Forum: Politik
Reichtum in Chinas Kommunistischer Partei: Genosse Milliardär
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In Chinas Kommunistischer Partei vollzieht sich ein rasanter Wandel: Saßen einst vor allem einfache Arbeiter in Schlüsselpositionen, ist inzwischen ein neuer Typus tonangebend. Reichtum zählt - laut "Wall Street Journal" nehmen immer mehr Millionäre und Milliardäre wichtige Funktionen in der Partei wahr.

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alpenkraut 27.12.2012, 17:56
20.

Zitat von karlsiegfried
Nur Personen ausgetauscht und beim Kaiser wieder angekommen. In Deutschland übrigens auch. Der neu Adel oder Feudalismus heisst heute Parteien und deren Angehörigen Politiker. Vom popeligen Landadel bis hin zu Landesfürsten, vielen Königen und einem Kaiser auf Zeit.
Könige und Kaiser erfreuten sich doch immer größter Beliebtheit...

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SchneiderG 27.12.2012, 17:59
21.

Zitat von huberwin
Es gibt in China keine Kapitalisten-alles Genossen (wie die Überschrift schon sagt) . Genosse "Nimm" eben ! Selbstverständlich nach den beschönigenden Worten: Jeder kann es schaffen ! Interpretiere mir mal einer das Wort: Jeder !
Nee, es gibt kein Genossen und die Kapitalisten sind Diktatoren.

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Hermes75 27.12.2012, 18:13
22.

Zitat von testthewest
" Einst bestimmten einfache Arbeiter und loyale Militärvertreter das Bild der KP" Einst war China bettelarm und lies seine Leute zu Millionen verhungern. Heute sitzten Milliardäre da und es geht steil bergauf. Fazit: Einfach Arbeiter in die Fabrik, Bauern aufs Feld und Soldaten in die Kaserne. Da gehören sie hin. Lasst Milliardäre das Land regieren, die können wenigstens mit Geld und Macht umgehen - und machen nicht solche Peinlichkeit wie Wulff (d.h. nicht wegen peanuts seinen Ruf ruinieren).
Mir ist ein peinlicher Wulff immer noch lieber als ein peinlicher Berlusconi ;-)

Wenn jemand auf ehrliche Art und Weise zu Reichtum gekommen ist und dann in die Politik geht, ist grundsätzlich nichts dagegen zu sagen.
In China (und auch vielen anderen Staaten) ist es aber wohl mehr so, dass Leute in die Politik gehen um zu Reichtum zu gelangen - und dass nicht immer auf ehrliche Art und Weise.
Allgemein nennt man das Korruption und das ist wohl eines der größten Probleme überhaupt in China.

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localpatriot 27.12.2012, 18:14
23. Da kann man bald einen neue Regel erwarten

Zitat von sysop
In Chinas Kommunistischer Partei vollzieht sich ein rasanter Wandel: Saßen einst vor allem einfache Arbeiter in Schlüsselpositionen, ist inzwischen ein neuer Typus tonangebend. Reichtum zählt - laut "Wall Street Journal" nehmen immer mehr Millionäre und Milliardäre wichtige Funktionen in der Partei wahr.
Erfolg hat eben seinen Lohn. In China wird der Erfolg des Staates von der Partei organisiert und wie bei den Westbanken duerfen sich die Verusacher des Erfolgs die Taschen fuellen.

Bald gibt es ein neues Motto: Wer kein Millionaer ist hat in der KPC Fuehrungsrige nichts verloren. Es fehlen ihr oder im die Vorbedingungen fuer eine Erfolgreiche Teilnahme. Das funktioniert doch in manchen Weststaaten so gut.

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Faktenanalyse 27.12.2012, 18:21
24. Unsinnige Vergleiche

Zitat von CashFlöhchen
... Für mich ist China ausbeuterischer Staatskapitalismus reinster Sorte. Deshalb versteht sich die Regierung Merkel im Großen und Ganzen bestens mit der dortigen Führung. Und die deutschen Wirtschaftsführer liebäugeln nicht ohne Grund mit "ein bischen China" auch in Deutschland. Auf dem Arbeitsmarkt herrschen ja zum Teil schon chinesische Verhältnisse. Und wenn ich mir so den letzten CDU Parteitag ansehe ... Von China lernen heißt siegen lernen, Lach.
Solche Bemerkungen sind doch reiner Schwachsinn. Fahren Sie mal nach China und schauen Sie sich die soziale Situation dort an, dann werden Sie in Zukunft vielleicht eher zu schätzen wissen, wie gut es uns in Deutschland noch immer geht.

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thekenphilosoph 27.12.2012, 18:26
25. @Izmi

Ich habe in China immer wieder strukturelle und kulturelle Relikte der "alten Zeiten" angetroffen, genauso wie überaus Modernes und Fortschrittliches. Der überaus mächtige und wirtschaftlich sehr Einfluss nehmende Staat stammt historisch bedingt aus der Zeit des kommunistischen Zentralstaats, ist kapitalistisch bisher allerdings überaus erfolgreich. Dieser Kontrast fasziniert. Aber sie haben Recht: Durch den gestiegenen Wohlstand wir zunehmend politische Partizipation verlangt, die zunehmenden Herausforderungen (Umweltbelastung, Skandale, Soziales, Inflation) verlagern die Macht auf die Massen. Und die sind zunehmend kritischer.

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CashFlöhchen 27.12.2012, 18:39
26.

Zitat von Faktenanalyse
Solche Bemerkungen sind doch reiner Schwachsinn. Fahren Sie mal nach China und schauen Sie sich die soziale Situation dort an, dann werden Sie in Zukunft vielleicht eher zu schätzen wissen, wie gut es uns in Deutschland noch immer geht.
Werter Faktenanalysierer, in China gibt es halt kein Hartz4 System zum Ausstocken usw. In D wiederum wird mit vielen Mrd. viel Armut hinter die schönen Fassaden gekehrt. Würden die Chinesen dies tun, würden sie in Schulden ersticken. Staatskapitalistisch sind dennoch beide Länder. Nicht umsonst spricht man schon von Chermany!

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RealityCheck 28.12.2012, 05:33
27. Dilemma

Das Dilemma der deutschen 'Linken' ist in diesem Forum mit Händen zu greifen. Da legten ehemalige Kommunisten in China mit ihrem Schwenk zum Frühkapitalismus den grössten wirtschaftlichen Erfolg der Geschichte hin und unsere ehemaligen Kommunisten wollen weiterhin gestützt auf Sozialneid und die schmählich gescheiterten Rezepte des Marxismus-Leninismus an die Macht kommen. Schlechte Chancen.

Wie sagte Gorbatschov nochmal? Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben? Auch sie hatten ja die Chance, die soziale Marktwirtschaft des Westens nach chinesischem Vorbild mit ur-kapitalistischen Rezepten zu übertrumpfen, indem sie einfach den Leuten die Möglichkeit gaben, reich zu werden. Sie gingen aber stattdessen ein wie die Primeln, weil sie der irrigen Ansicht waren, es ginge alles ewig so weiter. Das Volk schien ja durch Mielkes Unterdrückungsarmee perfekt in Schach gehalten und durch die phantastischste Grenze der Welt am Weglaufen gehindert.

Was machen sie also jetzt? Sie sagen, ja, aber das war ja damals gar kein Kommunismus, der echte Kommunismus ist was ganz Wunderbares. Das wird ihnen aber niemand glauben. Sie sollten besser die Funktionärslaufbahn hinschmeissen. Reich wird man nur durch Arbeit, nicht so bald wieder durch 'Machtergreifung'.

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spmc-134734785818633 28.12.2012, 05:54
28. Chinaman can do, too!

Der Raubtier-Kapitalismus ist halt ein globales Phänomen...

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geotie 29.12.2012, 04:28
29. yoooh

Und wie wir wieder mal feststellen können, der Kommunismus lohnt sich! - Fragt sich natürlich, für wem?
Und ich finde es drollig, wie das gemeine Volk auch noch Stolz auf diese Art Ausbeutung und man zum Weltführer aufgestiegen ist. Dabei ist man nur ein williges und billiges Werkzeug das der Meinung ist, dass damit ALLES viiieeeel besser wird.
Und das hat Merkel sich als Vorbild auserkoren, wie vor 20 Jahren die Japaner als Vorbild von Kohl/Schmidt auserkoren wurde? Sei wachsam, Deutschland und der Rest der Welt!

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