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Reichtum in Chinas Kommunistischer Partei: Genosse Milliardär
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In Chinas Kommunistischer Partei vollzieht sich ein rasanter Wandel: Saßen einst vor allem einfache Arbeiter in Schlüsselpositionen, ist inzwischen ein neuer Typus tonangebend. Reichtum zählt - laut "Wall Street Journal" nehmen immer mehr Millionäre und Milliardäre wichtige Funktionen in der Partei wahr.

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buhli1961 27.12.2012, 16:55
10. Warum sollten chinesische Kapitalisten anders

als Westliche ticken? Sie scheinen sich nur im Ausland von den westlich geprägten Heuschrecken zu unterscheiden. "Übernahmen" gibgen bisher mit Sicherung oder Erweiterung einher.

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janne2109 27.12.2012, 17:02
11. !

was istt eigentlich bei Spon los??

Dieses Deutsch kann ja jedem den Artikel vermiesen

Wang Jianlin, Leiter des chinesischen Immobilien- und Bauunternehmens Dalian Wanda Group, der als einem der Reichsten des Landes gezählt wird.

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karlsiegfried 27.12.2012, 17:04
12. Kaiser, Kommunismus, Kapitalismus

Nur Personen ausgetauscht und beim Kaiser wieder angekommen. In Deutschland übrigens auch. Der neu Adel oder Feudalismus heisst heute Parteien und deren Angehörigen Politiker. Vom popeligen Landadel bis hin zu Landesfürsten, vielen Königen und einem Kaiser auf Zeit.

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ganta 27.12.2012, 17:07
13. Richtig

Zitat von Hilfskraft
In den Führungspositionen der Kommunisten saßen/sitzen immer Funktionäre, die ihr Schärflein im Trockenen hatten/haben. Das ist .......
Und auch nicht in westlichen Demokratien. ;)

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thekenphilosoph 27.12.2012, 17:19
14.

Ich frage mich, wieso gegenüber "den Chinesen" immer mit zweierlei Maß gemessen wird! Ob im amerikanischen Kongress, im deutschen Bundestag, im Kreml oder in der KP Chinas - wohlhabende Politiker gibt es dort überall, genauso wie Korruption. Allerdings haben die Chinesen es in atemberaubender Geschwindigkeit geschafft, Hunderte von Millionen aus der Armut zu befreien. Dass die oberen Köpfe davon überproportional profitieren und die Schere auseinander geht, wundert mich nicht. Aber wo ist es anders? Ich bin eher gespannt, wie die KP angesichts wachsender sozialer Unruhen und drohender politischer Instabilität mit dieser "Demokratisierung durch die Hintertür" umgehen und entsprechende Umschichtungsmechanismen einrichten. Denn ohne Gegensteuern ist der Ein-Parteen-Staat ein Auslaufsmodell. Wir sollten alle hoffen, dass dieser (politisch wie wirtschaftliche) strukturelle Umbau gelingt!

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audumbla 27.12.2012, 17:22
15. Die Politiker sind gleich...

..... ob im Westen oder China. Sie sorgen erst für sich selbst.

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huberwin 27.12.2012, 17:33
16. Es gibt in China keine Kapitalisten

Zitat von buhli1961
als Westliche ticken? Sie scheinen sich nur im Ausland von den westlich geprägten Heuschrecken zu unterscheiden. "Übernahmen" gibgen bisher mit Sicherung oder Erweiterung einher.
-alles Genossen (wie die Überschrift schon sagt) .
Genosse "Nimm" eben !

Selbstverständlich nach den beschönigenden Worten:
Jeder kann es schaffen !

Interpretiere mir mal einer das Wort: Jeder !

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testthewest 27.12.2012, 17:43
17.

Zitat von sysop
In Chinas Kommunistischer Partei vollzieht sich ein rasanter Wandel: Saßen einst vor allem einfache Arbeiter in Schlüsselpositionen, ist inzwischen ein neuer Typus tonangebend. Reichtum zählt - laut "Wall Street Journal" nehmen immer mehr Millionäre und Milliardäre wichtige Funktionen in der Partei wahr.
" Einst bestimmten einfache Arbeiter und loyale Militärvertreter das Bild der KP"

Einst war China bettelarm und lies seine Leute zu Millionen verhungern.
Heute sitzten Milliardäre da und es geht steil bergauf.

Fazit: Einfach Arbeiter in die Fabrik, Bauern aufs Feld und Soldaten in die Kaserne. Da gehören sie hin.
Lasst Milliardäre das Land regieren, die können wenigstens mit Geld und Macht umgehen - und machen nicht solche Peinlichkeit wie Wulff (d.h. nicht wegen peanuts seinen Ruf ruinieren).

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SchneiderG 27.12.2012, 17:52
18.

Zitat von mori1982
ist es nicht ehr anders herum, immer mehr Parteimitglieder werden Miliardäre?
Sie haben das falsch verstanden.

Parteimitglieder werden Millionäre / Milliardäre und DANN wollen sie einen Sitz in der oberen Riege der KPCh bekommen, um auch noch an der politischen Macht teil zu haben. Wenn man dabei noch weitere Millionen und Milliarden scheffeln kann (eventuell nur über Familienmitglieder) schadet das doch nichts.

Wie sagte einst ein Chinesischer Studiumsabsolvent im lokalen Chinesischen Fernsehen auf die Frage, warum er sich nach seinem Studium für eine Beamtenkarriere und nicht für eine Tätigkeit in der freien Industrie bewirbt wo man deutlcih mehr verdienen kann?

Antwort: "In der freien Industrie Chinas verdient man zwar mehr Geld, aber als Beamter und Parteimitglied der KPCh wird man schneller reich!"

Interpretieren wie er das gemeint hat, darf jeder für sich.

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Izmi 27.12.2012, 17:54
19. Machtfrage

Zitat von thekenphilosoph
Ich frage mich, wieso gegenüber "den Chinesen" immer mit zweierlei Maß gemessen wird! Ob im amerikanischen Kongress, im deutschen Bundestag, im Kreml oder in der KP Chinas - wohlhabende Politiker gibt es dort überall, genauso wie Korruption. Allerdings haben die Chinesen es in atemberaubender Geschwindigkeit geschafft, Hunderte von Millionen aus der Armut zu befreien. Dass die oberen Köpfe davon überproportional profitieren und die Schere auseinander geht, wundert mich nicht. Aber wo ist es anders? Ich bin eher gespannt, wie die KP angesichts wachsender sozialer Unruhen und drohender politischer Instabilität mit dieser "Demokratisierung durch die Hintertür" umgehen und entsprechende Umschichtungsmechanismen einrichten. Denn ohne Gegensteuern ist der Ein-Parteen-Staat ein Auslaufsmodell. Wir sollten alle hoffen, dass dieser (politisch wie wirtschaftliche) strukturelle Umbau gelingt!
Richtig! Es stellt sich vor allem die Frage, wer eigentlich die wirkliche Macht in den Händen hält. Noch beruft sich die politische Elite auf kommunistische und sozialistische Ideale. Ich war allerdings noch nie in China, und chinesische Bekannte hatte ich zuletzt vor knapp 40 Jahren. Ob also die linken Ideale immer noch eine Rolle spielen in Ausbildung und Alltag, weiß ich nicht...

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