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Regionalkonferenzen: SPD-Mitglieder scheinen auf GroKo-Kurs zu schwenken
DPA

Der Wahlkampf nimmt keine Ende für die SPD-Granden. Sigmar Gabriel, Hannelore Kraft, Andrea Nahles, Frank-Walter Steinmeier - sie alle schwärmten am Wochenende aus, um die Basis vor der Mitgliederabstimmung von der Großen Koalition zu überzeugen - mit einigem Erfolg, wie es scheint.

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otto1890 02.12.2013, 09:56
80. Wenn das Ding

zustande kommt, wird doch die Angie, als Chefin, dem Siggi sagen, wenn er das erste Mal aufmuckt und was zu melden haben will: Schön, dass wir mal darüber gesprochen haben".
Das aber der Siggi sein Fußvolk noch versucht mit Lügen oder einfach Dummheit versucht zu ködern ist ja nun echt geil. Da versucht der doch die Vorratsdatenspeicherung mit dem Argument schönzureden, im Falle Breivik hätte man damit ganz schnell gewußt wo der Mörder sitzt. Leider hat er nicht gemerkt oder merken wollen, dass es zu diesem Zeitpunkt in Norge noch garkeine Vorratsdatenspeicherung gab. Na ja, Siggi dass klappt ja bei euch schon seit über 150 Jahren. Glück auf.

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garfield 02.12.2013, 09:58
81.

Zitat von Herr Hold
Zeigt diese Zahl doch, dass SPD wählen nicht unbedingt gleich Die Linke wählen ist.
Das war es noch nie. sPD wählen heißt Merkel wählen, oder welchen Nachweises bedarf es da noch? Wenn ich linke Politik will, wähle ich doch gleich das Original. Oder machen das konservative Wähler für ihre Präferenz etwa anders?

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s_morike 02.12.2013, 10:03
82.

Die Zustimmung in der Bevölkerung (auch in meinem Bekanntenkreis) ist für eine GroKo doch sehr groß, was ich persönlich eher bedaure. Besser wären klare Verhältnisse, wobei ich als CDU-Mitglied durchaus auch für die schwarz-grüne Variante offen wäre. Die Grünen sind zumindest in Teilen eine bürgerliche Partei - die Wählerschaft sowieso. Hier könnten neue, interessante Allianzen entstehen.

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RenegadeOtis 02.12.2013, 10:05
83.

Zitat von affenkopp
Stimmt gegen diesen Schwindelvertrag und nutzt endlich die Mehrheiten zum Politikwechsel!
Welche Mehrheiten? Die Träumereien von R2G in allen Ehren, aber die LINKE hat nur sehr übersichtliche Schnittmengen mit den Grünen.

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awbferdi 02.12.2013, 10:06
84. Die SPD lebt....

Zitat von RobinSeyin
Die SPD ist tot nach der großen Koalition. Schon jetzt sieht man ja, wie die Presse alles Üble der SPD zuschiebt und die Lügen über Aufschwung, Wachstum und Ende der Krise der Großkaiserin Merkel bröckeln ja nun auch längst wieder. Die SPD wird dafür verantwortlich gemacht werden und natürlich wird es am Ende nicht einmal 2017 einen Mindestlohn geben, stattdessen weiterhin Lohnsklaverei und Zwangsarbeit für weitere Millionen mehr. Dabei ist jeder einzelne Fall ein Verbrechen.
Die SPD lebt.… und sie wird weiterleben, Totgesagte leben länger. Die "sozialdemokratisierte" CDU ist ein Erfolgsmodell von gestern. Im übrigen sind die Parteien "Piraten, Linke, Grüne" sowieso Fleisch vom Fleisch der SPD. Die AfD und die FDP gottseidank nicht. Macht euch bitte keine unnötigen Gedanken. Die SPD wird auch diese Koalition überstehen und gestärkt daraus hervorgehen. Grüezi. F.

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s_morike 02.12.2013, 10:07
85.

Zitat von garfield
Das war es noch nie. sPD wählen heißt Merkel wählen, oder welchen Nachweises bedarf es da noch? Wenn ich linke Politik will, wähle ich doch gleich das Original.
Das sehen Sie völlig richtig, und das zeigt, dass die SPD-Wähler zum Großteil der bürgerlichen Mitte angehören (was sich auch in dem Umfrageergebnis wiederspiegelt). Alleine das sollte rot-rot-grüne Planspiele erübrigen - bei denen ich übrigens auch einen Großteil der Grünen-Wähler nicht im Boot sehe.

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dabbeljou1 02.12.2013, 10:07
86. Es wiederholt sich alles:

"Immer mehr Raucher wechseln zur Krone!"
Das war in den 70ern eine Werbung für eine Zigarettenmarke mit etwa 1,5 % Marktanteil.
Auch trotz immerwährender Wiederholungen hatte sich der Marktantel nach etwa einem halben Jahr dann auf 1 % eingependelt und die Marke mit den wahnsinnig vielen "Wechselrauchern" wurde sang- und klanglos eingestellt.

Auch die Methode "Chinesische Wasserfolter" von Herrn Gabriel wird hoffentlich das Krone-Schicksal teilen!

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RenegadeOtis 02.12.2013, 10:09
87.

Zitat von Hilfskraft
(...) Nichtwähler hinzurechnen, die auch nicht Merkel wollten, kommen wir auf eine Quote von 58% gegen Merkel.
Nichtwähler haben NICHT gewählt. Daraus ein Votum für oder gegen eine Person zu erdichten, die von 99% der Wähler nicht mal wählbar war grenzt an vorsätzliche Veräppelung.

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garfield 02.12.2013, 10:11
88.

Zitat von blattschuss
weil bei der SPD-Führung die Vernunft gesiegt hat: wer etwas ablehnt, muss auch Alternativen parat haben! Wie hätten diese ausgesehen?
Minderheitsregierung oder RRG. Und nein, Merkel hat es NICHT in der Hand, Neuwahlen zu erzwingen, wenn sie als Kanzlerin gewählt wird - und das ließe sich doch wohl leicht bewerkstelligen.
Zitat von blattschuss
Jetzt schon mit den SED-Nachfolgern zusammengehen (schon vergessen: das wurde vor der Wahl kategorisch ausgeschlossen)
Na und? Steuererhöhungen und die Maut wurden auch ausgeschlossen. Welches Wahlversprechen wurde denn jemals gehalten?
Aber manche beklatschen eben Wahllügen sogar dann, wenn ihnen dadurch hinterher erst recht ins Portemonnaie gegriffen wird.
Zitat von blattschuss
oder vielleicht Neuwahlen? Da würde Die SPD vermutlich noch schwächer werden
Gut möglich. Ich hätte nichts gegen eine absolute Mehrheit für Merkel. Eine schnellere Entzauberung dieser Person dann ohne Prügelknaben ist kaum denkbar. Dann hat sich der Mutti-Kult sehr bald erledigt.
Zitat von blattschuss
außerdem - nicht unwahrscheinlich - FDP und/oder AfD könnten in den Bundestag einziehen.
DAS wäre meine einzige Sorge bei Neuwahlen, die Wiederbelebung der Zombies.
Zitat von blattschuss
Also, Ihr Meckerer, nennt uns Eure Alternative!
Habe ich getan - und Sie doch auch.

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RenegadeOtis 02.12.2013, 10:11
89.

Zitat von rottweiler28
Nach Kenntnisnahme des Koalitionsvertrages finde ich, dass eigentlich eher der CDU-Mitglieder gefragt werden müssten. Für ein solch sozialdemokratisches Machwerk habe ich Frau Merkel meine Stimme jedenfalls nicht gegeben.
Die Wahrscheinlichkeit ist immens hoch, dass Sie ihr Ihre Stimme gar nicht gaben. Oder kommen Sie tatsächlich aus der Uckermarck?

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