Forum: Politik
Regionalwahl in Frankreich: Front National nach Prognosen deutlicher Wahlsieger
AFP

Frankreich rutscht nach rechts: Nachwahlbefragungen zufolge liegt Marine Le Pens Front National im ersten Wahldurchgang vorn. Der Entscheid gilt als Stimmungstest für die 2017 angesetzte Präsidentenwahl.

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mihama 06.12.2015, 20:25
1. Womöglich ein Nachbeben

der Anschläge auf Paris. Da kann ja alles passieren. Vielleicht würde die LePen auf bundesdeutsche Hilfe in Syrien verzichten? Wer weiß?

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vox veritas 06.12.2015, 20:33
2. Ob es Ihnen gefällt ...

... oder nicht.

Es ist zu erwarten, daß gleiches hierzulande mit der AfD passiert, weil die großen Parteien ihre Aufgaben nicht hinbekommen und alles in einem Chaos verläuft.

Wenn wundert es also?

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walter_de_chepe 06.12.2015, 20:39
3. Deutschland will es nicht wahrhaben

Deutschland ist ein unbeweglicher Klotz im Zentrum Europas. Ich weiß, man will es nicht wahrhaben. Deutschland handelt zunehmend autistisch. Wir werden in Frankreich, Großbritannien und im neuen Europa, dessen Schwergewicht Polen ist, als Sicherheitsrisiko wahrgenommen. Mit diesem Deutschland kann Europa nicht funktionieren.

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donpedro59 06.12.2015, 20:41
4. Logik!

Die Welt ist so einfach für die, die logisch denken können, nur schade, die sind meistens nicht machthungrig! In jedem Land dieser Welt würde es einen Rechtsruck geben, wenn die Angst vor Überfremdung (viele Einwanderer fremder Kultur) steigt. Und der Schritt zum Nationalismus ist dann nicht mehr weit. Man hätte den gepeinigten Syrern direkt vor Ort helfen müssen, wenn nötig mit Bodentruppen statt Geschwafel und Bomben von oben. Oder würden Sie da bleiben wollen wo Bomben Unschuldige töten?

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hockeyversteher 06.12.2015, 20:42
5. Natürlich!

Der Sieg des FN geht nur auf das Konto der Anschläge auf Café-Besucher, Rock'n'Roller und Restaurantbesucher.

Es geht nicht auf das Konto der Pollitik von Sozialisten und fast unterscheidungslosen Konservativen.

Wer es sich so einfach macht, wird vollkommen perplex sein, wenn der FN den nächsten Präsidenten (wahlweise -in) stellt.

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chemo13 06.12.2015, 20:43
6. Landtagswahlen am 13.März 2016

Mal sehen was am 13. März bei den nächsten Landtagswahlen in Baden-Würtemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt passiert. Vielleicht setzt sich dieser erschreckende Trend auch in Deutschland fort und bewirkt bei den Politikern ein umdenken. Das auch im Hinblick auf den, innerhalb einer Woche und ohne Strategie, beschlossenen Syrien-Einsatz der Bundeswehr.

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derkim 06.12.2015, 20:43
7. Was mich wirklich stört ist..

Man kann ja von der EU halten was man will, was mich an dieser Partei wirklich stört ist, das sie anti-Europäisch ist.
Das die EU die Demokratie ins Grab schaufelt und bekämpft werden muss, ist eine Notwendigkeit. Aber ob eine innereuropäische Isolierungspolitik das richtige ist? Dazu sage ich nein.

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auslaender101 06.12.2015, 20:46
8.

Sarkozy und die PS haben gerade jegliche Form von Kooperation für die 2-te Runde abgelehnt. Somit wird FN mindestens 2-3 Regionen gewinnen. Ein gewaltiges Signal für 2017. Egal wer Präsident wird, er/sie wird auf keinen Fall Merkels Politik mittragen. Was macht nun die "Alternativlose"?

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aljoschu 06.12.2015, 20:46
9. Es ist erbärmlich, was sich da in Frankreich abspielt,

aber wahrscheinlich unausweichlich. Die bisher führenden Parteien erweisen sich alle als unfähig, mit den Herausforderungen der Zeit fertig zu werden - sie gehen sie nicht einmal wirklich an. Um wie viel mehr gilt das aber für unser Land, in dem sich die Aussichten und Erwartungen auf eine hoffnungsvolle Zukunft, auf Sicherheit, Freiheit, Unversehrtheit, sozialer Absicherung, Wohnraum, Chancen für unsere Kinder und Enkel zunehmend verdüstern - innerhalb weniger Jahre, Monate, ja Wochen. Während die Politnomenklatura, die im Bundestag vertretenen Parteien reden, sich gegenseitig angiften, sich mit leerem Stroh profilieren, schwimmen die Chancen davon und die Risiken steigen. Keiner wagt es auszusprechen, was gesagt werden müsste. Alle stehen unter dem Bann des Deutschen TABUs. Unsere europäischen Nachbarn verstehen uns längst nicht mehr, ja sie halten Deutschland und die Deutschen für ein zentrales Sicherheitsrisiko in Europa, gegen das man sich abschotten muss. Gegen das man sich abschotten wird.
Aber auch die Bürger in Deutschland spüren, dass die Richtung längst nicht mehr stimmt. Dass nichts weniger als ihre Zukunft auf dem Spiel steht. Auch in Deutschland wird es diesen Rechtsruck geben, wahrscheinlich noch viel drastischer als in Frankreich, denn das Tabu, das in der Öffentlichkeit gilt, wird nicht mehr gelten in den Wahlkabinen. Wir werden vertraute Verhältnisse bekommen: die der späten Weimarer Republik. Danke Frau Merkel, danke Herr Gabriel, Herr Steinmeier und Herr Gauck.

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