
Den Gegner frontal erledigen ist zunächst leicht, das Dicke Ende kommt immer hinterher, wenn man sich dem Wähler erklären muß.
Da nützt es nichts, auf das Versagen anderer zu zeigen, da muß man selber liefern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ernstmoritzarndt 20.05.2019, 21:32
5. Frau Nahles sollte sich ein Sprichwort merken: ...

….."Der Hund bellt, die Karawane zieht weiter." - Die SPD träumt seit Jahren und ihre Zahlen gehen immer mehr in den Keller. Warum soll/muß die Union über Herrn Kurz herfallen? Nachdem er Kenntnis von den schlimmen Verhaltensweisen seines Vize hatte, ist er in Klausur gegangen und hat dann klar und eindeutig entschicken - einschließlich der Entlassung des untragbaren Innenministers nach den Drohungen der FPÖ!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kaiser.friedrich 20.05.2019, 21:32
6. Es tut mir Leid, aber ...

... es spricht einfach ueberhaupt nicht fuer die SPD, wenn das einzige, ueber das sie sich profilieren koennen, die Fehler und Schwaechen der anderen sind.

Eine Partei erhaelt grundsaetzlich meine Stimme, wenn sie mich von ihren eigenen politischen Forderungen und Plaenen ueberzeugt und nicht davon, welche Schwaechen sie mir beim politischen Gegner aufzeigt.

Der einzige politische Gegner der AfD ist schliesslich nicht nur die SPD, sondern - wie Frau Barley gestern korrekt bei Anne Will sagte - ein ganzes Spektrum an politischen Parteien, von CDU ueber Gruene und FDP bis zu den kleinen Parteien wie "DIE PARTEI", Volt usw.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
In Kognito 20.05.2019, 21:36
7. Ziel erkann! Wahlbeeinflussung

Langsam wird sichtbar, was DAS Ziel der Deutschen Aktion, mit dem jetzigen Zeitpunkt war!
Nur denke ich und wer die Österreicher kennt - jetzt erst recht. Das geht für Deutschland (die Piefkes) nach hinten los. Wer SO "Wahlkampf" manipuliert und die Büchse der Pandora öffnet, soll sich nicht über die Zukunft wundern.
Sachargmente sind gefragt, keine Intriegen und Erpressungen a la StaSi.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joes.world 20.05.2019, 21:41
8. Die Sternschnuppe verglüht gerade. Wieso soll das der SPD nützen?

Da hat sich der smarte Politaufsteiger verkalkuliert. Den Skandal der FPÖ versucht, für mehr Machtgewinn (Innenministerium) für sich zu nutzen. Und glaubte scheinbar - wie überzeugt muss der Bube von sich sein? - dass alle Parteien ihn alleine weiter machen lassen würden. Dem ist aber nicht so. Denn nun kommt ein Mißtrauensantrag gegen Kurz ins Parlament und dann könnte auch die ÖVP-Regierungsmannschaft Geschichte sein. MIt ihrer Sternschnuppe Kurz.

Dabei muss man differenzieren. Strache und Gudenus mussten nach ihrem unsäglichen, demokratieverhöhnendem Verhalten gehen. Und gingen auch. Beziehungsweise wurden gegangen.

Dass Kurz nun die FPÖ aus dem Innenministerium drängen will und damit Kickl (FPÖ), der nichts mit der Affäre zu tun hat, entsorgen will - ist mehr ein Machtspiel als von Notwendigkeit getrieben. Denn Kickl war nie in Ibiza, nie in diesen Skandal verwickelt. Und ist für die Funktionäre der FPÖ die Symbolfigur, die für ihre Art der Politik der geschlossenene Grenzen steht.

Wenn Kurz aber Kickl mit dem Argument entlässt, dass dieser als Innenminister der Aufklärung schaden könnte (obwohl im Innenministerium eine ÖVP-Staatssekretärin sitzt) und auch nicht will dass ein anderer FPÖler diesen Posten nachbesetzt, also seinem gesamten Koalitionspartner nicht mehr vertraut – so muss man sich fragen: was, wenn Kurz auch nicht zu trauen ist? Was, wenn der nur afuklären will, was ihm im kommenden Wahlkampf nützt? nicht alles restlos aufklären lässt? Als Kanzler versucht, Korruption oder fiese Machtspiele der letzten Tage der eigenen Partei zu vertuschen? Immerhin saß ein ÖVP-Innenminister schon Jahre im Gefängnis. Wegen Korruption und Stimmenverkauf.

Sein Zugang zur Ablöse Kickls ist das beste Argument wieso auch Kurz gehen sollte. Der Ösi-Präsident ist gefragt. Er sollte, so Kurz kein Vertrauen mehr vom Parlament bekommt, eine Expertenregierung bis zum September angeloben. Damit wirklich keiner von den augenblicklichen Regierungsmitgliedern die Aufklärung verfälschen kann. Gleich ob FPÖ oder ÖVP.

Nun ist Merkel keine Sternschnuppe. Die CSU mitunter dumpf wie manch FPÖler. Aber eben auch keine jungen Überflieger die rasend schnell auftauchen um an völliger Überschätzung an ihrem zu schnellen Aufstieg selber zu scheitern. Was also, sollte der Fall Kurz der SPD helfen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MichaelGallasch 20.05.2019, 21:42
9. SelbstversorgerParteiDeutschlands ist doch keinen Deut besser!

Die Sozen sind doch mindestens genauso käuflich wie alle anderen, siehe Rolling Stones Konzert in HH. Und viele weitere Beispiele. Sozial sind die Genossen doch nur noch, wenn es um sie selber geht. Uns H4 als Wohltat verkaufen und selber mitverdienen, wenn deutsche Arbeitsplätze nach Polen verschoben werden.

Ich hoffe dass in Bremen der eine oder andere Selbstversorger sich nach der Wahl ohne Posten wieder findet! Leider dann immer noch bestens abgesichert, von dem P..k muss keiner jemals H4 beantragen :(

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 6