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Regierungsstudie: Verheerende Noten für deutsche Familienpolitik
DPA

In einer Regierungsstudie wird der deutschen Familienpolitik nach SPIEGEL-Informationen ein lausiges Zeugnis ausgestellt. Manche der teilweise milliardenteuren Maßnahmen seien "wenig effektiv", andere "ziemlich unwirksam" oder gar kontraproduktiv.

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ermod 03.02.2013, 12:06
290. DEUTSCHE diskriminieren Kinderreiche Familien!

Eine Mutter, die ein Kind gebiert zahlt keine Steuern! Und wenn es dann mehrere werden, ist die Frau vermutlich Arbeitsfaul. Ein Kind kostet den Staat dann auch noch Geld, na so was! In den Kommentaren hier geht es noch heftiger zu. Demnach sind Kinderreiche sowieso nur Migranten und Ausländer. Jetzt weiß ich auch, warum die Leute immer so blöd glotzen wenn wir mal in ein Restaurant oder ein Museum gehen oder junge Frauen vor uns die Straßenseite wechseln. Was mich anstinkt ist, dass der Spiegel hier selbst kein bisschen kritisch berichtet und mit anderen zahlreichen Artikeln in dieselbe Kerbe schlägt.

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Walther Kempinski 03.02.2013, 12:07
291. Ist denn schon Wahlkampf?

Das Projekt Machtwechsel ist eingeläutet. Die grüne und linke Kampfpresse hat sich bereits eingeschossen. Der Sensation verfallene Mitläufermedien ziehen mit. Denn es gilt: Ein Machtwechsel ist spannender als eine solide Kontinuität.

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Kommentator33 03.02.2013, 12:07
292.

Zitat von plleus
Für wieviel Anwalts- und Arztehefrauen mag das wohl zutreffen? Mit den wenigen wollen Sie Ehegattensplitting als 'Übel' bezeichnen? Mehr Argumente gibt es da nicht?
Gerade bei diesem Personenkreis würde die Abschaffung des Splittings keine Auswirkungen haben. Den selben Effekt erreicht man doch mit einer Verlagerung des Einkommens, sei es von Mieten oder Zinsen oder der Einstellung der Ehefrau in Praxis oder Kanzlei.

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indosolar 03.02.2013, 12:08
293. wo haben Sie denn gelebt?

Zitat von turbo123
weil dort das kinderfreund ...... Obwohl man abtreiben konnte, wurden damals mehr Kinder geboren als im Westen oder heute im Osten. Das Kindergeld war weitaus geringer, aber Kinderarmut gab es nicht. An eine Herdprämie war nicht zu denken, denn die Leute wollten und mussten arbeiten, um sich was leisten zu können.
die Menschen bekamen eine Wohnung und einen Ehekredit den sie "abkindern" konnten!!! Die Leute hatten einen Arbeitsplatz aber keine Arbeit und leisten konnten sie sich was? Alles das wofür sie ihr ach so perfektes System eintauschten? wobei sich der Tausch nachträglich auch als nicht perfekt herausstellte! Allerdings glaube ich nicht, dass die Mehrzahl zurück tauschen würde!

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mortimer001 03.02.2013, 12:08
294. unsere logische Konsequenz: Skandinavien

...und genau wegen dieser unmöglichen Familienpolitik haben wir uns entschieden, nach Skandinavien auszuwandern. Wir sind beide Alademiker, ich promoviere momentan noch. D.h. wir wollen beide auch in Zukunft verantwortungsvollen Jobs nachgehen, und TROTZDEM gute Eltern sein und Zeit für unsere Kinder (das erste ist unterwegs) haben. Das ist in Deutschland einfach nicht möglich, hier geht's nur mit Überstunden voran in der Industrie/Karriere. Und, noch viel wichtiger: die Kinderbetreuung dort ist klar geregelt (Anspruch auf Betreuungsplätze), UND auf hohem Niveau. Finanziert wird das Ganze über allgemein sehr hohe Steuern, allerdings garantiert dies für einen hohen Standard für alle. In Deutschland wird da lieber ein Betreuungsgeld nicht arbeitenden Zahnarztfrauen hinterhergeschmissen, und die schwerarbeitenden alleinererziehenden Mütter sehen davon keinen Cent. Das gab uns den letzten Anstoß zur Entscheidung des Auswanderns. Gut gemacht, CSU und damit auch Fr. Merkel: und tschüss, wir zahlen unsere Steuern lieber dort, wo sie auch richtig eingesetzt werden!
Bis (falls) in diesem Land in diese Richtung mal was besser gemacht wird, werden wir vermutlich Großeltern...nee danke.

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RioTokio 03.02.2013, 12:09
295.

Zitat von tom_tom_berlin
Auch in diesem Politikfeld zeigt sich wieder die Unfähigkeit und das völlige Versagen dieser Bundesregierung! Es ist mir ein Rätsel wie man zur Bundestagswahl im September die Merkel-CDU wählen kann!
Ach, war es die jetzige Regierung, die in den letzten Jahrzehnten zu wenig Kinder bekommen hat?
Derzeit werden massiv Kitas ausgebaut, Rechtsanspruch und so... Sie erinnern sich?
Hauruck Ationen wie diese überfordern Kommunen und sind besonders teuer, aber egal, die Regierung hat es beschlossen.
Väter können Kinderauszeit nehmen - und kosten damit auch dem Arbeitgeber und der Gesellschaft viel Geld.

Was soll sie denn noch machen?

Frauen weg von den Kindern und in den Job schicken - wie es die Studie offenbar unter rein finanziellen Aspekten für wünschenswert hält?

Wenn es nur ums Kinderkriegen geht ist dies eine schöne Info:
Bevölkerungsstatistik : Putzfrauen haben in Deutschland die meisten Kinder - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

Zu viel Bildung für Frauen schadet also dem Gebärwillen.

Andererseits sind voll bezahlte Halbtagsstellen (Lehrerin) mit Arbeitsplatzsicherheit und Pensionsanspruch auch günstig.
Blöd nur, dass sich nur der Staat so was leisten kann - der Steuerzahler finanziert die Wärmestuben der Beamten ja (u.a. mit horrenden Pensionslasten).

Mal sehen, ob die Studie das auch kritisch beleuchtet...

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mnbvc 03.02.2013, 12:09
296. Quotenergebnis

Tja, das kommt dann dabei raus, wenn ein Job nach diversen Quoten (Frau, CDU, aus dem Landesverband Hessen) vergeben wird. Dann nimmt man am Ende eine Person ohne Führungserfahrung, ohne inhaltliche Kompetenz und ohne besondere Berufserfahrung in irgendeinem Feld als Bundesministerin. Wie sagte Merkel noch, warum Schröder qualifiziert sei: sie hat schließlich Soziologie studiert. Ach so. Na dann.

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tola2000 03.02.2013, 12:09
297. Mal zuende denken

Zitat von ich_bin_nicht_stiller
Das Ehegattensplitting beispielsweise ist schlicht eine gesellschaftliche Gleichberechtigungsbremset.
Wenn ich nochmal jung wäre und in einer noch jungen Paarbezieheung steckte, warum sollte ich denn heiraten, wenn ich keinen Vorteil aus der Situation hätte? Fiele das Splitting weg, würde das Ehepar weiter wie Singels besteuert, die Partner wären aber z.B. verpflichtet füreinander zu sorgen oder sich bei einer teuren Scheidung auseinander zu dividieren.

Da würde ich als junger Mensch mit der Hochzeit lieber warten, bis ich Lust auf Kinder hätte, aber das kann dauern, denn Kinder kosten Geld und beschränken die Flexibilität - auch karrieretechnisch (für Frau UND Mann).

Eine Frau kann ja auch ohne Eheparner Kinder bekommen, wenn sie den Wunsch verspürt. Als Mann zahlte ich ihr dann ein wenig unterhalt - sie wird ja eh bald wieder arbeiten. Das Kind erhielte einen eignenen Unterhalt - wie ich ihn auch im Falle einer Ehe zahlen müsste.
Und ansonsten könnte ich frei in der Weltgeschichte herumpimpern, weil ich ja niemandem verpflichtet wäre.
Wäre das Kind aber groß, wäre ich alle Verpflichtungen wieder los. Die Mutter sorgte ja für sich selbst. Wenn mir der Sinn nach Zweisamkeit stünde, machte ich halt eine Kreuzfahrt, oder ginge in ein Etablissment.

Am Ende könnte ich dann mit der Gewissheit sterben, dass ich die Sache der Emanzipation mächtig vorangetrieben habe.

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dedie 03.02.2013, 12:09
298.

Zitat von Kommentator33
Vielleicht weil die Rentenversicherung allein zur Sicherung der vorherigen Generation dient und auch Kinderlos Eltern haben.
Meine Eltern sind schon lange verstorben, ohne das sie länger als 1 Jahr Rente kassiert haben.

Soll ich dann etwas für fremde Leute Eltern bezahlen?

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ermod 03.02.2013, 12:12
299. DEUTSCHE diskriminieren Kinderreiche Familien!

Eine Mutter, die ein Kind gebiert zahlt keine Steuern! Und wenn es dann mehrere werden, ist die Frau vermutlich Arbeitsfaul. Ein Kind kostet den Staat dann auch noch Geld, na so was! In den Kommentaren hier geht es noch heftiger zu. Demnach sind Kinderreiche sowieso nur Migranten und Ausländer. Jetzt weiß ich auch, warum die Leute immer so blöd glotzen wenn wir mal in ein Restaurant oder ein Museum gehen oder junge Frauen vor uns die Straßenseite wechseln. Was mich anstinkt ist, dass der Spiegel hier selbst kein bisschen kritisch berichtet und mit anderen zahlreichen Artikeln in dieselbe Kerbe schlägt.

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