Forum: Politik
Regionale Unterschiede beim Babyboom: Kinderfeindliche Stadt = weniger Geburten
DPA

In Deutschland kommen immer mehr Babys zur Welt - doch es könnten weitaus mehr sein. Wie das Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung meldet, fallen vor allem teure Städte bei den Zahlen stark zurück.

Seite 6 von 15
monro 02.04.2018, 11:52
50. @patkim

Wenn ihre Frau gut verdient, warum übernehmen sie nicht die Elternzeit und betreuen die Kinder?
Ich verdiene besser als mein Mann und er hat nach 6 Monaten die Betreuung übernommen.

Beitrag melden
auf_dem_Holzweg? 02.04.2018, 11:54
51. Da ist was Wahres dran

selbst kleinere und oft Kinder und Familien-unfreundliche Städte verzeichnen weniger Kinder, im nahen Umfeld, besonders kinderfreundlichen Gemeinden dagegen sieht es besser aus. Oft sind dort mieten wesentlich günstiger und zudem wird die Familie gefördert,durch Steuerentlastung und ogs Plätze holen sich weitsichtige Gemeinden die Familien zu sich. Bonn ist beispielsweise eine Kathastrophe für Familien, in den Nachbargemeinden sieht die Förderung wesentlich besser aus.

Beitrag melden
katja78 02.04.2018, 11:57
52. Überraschende Statistik?

Junge Paare wohnen in der Stadt, bekommen Kinder, ziehen ins Grüne. Das ist nichts Neues. Genau das besagen diese Zahlen.

Beitrag melden
wiealle 02.04.2018, 12:00
53. Konsequenz reicht!

Es muss endlich Schluss sein, mit der steuerlichen Förderung in ihrer alten Form. Steuerliche Erleichterungen dürfen nur für Kinder gewährt werden. Ob Erwachsene verheiratet sind oder nicht, darf jedoch keine Rolle spielen. Dann werden Mittel frei für Baukindergeld, das auch in Mietzuschuss umgewandelt werden darf. Kostenfreie Kinderbetreuung, verpflichtend ab 3Jahre, Gratisessen im Ganztagsangebot, Staffelung der Förderung nach Kinderzahl, volle Rentenanrechnung der Elternzeit. Dazu muss eine gesellschaftliche Anerkennung der Kinderaufzucht kommen. Wer keine Kinder hat, muss sich schämen.

Beitrag melden
lupo49 02.04.2018, 12:00
54. Hindernisse:

ungenügende Krippenplätze, befristete Arbeitsverhältnisse, unbezahlbare Baulandpreise. Es gibt genug Ansätze für familienfreundliche Politik.

Beitrag melden
till_wollheim 02.04.2018, 12:02
55. Dieses sture ignorieren der Fakten nervt!

Jedes nicht geborene Kind ist der beste Beitrag zum Umweltschutz und damit der Überlebensaussichten der Menschheit! Es ist nicht das Gebot der Stunde mehr Kinder auf diese Welt zu schaffen, sondern radikal weniger. gelingt das nicht, werden (Bürger-) Kriege, Seuchen und die Umweltvernichtung auf brutale Art und Weise diese Pflicht übernehmen. Auch in Deutschland - selbst dieses Land ist hochgradig überbevölkert - brauchen wir nicht mehr sondern weniger Nachwuchs! Schon in fünf Jahren werden wir kaum noch Arbeitsplätze gerade für die Klassen haben, aus denen das Gros des Nachwuchses herrührt!

Beitrag melden
till_wollheim 02.04.2018, 12:04
56. Falsch - nicht die Kinder zahlen die Rente sondern ihr Job!!

Zitat von mirage122
Kinder sind diejenigen, die später auch die Rente zahlen von Bürgern, die sich aus finanziellen Gründen gegen Nachwuchs entschieden haben. Darum sollten allerbeste Voraussetzungen geschaffen werden, um hinsichtlich guter Ausbildung und optimalem Lebensumfeld die entsprechenden Strukturen zu schaffen.
Die Formel: Kinder = Rentenbeitragszahler ist schlicht falsch. Richtig ist produktiver Arbeitsplatz gleich Rentenzahler!!

Beitrag melden
tatsache2011 02.04.2018, 12:19
57. Dieses sture Ignorieren der Fakten nervt!

Zitat von till_wollheim
Jedes nicht geborene Kind ist der beste Beitrag zum Umweltschutz und damit der Überlebensaussichten der Menschheit! Es ist nicht das Gebot der Stunde mehr Kinder auf diese Welt zu schaffen, sondern radikal weniger. gelingt das nicht, werden (Bürger-) Kriege, Seuchen und die Umweltvernichtung auf brutale Art und Weise diese Pflicht übernehmen. Auch in Deutschland - selbst dieses Land ist hochgradig überbevölkert - brauchen wir nicht mehr sondern weniger Nachwuchs! Schon in fünf Jahren werden wir kaum noch Arbeitsplätze gerade für die Klassen haben, aus denen das Gros des Nachwuchses herrührt!
Zur Zeit 30% weniger Kinder. Sollen es noch weniger sein?

Entsprechend fallen die Renten mit dem Altersquotient.
2017 36% d.h. 1 Rentner wird von 2,7 Arbeitnehmern bezahlt
mit 48% Rente (heute)
2030 50% d.h. 1 Rentner wird von 2 Arbeitnehmern bezahlt
mit 36% Rente
2040 58% d.h. 1 Rentner wird von 1,7 Arbeitnehmern bezahlt
mit 31% Rente
2060 65% d.h. 1 Rentner wird von 1,5 Arbeitnehmern bezahlt
mit 27% Rente

Altersquotient siehe
https://service.destatis.de/bevoelkerungspyramide/#!y=2030&g
Bei heutigem Rentenbeitrag 18%.

Beitrag melden
Lykanthrop_ 02.04.2018, 12:21
58.

Meiner Meinung nach gibt mehrere Gründe warum in Städten weniger Kinder geboren werden.

1. Die Wohnungsnot
2. Die durchschnittlich höhere Bildung der Städter
3. Die konservativere Landbevölkerung

Mich würde die Geburtendifferenz zwischen sozial starken und schwachen Stadtteilen einer Stadt interessieren.
Sozial schwache Menschen bekommen mehr Kinder, da dies eine Steigerung des Selbstwertgefühls besonders der Mütter bewirkt. Zu mal ist es eine emanzipatorische Reaktion auf die prekären Arbeitsverhältnisse am unteren Rand der Gesellschaft. Das Problem ist, dass diese H4 Kinder meistens kein besonders guten Start ins Leben haben und deren Zukunft mangels sozial integrativem Schulsystem und elterlichen Vorbildern ebenfalls wieder H4 bedeutet.

Für städtische Mittelschichtler*innen brauchen wir viel mehr bezahlbaren Wohnungsbau, eine gute Kinderbetreuung und kinderfreundlichere Unternehmen, für sozial Schwache Bildung und berufliche Perspektiven, und für links-liberale Städter eine kinderfreundlichere Einstellung.

Ob eine gesteigerte Geburtenquote eine gute Nachricht für unsere Welt ist, ist eine andere Frage.
Ich denke, es ist bei uns keine Bevölkerungsexplosion zu befürchten, und es ist wesentlich wirkungsvoller zu Überlegen wie wir effizienter mit unseren Ressourcen umgehen, anstatt Kinder zu vermeiden.

Beitrag melden
franzel11 02.04.2018, 12:22
59. @nordstadtbewohner

Sehr geehrte Herr. Man merkt das sie sich nur sehr oberflächlich mit ihren Argumenten auseinander gesetzt haben. Seit Jahren steigen sämtliche Lebenshaltungskosten in Deutschland, nur steigen nicht die Reallöhne. Also erklären sie mir mal logisch das es ihr mit 40h job

Beitrag melden
Seite 6 von 15
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!