Forum: Politik
Registrierung von Flüchtlingen: Uno fordert EU zu schneller Einrichtung von "hot spot
AFP

Die EU will erreichen, dass Migranten aus als sicher geltenden Herkunftsländern schneller zurückgeschickt werden. Die Uno bekräftigt die Forderung nach Registrierungszentren, sogenannten hot spots.

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waschsalonaufseher 27.08.2015, 10:57
20. Endlich

Endlich kommt Bewegung in die Diskussion.
Wir müssen zwischen Flüchtlingen und Immigranten unterscheiden.
Die klassischen Einwanderungsländer machen uns vor wie es geht.
Dass das nicht immer schön ist, ist klar.
Um unseren inneren Frieden und auch eine menschliche Flüchtlingspolitik zu erhalten muss aber dringend gehandelt werden.
Denkverbote sind in einer Demokratie genauso schlimm wie menschenverachtende Gewalt.
Lesen Sie mal die Diskussionsbeiträge zu diesem Themenkomplex auf NZZ.ch einer politisch korrekten Plattform.
Es ist schon merkwürdig dass SPON nur sehr dosiert hier eine offene Diskussion zulässt.
Nur wieder ein Symptom des zunehmenden Demokratie Defizits in D ?

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micromiller 27.08.2015, 10:59
21. Das muss warten

die Damen und Herren Entscheidungsträger sind im August alle im Urlaub

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sunbird 27.08.2015, 11:02
22. Das sehe ich auch so.

Zitat von rene.muellender
Weshalb eigentlich keine 'Hot spots' näher an die kriegsgeschüttelten Länder z.B. in die Türkei legen? Die Asylsuchenden könnten nach Registrierung mit Bus, Schiff oder Flugzeug in direkt in das Aufnahmeland reisen. Die Schlepper würden nichts mehr verdienen. Die Flüchtlinge hätten eine deutliche Erleichterung.
Deutschland lobt sich täglich für seine Flüchtlingsaufnahme, aber die am meisten Verfolgten, nämlich Frauen und kleine Kinder, die sich Schleuser nicht leisten können, lässt es im Stich. Es wäre humaner gewesen. eine Brücke zu schaffen um die am meisten Bedrohten zuerst zu retten. Stattdessen sieht man zu, wie die Schleusermafia sich dumm und dämlich daran verdient, die noch zahlungsfähigen Flüchtlinge durch halb Europa zu schleusen und beweint die schrecklichen Fluchterfahrungen. Ganz zu schweigen von den Bootsflüchtlingen, die in untaugliche Boote gestopft werden um sie dann heldenmässig an der Küste Lybiens aus Seenot zu retten. Den Schleusern ist es egal, ob sie ankommen, sie haben ihr Geld schon erhalten.

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gtuerk 27.08.2015, 11:04
23. macmeinung

Im gegenteil! Das ist im Vergleich zu anderen Werbespots eher an der Realität! Arme Menschen, die mit allen Mitteln versuchen auch etwas vom Kuchen abzubekommen und auf der anderen Seite die "Wohlstandsgesellschaft", die sich das ganze hinter gut gesicherten Mauern zu Gemüte führen!

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MeinungVonMir 27.08.2015, 11:05
24. Uk

Langsam kann man den EU Ausstieg der Briten echt nur noch herbeisehnen. Mir ist völlig unverständlich wie man ein solch völlig gemeinschaftsresistentes Land (und da meine ich natürlich nicht jeden Briten, aber die Mehrheit, die das unterstützt) in einer Gemeinschaft wie der EU belassen kann. Da werden sich ausschließlich nur die Vorteile gesichert, aber sobald eine Last gemeinschaftlich getragen werden soll, werden Sonderlocken für die Briten definiert oder sie verweigern sich ganz. In dem Fall der Flüchtlinge ist das nicht "nur" asozial, sondern auch komplett unmenschlich..

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lizenz 27.08.2015, 11:07
25. @macmeinung

diesen Audi Spot mit dem Flüchtlingsthema in Verbindung zu bringen ist schon eine außerordentlich eigenwillige Gedankenleistung. Echt schräg!

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Beat Adler 27.08.2015, 11:12
26. Klotzen

Nur das Klotzen hilft.

Die EU sollte eigentlich in Jordanien, im Libanon und in der Tuerkei die Fluechtlinge aus Syrien betreuen und ihnen die Moeglichkeit geben, dort vor Ort, einen Asylantrag zu stellen. Sie, nach Genehmigung, mit Papieren auszustatten und auf regulaerem Weg in die Aufnahmelaender zu bringen.

In Nordafrika sind in Marokko, Algerien, Tunesien und Aegypten zusammen mit den dortigen Regierungen EU Aufnahme-Zentren zu schaffen, um auch dort vor Ort die Asylwuerdigkeit abzuklaeren und die Papiere auszustellen oder die Wirtschaftsemigranten in ihre Heimatlaender zurueckzuschaffen. Bootfluechtlinge, die von Libyen aus uebers Meer schippern, sollten nach Tunesien in diese Aufnahmezentren gebracht werden.

Das alles kostet viel. Aber das heutige Vorgehen kostet noch viel mehr. Die gesellschaftlichen Verwerfungen der heutigen Situation sind ebenfalls mit grossen Kosten verbunden.
mfG Beat

P.S. An die Moderation: Warum darf dies heute nicht mehr erscheinen, wenn es vorher doch oefters in aehnlicher Form, meine Beitraege, veroeffentlicht wurde? Warum muss ich das 10 Mal abschicken?

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t dog 27.08.2015, 11:18
27. Achso

Die UNO und die EU haben eine bezahlbare Lösung gefunden, bei der Asylsuchende Hilfe bekommen und illegale Einwanderer abgewiesen werden. Ein Asylzentrum in Nord-Algerien, eines in der Südöstlichen-Türkei. Die Errichtung von Zeltstädten inkl. Klimaanlagen/Heizungen, Schulen und Krankenhäusern, ist dort weitaus billiger, als im EU Kernland. Wenn eine Unterbringung der Asylanten nahe ihres Herkunftslandes generell umgesetzt wird und konsequent abgeschoben wird, dann werden sich die Leute auch nicht mehr auf den gefährlichen und teuren Weg nach Deutschland und Schweden machen. So gibt es keine Schlepper mehr, keine Toten auf der Flucht und die hohen Kosten für die humanitäre Hilfe sinken drastisch. Es können auch syrische Lehrer syrische Kinder unterrichten. Sie lernen eine Sprache mit der sie auch etwas anfangen können, wenn die Menschen nach Kriegsende in ihre Heimat zurückkehren. Techniker und auch Ärzte sind unter den Asylsuchenden. Diese können ebenfalls zur Lösung der humanitären Katastrophe ihren Beitrag leisten. Wasser, Strom, Lebensmittel; Fast alles ist in diesen Ländern wesentlich günstiger, als in Kerneuropa. Diese Flüchtlingszentren könnten sogar noch mehr Menschen retten, weil diese näher an den Kriegsgebieten liegen. Die meisten Menschen mit Recht auf Asyl sind nicht so reich, das sie tausende Euro an Schlepper bezahlen können. Wir haben jetzt also einen Vorschlag der umsetzbar, finanzierbar und humaner ist. Die EU sollte jedes Flüchtlingszentrum mit je 5 Millionen Einwohnern planen. Mit Erweiterungsmöglichkeit auf je 10 Millionen. Wenn Brüssel heute 40 Mrd Euro dafür freigibt, dann könnten eventuell schon am Montag die Bauarbeiten beginnen. Eine UNO Schutztruppe mit robustem Mandat könnte die Absicherung der Zentren übernehmen, damit sich solche Massaker wie im Jugoslawien der Neunziger nicht wiederholen können. Zusammenfassend: Es kostet weniger und man hilft wesentlich mehr Menschen.

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drehimpuls 27.08.2015, 11:21
28. Einrichtung von Hot-Spots ?

Hat die Uno den Schuss nicht gehört?
Der Hot-Spot existiert bereits, man nennt ihn Deutschland.

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macmeinung 27.08.2015, 11:29
29.

Zitat von nk222
Die "aufgebrachten Menschen" sind Feld-Wald-und-Wiesen KFZ-Mechaniker, die "Knüppel" sind Schraubenschlüssel und das "pompöse Gebäude" ist ein eine Audi Vertragswerkstatt. Es geht um die Vorzüge des "Audi Service".
Ja, schon klar. Wenn man genau hinsieht.

Trotzdem wirken Ihre Mechaniker wie eine Horde armer Dritte-Welt-Bewohner, die versuchen, dem Wohlstand der westlichen Welt hinterherzulaufen.

Ich unterstelle den Ingolstädtern ja auch keine Absicht oder Völkerverachtung.

In diesem Zusammenhang gleichen die Bilder sinnbildlich – sicherlich ungewollt – leider sehr denen der alltäglichen Berichterstattung. Wenn auch in einem gänzlich anderen Zusammenhang.

Gut gemeint ist ja häufig was anderes als gut gemacht ...
Ich finde es zumindest sehr, sehr unglücklich (völkerverachtend ist es natürlich nicht, da haben Sie recht!)

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