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Reise des Bundespräsidenten: Steinmeiers unheimliche Begegnung mit Chinas Digitalprof
DPA

"Menschen stören eher": Bei seiner China-Reise informiert sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier über Innovationen in der Digitalisierung. Manches, was er zu sehen bekommt, stimmt ihn skeptisch.

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querulant_99 07.12.2018, 12:53
10.

Zitat von OhMyGosh
Die Bedenken und Irritationen unseres Bundespräsidenten, der als Europäer der geistesgeschichtlichen Entwicklung des Humanismus und der Aufklärung entstammt, sind für mich nachvollziehbar; offensichtlich sind die auf Linie getrimmten (jungen) Chinesen wenig an ethischen Implikationen......
Es ist doch auch bei uns schon längst Realität, dass das Internet unsere persönlichen. Wünsche und Gedanken antizipiert.
Ich brauche bei Google nur spärliche Suchbegriffe eingeben und schon zeigen die ersten Verweise genau auf die gesuchten Infos oftmals ganau auf mich persönlich zugeschnitten. Es werden vorrangig Angebote aus der näheren Umgebung angezeigt und es werden auch aus vorhergehende Suchanfragen abgeleitet, was ich vermutlich wissen möchte.
Weiterhin erhält man auf alle erdenklichen Internetseiten Angebote von Produkten, Dienstleistung, Reisen usw. für die man sich zuvor auf ganz anderen Internetseiten interessiert hat.
Natürlich wird das immer weiter perfektioniert, egal ob wir es wollen oder nicht. Eines Tages wird die Smartphone-Kamera unsere Wünsche von den Augen ablesen können, so dass wir gar nichts mehr eintippen müssen...

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localpatriot 07.12.2018, 13:12
11. Die Gemeinsamkeit China mit D

Die riesigen Exporterfolge beider Länder sind eine der Gemeinsamkeit welche auf kompetente, kreative und disziplinierte Arbeitsweise der Bevölkerungen zurückgeht. D ist der Größte Exporteur pro Kopf der Welt und China der Größte Exporteur in absoluten Zahlen.

Natürlich sind die Größenverhältnisse der Industrien anderweitig geprägt. China stellt täglich 1,4 Milliarden Frühstücke, Mittag und Abendessen auf den Tisch und man muss anerkennen dass das eine echte Leistung ist. Und man soll sich einen Binnenmarkt mit einer Milliarde Regenschirmen, 3 Milliarden paar Schuhe pro Jahr usw vorstellen.
Industrieweise hat D einiges mit China gemeinsam, obwohl die ehemals aktive deutsche Elektronikindustrie die Massenarbeitsplätze nach der Halbleiterkrise von 1971 abgetreten hat, wie auch später die Handy Herstellung.
Herr Steinmeier täte gut mehr deutsche Industrien zu besuchen und auch er wird früher oder später in einem E Auto ins Büro fahren.

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etlamu 07.12.2018, 13:18
12. Die Menschen wird es weiterhin geben!

Zitat :
"Jack Wang meldet sich, einer der Chefs des Roboterherstellers Ubtech: "Ich glaube", sagt Wang, "die Menschen wird es weiterhin geben.""

Ich glaube dieses Zitat sagt doch alles.
Für mich ist die Digitalisierung/Künstliche Intelligenz eine Gefahr und nicht erstrebenswert. Jetzt soll auch noch 5G mit tausenden zusätzlichen strahlenden Masten kommen. Das dient doch nur zur Totalüberwachung der Menschen.
Es gibt genügend Alternativen. So ist die Gesundheit der Menschen viel wichtiger als die Digitalisierung und Mobilfunk. Früher haben wir noch ruhiger gelebt und wir mussten nicht immer erreichbar sein.

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etlamu 07.12.2018, 13:30
13.

Zitat von querulant_99
Es ist doch auch bei uns schon längst Realität, dass das Internet unsere persönlichen. Wünsche und Gedanken antizipiert. Ich brauche bei Google nur spärliche Suchbegriffe eingeben und schon zeigen die ersten Verweise genau auf die gesuchten Infos oftmals ganau auf mich persönlich zugeschnitten. Es werden vorrangig ...
Mir geht das Ganze auf den Geist. Klickt man nur einmal eine Anzeige an, so kriegt man andauernd weitere Angebote. Das ist eine Zumutung und ich muss regelmäßig die Cookies löschen.

Ein Smartphone, dass meine Wünsche von meinen Augen ablesen könnte, empfinde ich als Bevormundung.
Ich möchte MANUELL meine Wünsche äußern.

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GrüneLeuchte 07.12.2018, 13:37
14. @2cv

Es ist wohl eher so, dass Sie völlig unterschätzen was in Deitschland und der EU entwickelt und erforscht wird. Hier in den Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen sitzen doch keine Idioten. Mit machen die Chinesen keine Sekunde Angst. Angst sollte einem lieber diese schöne neue Welt machen. Sie rüttelt nämlich an einem Grundprinzip der Ökonomie. Irgendwer soll ja den ganzen Kram auch kaufen damit die Geschäfte laufen. Nur, wer soll das sein, wenn die Robotik und Digitalisierung Millionen und Millionen von Jobs vernichtet. Entwickeln sich die Gesellschaften hin zu einer Aufteilung von 80:20. Vierfünftel Habenichtse und einer Oberschicht. Das Ganze kann, wenn man es bis zum Ende durchdenkt doch nur funktionieren wenn Geld abgeschafft wird und jeder nur noch das macht wozu er Lust hat und den Rest erledigen die Maschienen und die künstliche Intelligenz. Wenn das nicht passiert, dann entwickelt sich ein Dystopie ungeahnten Ausmaßes. China jedenfalls wird mit Zöllen belegt werden. Die EU als auch der amerikanische Kontinent werden es ihr Gleichtun. Wenn China glaubt es könnte die Welt mit seinem Dreck überfluten wird die Welt Dämme bauen. Kein einziger Politiker wird es zulassen das Chinas Produkte und Dienstleistingen die heimischen Wirtschaften plattwalzen. Oder was haben Sie gedacht.

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etlamu 07.12.2018, 13:46
15.

Zitat von SummseMann
Was sagte ein schlauer Mann einmal: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. China, das sind 20% der Menschheit, braucht sich nicht um ängstliche und jammernde Europäer zu sorgen. Sie wissen wer am Ende das Rennen machen wird. Gott sei dank waren wir .....
Das Problem ist, dass heute noch Millionen Menschen in Lehmhütten leben und dabei glücklich sind!
Da die Digitalisierung nicht lebenswichtig ist, sollten wir zuerst dafür sorgen, dass jeder Mensch auf der Welt die lebenswichtigen Dinge wie Wasser, Nahrung und Wärme bekommt. Das würde auch die anrollende Flüchtlingswelle entschärfen.

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claus.zhe 07.12.2018, 13:51
16. Bitte nicht Kanton

Bitte schreibt die Stadt mit ihrem richtigen Namen. Kanton ist ein Name aus der Kolonialzeit.
Heute heißt die Stadt Guangdong!
Den alten Namen zu benutzen ist ein wirklich schlimmer Fehler.

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mariomeyer 07.12.2018, 14:01
17. Yo!

Mir scheint, Veit Medicks Aufenthalt in den USA verstellt ihm ein wenig den Blick auf die Volksrepublik China. Die Innenstadt von Guangzhou mit der einer beliebigen US-amerikanischen Großstadt zu vergleichen, nur weil an beiden Orten die Gebäude nicht besonders alt sind (wie übrigens auch in Deutschland, wenn auch aus anderen Gründen), finde ich nicht gerade journalistisch korrekt - da scheint Herr Medick nicht genau hingesehen zu haben. Die Unterschiede sind weitaus größer.

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spaas11 07.12.2018, 14:04
18. Auch China

ist dabei sich schwer zu übernehmen, dort ist bei weitem nicht Alles Gold was glänzt. Die Zeit wird auch sie einholen. Eins nach dem anderen...irgendwann kommt der nächste noch billigere Asiat und noch Besser Kopierer....

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mariomeyer 07.12.2018, 14:13
19. @claus.zhe

Guangdong ist die Provinz. Guangzhou deren Hauptstadt. Falls man Probleme damit hat, die beiden auseinanderzuhalten, ist mein Tipp, an Hangzhou zu denken. Im Übrigen ist Kanton kein Name aus der Kolonialzeit per se, sondern eine onomatopoeische Annäherung daran, wie die Einheimischen den Namen der Stadt aussprechen bzw. damals ausgesprochen haben. In etwa so wie "Minga" vs. "München". Finde ich persönlich nicht ganz so schlimm.

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